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Aurora Dyno Tach
#1
Hallo allerseits,

 

ich habe hier ein Spielzeug, dass denn Einen oder Anderen vielleicht interessiert: Den Dyno Tach, der teilweise auch mit dem Zusatz "Diagnostic Center" gehandelt wird.

 

 

Hat jemand bereits Anwender- bzw. Einstell-/Reparaturerfahrung mit diesem Instrument?

 

Und wer Lust auf ein kleines Rätsel hat bei diesem Wetter: Mit welchem physikalischen Prinzip wird hier gemessen (die Kenner des Gerätes bitte ich um faire Zurückhaltung)?

 

Schöne spätwinterliche Grüße

 

Christian

 



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#2
Cool, nen Bremsenprüfstand. Und... kommt der Galaxie durch den TÜV?

 

Prinzip würde ich mal tippen auf Wirbelstrombremse oder wie das heisst...

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#3
hhmmm, jetzt hast Du mich echt erwischt, ich hab das Teil hier vor Augen und auch schon ein paar Stunden dran geschraubt, aber ich weiß nicht, was eine Wirbelstrombremse ist. Der Prüfstand hat auch einen Stromanschluss.

 

Der Plymouth GTX (sieht fast aus wie Galaxy) ist eine Überraschung, weil ein Model Motoring Motor unter der Haube steckt und weil er nach Kohlewechsel und vorsichtigem Einfahren ganz oben mitspielt. 

 

Weitere Überlegungen herzlich willkommen, während ich mal nach der Wirbelstrombremse forsche.

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#4
Hi Jungs,

 

Wirbelstrombremse = Motor extern antreiben und als Generator laufen lassen! Entstehenden Strom kompliziert rückspeisen (diverse Bahnen können das) oder über Widerstände thermisch vernichten. Das machen wir mit dem Bremskontakt, die Wärme wird über Kabel, Schienenleiter etc. abgeführt.

 

Genaues hier

 

Grüße

 

Fritz


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#5
Lieber Fritz,

 

die GTX Karosse ist übrigens von Dir! Das Prinzip Wirbelstrombremse kommt im Dyno Tach leider nicht zur Anwendung. In 1:1 Bremsenprüfständen schon, also völlig korrekte Herleitung von Florian.

 

Was käme noch in Betracht?
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#6
huhuu! Wo seid Ihr? Niemand will die Geheimnisse des Aurora Dyno Tachs ergründen?  :unsure:  Hat schon mächtig Staub angesetzt...

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#7
Hallo Christian,

 

Zitat:<div>
  :unsure:  Hat schon mächtig Staub angesetzt...

</div>
 

bevor das Quiz antiquarisch oder gar historisch wird, lass mich raten, ich kenne das Teil zwar, hatte es aber nie. Wink

 

Das ist ein simpler Rollenprüfstand, der die Drehzahl mechanisch, so wie früher die Tachos gebaut waren, in einen Zeigerausschlag umsetzt. Damit kann man ganz grob die Geschwindigkeiten von verschiedenen Karren vergleichen. So ähnlich wie ein Leistungsprüfstand für Autos beim TÜV oder in größeren Werkstätten mit dem Unterschied, dass der eben nur die Drehzahl und nicht die Motorleistung z.B. bei Belastung misst.

 

Mach doch mal ein Foto vom Inlet des ominösen Teils. Soweit ich mich erinnern kann, war das Ende der 60er in der einen oder anderen Komplettbahn von Aurora als Gimmick enthalten. Diente auch zum Einfahren der Autoleins. :unsure:

 

Grüße

 

Fritz


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#8
Also ich vermute, daß dabei nur elektrische Energie in Rotationsenergie (der rollenden Reifen) umgewandelt wird und diese dann über eine mechanische Verbindung auf den Zeiger übertragen wird.

Die Menschen hören nicht auf zu spielen, weil sie alt werden,
die Menschen werden alt, weil sie aufhören zu spielen.
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#9
Ich glaub's nicht - schön, dass Ihr Euch gemeldet habt! Der Regen, stimmt's? 

 

Ich habe mich mit der Beschreibung etwas geziert, weil Ihr alten Hasen ja schon alles doppelt und dreifach habt und weil es dann immer schwieriger wird, noch was Neues zu entdecken.

 

Und dieser Dyno Tach ist schon eine selten einzigartige Konstruktion: Die Rolle treibt eine Luftturbine an. Der vom Turbinenrad in Abhängigkeit der Drehzahl enstehende Luftstrom prallt gegen eine Leitplatte, die einigermaßen fein gelagert ist. Auf der anderen Seite des Lagers ist der Zeiger. Das Ganze kann man in gewissen Grenzen justieren mit einer Gewichtsschraube. Auf was für Ideen die gekommen sind.

 

Die Testergebnisse der Wagen sind teilweise verblüffend. Es wird ja nicht nur lastfreie Drehzahl gemessen, sondern aufgrund des Widerstands der Rollen auch Leistung.

 

So, ich hoffe, dass die Beschreibung der Komponenten schon mal ein wenig die Phantasie anregt. In ein paar Tagen kommt ein Foto vom Innenleben.

 

Gut's Nächtle

 

Christian
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