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Muss die Blockmotorhistorik umgeschrieben werden?
#1
Freunde der langsamen Blockmotoren,

Es gibt wieder was neues zu diesem Thema.
Ansich ist es ein gewöhnlicher B1/1D Blockmotor, aber auch nur auf den ersten Blick.... Rolleyes 


Ich versuche mal vorne anzufangen:
Das erste von Faller 1964 produzierte Kastenchassis was dem Plattenchassis folgte hört auf den wunderschönen Namen "B1". Zu der Zeit wurde noch wahnsinnig viel Zeit und Geld in Experimente gesteckt was die 20 verschiedenen Untertypen zum B1 verdeutlichen. Bei keiner anderen Motorserie von Faller gibt es soviele Untertypen.
*Entwickelt in nur einem einzigen Jahr wohlbemerkt* Exclamation
Die verwendeten Anker waren nicht sehr Leistungsstark und wurden sehr schnell warm. Faller versuchte dem entgegen zu wirken mit Lüftungsschlitzen auf der Unterseite. Breit, schmal, gewölbt, flach, teilweise gewölbt usw. usw......

Gezählt wird hier von B1/1 bis B1/5
B1 ist der Haupttyp dieser Serie, also die Grundbauweise
 /1-5 weist auf Unterschiede innerhalb der Bauart hin.
Innerhalb einer Bauart können kleine Unterschiede auftreten die dann schonmal mit Buschstaben A, B etc. bezeichnet werden


Nun geht es aber um das B1/1 Chassis wovon es 5 verschiedenen Varianten gibt (B1/1A-E), wobei eine 6te sehr Plausibel ist, mir jedoch nicht bekannt.
Das Größte Merkmal sind die sieben Lüftungsschlitze auf der Unterseite.
Hier ein Beispiel:
   
Dies ist die Variante mit 2 Gruppen schmaler, gewölbter Lüftungsschlitze.

Weitere Charakteristiken dieses Chassis sind:
  • Ein dicker grauer Keramikkkondensator auf der Unterseite
  • Zwei breite Gewichte hinten rechts und links (Ich sag immer die sehen aus wie ein Frauenschuh, meine Freundin würde mich wahrscheinlich einen Kopf kürzer machen für den Vergleich Big Grin )
  • Selbstfedernde Schleifer
  • Ein zu der Zeit neu entwickelter Blockmotor mit braunem Lagergehäuse und einer "Messingklammer"
Für das Chassis wurde ein recht weicher, homogener Kunststoff der eine dreckig grau/braune Farbe hat verwendet.

Dann kam 1965 das B2 in den Handel.
Für diese neue Chassisbauweise gabs auch einen neuen Kunststoff der sich auch bei den Flachankern eine Zeit lang durchgesetzt hat.
Dieser verwendete Kunststoff ist in sich steifer und hat neben der grauen Farbe schöne weiße Melierungen.
Siehe Bild:
   

Und nun komme ich zu dem neuen Motor, den es wendern mit dem Kunststoff, oder mit der Gussform so nicht geben dürfte. Vor 4 Jahren habe ich ihn mal unter einem Kapitän in rot gesehen der 75€ kosten sollte, was mir mit knapp 17 Jahren viel zu viel war ^^
Seitdem ist dass hier der zweite mir bekannte seiner Art.....

Es ist genau genommen ein B1/1D Blockmotor. Er hat 7 breite, glatte Lüftungsschlitze und er zeigt vom Aufbau keine Abweichungen zum 1964 produzierten Blockmotor.
Jedoch ist der Kunststoff ein völlig anderer.
Der hier ist ein dunkel grauer, weiß melierter Kunststoff. Die Oberfläche ist auch nicht so glatt wie bei dem 1965 verwendeten Kunststoff sonder eher recht rau.
Hinten an der Rundung für das Ritzel ist auch ein Gussfehler wo der Kunststoff nicht weit genug in die Form geflossen ist.
   

Jetzt ist die große Preisfrage:

Wurde wohl eine alte Form für einen neuen Kunststoff verwendet?
Wurde 1964 schon ein Kunststoff ausprobiert der 1965 erst so verfeinert war dass er in die Serienproduktion gehen konnte? Huh

Das B1/5 ist das letzte produzierte Chassis der B1er Serie.
Also kurz vor dem Umschwenk auf den grauen, melierten Kunststoff.
Dieses gibt es auch in zwei verschienen Arten:
   
   
Hier ist der Kunststoff aber wie später auch, gewohnt mit glatter Oberfläche.

Was meint Ihr, muss die Blomo-Geschichte etwa umgeschrieben werden? Big Grin Dodgy

Weiß jemand was für ein Kunststoff als erstes 1964 benutzt wurde, und was es 1965 für einer ist?
Wenn nicht frage ich nach den Klausuren mal meinen Professor für Kunststofftechnik.

Ist glaube ich recht schwierig da den Überblick mit den ganzen Typen und Jahren zu behalten.
Hoffe ich hab das einigermaßen hinbekommen, ansonsten sagt was Wink

Liebe Grüße,
Mathis
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#2
Zitat:Schmalz, Fritz
Freund von Hermann Faller. Kommt 1952 aus einer Kunststoff-verarbeitenden Firma in Lahr
nach Gütenbach als Fachmann für das neue Verfahren „Polistyrol-Spritzguss“.
Durch das Knowhow von Schmalz kann Faller 1954 die ersten Vollplastik-Modelle anbieten
(„Kiosk“ 212 und „Windmühle“ 227).
Nach anderen Quellen ist das erste „Faller“-Vollplastikmodell eine Brücke (Sortiment von 1955).

Vielleicht hilft Dir das weiter ... ?!
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#3
Obacht, Paulchen,
Spritzguss: ja
Aber Polystyrol wäre für die Chassis nicht wärmebeständig genug gewesen.

Und an Mathis:
Genau so (!) stelle ich mir eine Chassis/Motoren-Chronologie vor.

Grüße:

- HansHH
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#4
Hi Mathis,
lesen konnte man von den jahrelangen Chassis-Tüfteleien der Faller-Brüder schon häufiger. Hier und da gab es auch mal ein Bild. Aber einen chronologisch bebilderten Ausschnitt dieser Entwicklung zu sehen, ist dann noch das Optimum. Danke nochmals dafür.

Mich verblüfft der Aufwand der Fallers. Jede neue Chassis-Variante bedeutete ja wohl eine neue Gussform (= DM-DM-DM...!).

Warum aber hatte man diese thermischen Probleme – und all die anderen „Marusan“-Derivate mit ihren „KMK-Mabuchis“ oder „Mabuchi“-Imitationen hatten sie nicht? Wenn die weitgehend baugleichen „Anderen“ („Marusan“, „Atlas“, „Marx“, „Lionel“, „Eldon“...) dahinschmelzende Mangelware produziert hätten, wären deren Autochen dann heute noch so munter unterwegs? Das wüssten wir doch – oder?

Was also war der Grund für die jahrelangen F+E-Eskapaden bei Faller?

In diesem Zusammenhang fände ich es interessant zu wissen, was sich sonst noch änderte, als das Zwei Stufen-Getriebe im Spätherbst (?) 1963 ersetzt wurde durch die Messing-Schnecke? Der Grund für die Einführung der Schnecke war ja angeblich spontanes „Entzahnen“, wenn man die Autos bei Leerlaufvollgas mit der Hinterachse auf die Fahrbahn plotzen liess. All die anderen Hersteller solcher Getriebe störte das entweder nicht oder aber sie verwendeten besseren Kunststoff (mal abgesehen von der Möglichkeit, dass eventuell sogar alle aus derselben Quelle tranken). Hatten beide Getriebe (Zwei Stufen und Schnecke) das gleiche Untersetzungsverhältnis? Oder musste man mit dem Umstieg auf die Schnecke auch den Anker ändern (Drahtdurchmesser, Anzahl der Wicklungen) – was dann womöglich die Hitzeprobleme produzierte?

Gruß:

- HansHH
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#5
Moin Hans,

dein Argument für den Wechsel auf von Getriebe mit Zwischenwelle auf Schnecke habe ich irgendwie nie verstanden,aber deine Begründung macht Sinn, Faller hat einen anderen Kunststoff als die anderen Verdächtige erwendet. Ich gabe das vorgestern an einem Schrott P2 ausprobiert, es löst sich unter dem Einfluss von Kleber, also wohl 08/15 Polystyrol, bei den Blockies vermute ich Nylon Varianten, läßt sich auch nicht kleben. Meine Theorie, Faller hat gesehen wie die anderen es amchen, und mit ihrer Expertise in der Kunststoff verarbeitung, haben sie gedacht, dass sie dies auch könnten. aber sie hatten sich im Kunststoff vergriffen. Polysty ist empfindlicher gegen Hitze, weniger flexible und bricht. Statt auf die schnelle das Material zuwechseln, ging wohl nicht, ist man auf die Messingschnecken gekommen. Wahr wohl eine adhoc Aktion. Mit dem Verzicht auf das Getriebe, hat man die Möglichkeitaus der Hand gegeben den Motor weiterabzusenken. Auch ist der Wiederstand und damit Kraftverlust bei einem Schneckenantrieb nicht zu unterschätzen. Der Wechsel bei Inlinern auf Kronenrad und damit absenken der Motorwelle auf die gleiche Höhe wie die Achse ging erst wieder mit der Vergrößerung der Reifendurchmesser.
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#6
Naja, Mario,
ich weiß halt auch nicht, ob das stimmt, was man so liest. Aber angeblich war der Umstieg vom - seinerzeit gängigen - Zwei Stufen-Getriebe auf die Schnecke der Tatsache geschuldet, dass die Kids die A.M.S.-Autochen vorne auf den Leitern und hinten hoch hielten. Dazu gaben sie Vollgas. Und wenn die Mühle dann auf Höchst-Touren war, geschah dreierlei:

1. Das Auto wurde losgelassen.
2. Die Hinterräder bekamen Haftung.
3.  Die Zähne der Zahnräder schmirgelten - KREISCH-BRIZZLRIZZL - dahin.

Die Messingschnecke war mechanisch robuster.

Interessant ist in diesem Zusammenhang nicht nur das Material des Chassis, sondern eben auch des Kunststoffgetriebes. Wenn man sich die Zwei Stufen-Getriebe dieser Anfangsphase bei den verschiedenen Anbietern auf Fotos anschaut, wirken die schon sehr ähnlich.

Du hast dahoim einiges von Atlas, wenn ich mich recht entsinne. Wie sieht eigentlich das Faller-Vor-Schecke-Getriebe aus im Vergleich zum - ebenfalls zweistufigen - Atlas-Schwager (-Bruder?), bei dem man ja Mausan als Hersteller annehmen darf? Ähnlich? Sehr ähnlich? Oder gar: völlig identisch?

Gruß:

- HansHH
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#7
Ich hab leider keine Platte 1. Aber scheint sehr ähnlich zu sein. Aberbei so viel Ähnlichkeit musses ja eine Erklärung dafür geben, dass es bei Faller Probleme gab und bei den anderen nicht oder vielleicht nicht in dem umfang. Und hier könnte der Grund in der Auswahl des Kunststoffs liegen. Deshalb vielleicht auch der Ersatz aus Messing, schnell zu bekommen und einzusetzen, bis man ein geeignetes Material für die Kunststoffschnecke hatte. Ein Desaster reicht. Aber ganz ehrlich, so wirklich glaube ich nicht an die Geschichte. Wenn man sich G+ Renner anschaut, obwohl m einiges kräftiger, passiert da nichts, wenn man den von dir beschriebenen Missbrauch damit betreibt.

Da fällt mir Marx ein, war irgendwo hier im fred mal angesprochen worden, so von wegen der Qualität. Marx war jemand, den man freundlich als zweit Verwerter bezeichnen kann. Keine Frage Marx war eine Größe im Geschäft, aber meistens im Billigsektor. Bei ihm ging es über den Preis, deshalb auch die, vielleicht nicht so gute, Qualität.
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#8
Grüß euch Beide!


Um mal ein paar offene Fragen zu beantworten:

Was der Große Unterschied von Faller zu den anderen ist, ist denke ich dass die Qualität von Faller die am Anfang nicht unbedingt so gut war. Klar muss man bedenken zu welcher Zeit die Gebaut wurden und welche Möglichkeiten man damals nur hatte, aber ohne Andere Hersteller wie Atlas etc mal in den Händen gehabt zu haben, sehen die einfach qualitativ besser aus.

Das größte Problem bei den Faller P1 Chassis ist m.E. folgendes:
  • Zum einen sind die Achsen an den Enden nicht gerändelt, so dass die Felgen durchdrehen, überhaupt keinen Halt haben und in Kurven auch gerne mal ne andere Richtung als das Auto einschlagen.
  • Das andere Probem sind Tolleranzen. Jetzt ist es sehr schwer abzuschätzen ob das ein Fehler seitens der Konstruktion ist oder ein Fehler in der Kunststoffwahl.
    Falsche Kunststoffwahl würde sich durch das sogenannte Schwindmaß bemerkbar machen.
    Um mal W......dia für ein einfache Erklärung zu zitieren:"Schwinung von Kunststoff - stark abhängig von Kunststofftyp und Verarbeitungsbedingungen – daher können keine absoluten Werte angegeben werden. Die Schwindung von Kunststoffen ist jedoch meist wesentlich höher als die von Metallen. Zumindest bei Kunststoffen entsteht die Schwindung durch eine zunehmende Kristallisation, die eine lokale Dichteerhöhung bewirkt. Das Fehlen des Volumens bei gleicher Gestalt wird dann als Schwindung bezeichnet."Die Zähne der Zahnräder sind relativ klobig und passen nicht unbedingt so gut ineinander.Dadurch greifen sie nicht richtig in einander oder zwischen den Flanken enteht zuviel Reibung wodurch sie sich auch wieder abnutzen.
  • Ein weiteres Problem ist das Zahnrad auf der Ankerwelle.
    Die Welle ist ebenfalls nicht gerändelt und bei zu großer Belastung dreht das Zahnrad einfach durch auf der glatten Welle.

  • Und was das schlechteste an dem Getriebe ist, ist dass das Zahnrad von der Ankerwelle und das Kronrad nicht wirkich in einander passen, bzw. die Welle auf dem das Kronrad sitzt zuviel Spiel an/zu den Lagerblocken hat.
    Dadurch kann das Kronrad beim laufenden Motor pendeln und sich vom Motorritzel wegbewegen.
    Wenn dass dann weit genug passiert ist und die Belastung groß genug ist, rutscht das Motorritzel durch und die Zähne scheren sich bei öfterem Auftreten ab.
    @Mario, dass ist auch der RIESEN Unterschied zum G+. Dort sitz alles fest an seinem Platz!


  • Außerdem ist der Motor bei Faller nur locker eingeklippst.
    Atlas hat den Motor wie es zumindest auf Fotos aussieht an den Blechen festgeschraubt?
    Wie hat Marx, Lionel und Eldon gemacht?

Nach dem P1 mit dem Stufengetriebe kam das P2. Schwarzer Kunststoff und Messinggetriebe.
Schleifer sind identisch zu P1 mit Spiralfedern gefedert.

Da wurde eigentlich vom Aufbau nichts geändert, nur das Getriebe. Der Kunststoff scheint mir der selbe zu sein.
Die Motorwelle ist jetzt wesentlich länger und die Messingschnecke ist aufgeschwumpft.
@Hans, der Anker scheint mir identisch zu sein, die wurden alle schnell warm.

Der Chassisaufbau vom P3 ist fast identisch zum P2.
Auf der Unterseite sind aber Führungsschlitze für die nun verbauten selbstfedernden Schleifer.
Zudem wurde nun ein neuer, grauer Kunststoff verwendet. Reagiert meine ich auch auf Kleber, wenn euch dass was sagt.

Ohne es nachgeprüft zu haben, hat das P1 Stufengetriebe wohl ne Übersetzung von 1:6 ebenso wie das Messinggetriebe!
Ansich ist die Idee schon sehr gut mit dem Umstieg auf Messinggetriebe.
Klar hat ein Schneckengetriebe wesentlich mehr Reibung und Energieverlust als ein Zahnradgetriebe, aber bei schlagartiger Beanspruchung gibt es da eher nicht die Gefahr dass einzelne Komponenten des Getriebes kaputt gehen durch abscheren o.Ä.

Um der Plattenchassis Serie mal den Rest zu geben:
Die Dinger sind einfach viel zu filigran gebaut. Das ist einfach Müll zum spielen um es mal so zu sagen.
Vorne die Achsaufhängung ist viel zu dünn um da auch noch Achsen Exclamation EINZUKLIPSEN Exclamation
Einmal an der falschen Stelle gedrückt, schon macht es *knax*
Da sind alle anderen Hersteller zu der Zeit wesentlich stabiler gebaut und damit spielfreudiger.
Oder die Achsen sind sogar zum durchstecken.
Denkt mal drüber nach wieviele Plattenchassis in der Bucht oder bei euch zuhause rumschippern die vorne an der Aufhängung gebrochen sind.
Und wenn sie da gebrochen sind, kann man sie meistens wegschmeißen. Weil sie an der Stelle unklebbar sind, da sonst die Achse nichtmehr ordentlich an der Stelle laufen kann.
   

Anbei ein Bild vom Faller Stufengetriebe.
Schaut euch mal das Zwischenzahnrad an wo das Kronrad bei ist, am linken Rand von dem grauen kann man gut erkennen wie der mittlere Teil viel mehr eingeschrumpft ist als der Rand. Meine ich zumindest Wink

Nichts desto trotz ist es ein klasse Chassis, gefällt mir sehr gut. Ist nur nicht optimal umgesetzt.
So nach einer Stunde schreiben reichts für heute^^
Freu mich auf eure Ideenreichen Antworten!

Liebe Grüße,
Mathis


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#9
I gudde alle zusammen,

@Mathis:
Das mit dem Schwundmass kann ich beim Formenbau berücksichtigen, wird Faller auch gemacht haben. Mit falscher Kunststoffwahl meine ich eher , dass Faller einen zu spröden Kunststoff gewählt hat. Hätte sie einen einen Kunststoff wie bei den B4, Flachis odr Aurora gewählt, würden die Chassis nicht brechen. Sie wären vielleicht ein Stück weit flexiber und weicher aber brechen , kaum. Was deine Bemerkung hinsichtlich fehlender Rändelung angeht, so macht das Sinn,. Ich vermute sobald das Motorrad einmal los ist, ist der Fahrzeug Geschichte. Da würde auch die Scherkraft ausreichen.
G+ hat auch weniger Spiel, da zwei Achslagerpunkte und ein Kraftübergang weniger und sich Spiele addieren.
Ein weiterer Punkt gegen die Platten ist deren Gewicht oder besser deren Mangel daran und dass es zu weit vorne sitzt.
Ich glaube nicht, dass das Chassismaterial bei den dreien verschieden ist, nur die Farben sind anders.

Mario
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#10
Ergänzung; Meine Lionel chassis sind passgenau und leichtgängig. Auch Felgen und Anker exzellent.
Fahre gerne mit dem Messingritzel ;-)
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#11
Meinst du Lionel mit Zwischenwellengetriebe oder Schneckenantrieb aus Messing?
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#12
Zwischenwellengetriebe. Messingschnecke bezog sich auf die frühen Faller.
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#13
Wer mal ein geil funktionierendes Forum sehen möchte, sollte sich die letzten sechs Beiträge ansehen.
Manchmal hat man hier richtig "Glücksmomente".

Daniel, liest Du das?

Heart !

- HansHH
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#14
Nabend Zusammen Smile


also Mario bei den P1-Ritzeln scheint mir der Schwund aber sehr stark wenn nicht zu stark zu sein.
Die sind schon teilweise ziemlich verformt.
Ich werde mal meinen Proffesor für Kunststofftechnik fragen bei dem ich auch Werkstoffkunde hatte, ob er sich die Chassis mal angucken kann und vielleicht genauere Eingrenzungen zum Kunststoff treffen kann.
Hast schon recht, bei einem weicheren Kunststoff wären sie sicherlich nicht so schnell kaputt gegangen, aber wie gesagt ist der Übergang vorne viel zu filligran und dünn. Da hätte man wie die andern Hersteller einfach ne "Platte" drüber setzen müssen zum versteifen und dann wärs ja schonmal besser gewesen.
Die Plattenchassis sind ja wendern nur vorne an den Achsaufnahmen gebrochen oder die Motorhalterung ist beim Warten der Motoren abgebrochen.

Wie war dass denn bei anderen Herstellern der selben Zeit so?

Was das Gewicht angeht, so wurde bei den ersten 4 von 6 produzierten Fahrzeugen ein Heckgewicht verbaut.
Mercedes 220, Opel Kapitän, Ford Taunus 17M und Porsche 356.
Beim Mercedes 190SL und Beim VW Käfer Typ 1 sind mir original verbaute Heckgewichte nicht bekannt.

Schaut mal hier:
   
   

Das hab ich vor kurzem bekommen und mir ist nur ganz zufällig aufgefallen dass es was besonderes ist.
Auf der linken Seite ist ein Blech von einem B3/2 Motor (Breit, durchgehend), und auf der rechten Seite ist ein Blech eines B3/1 Motors(Breit, geschlitzt)
Ist aus einem "Echten" Dachbodenfund eines Nichtsammlers und er sieht auch nicht verbastelt aus.
Auch die Nieten und die Art der Nietung sieht gleich den anderen Motoren aus, weswegen ich die Echtheit nicht unbedingt anzweifel.
Nun ist es ja keine Seltenheit dass Faller auch solche Fehlproduktionen stur verkauft hat...... Dodgy
Ich frag mich dann nur immer:
Ist dass bewusst so gemacht worden, oder hat jemand zufällig ein Blech einer alten Motorserie beim Durchkehren gefunden und dieses bei der nächsten Motormontage einfach mitverbaut. Big Grin Huh

Liebe Grüße,
Mathis
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#15
Hi Mathis,
wir Schwarzwäkder sind ein ziemlich eigenbrötlerisches Volk, (bin ja selbst einer ) sparsam, Nichts wird unnötig weggeworfen.
Kann durchaus sein, dass Restbestände verarbeitet worden sinfd zumal ja die Funktion nicht beeinträchtigt worden ist.

In den Faller- Katalogen und Prospekten, stand ja immer der Satz: im Sinne technicher Fprtschritt oder so ähnlich,

Gruss, Hans
Lionel und BloMo Fan, Atlas und  jetzt wireless Sleepy Sleepy
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#16
@BloMotiker,

habe geradhttp://www.ebay.de/itm/Faller-AMS-Highlight-Doppelschneckenmotor-NEU/ inne Bucht das entdeckt:
der Preis ist auch exorbinant, 320 €uronen.
Habe sowas noch nie voher gesehen, ich glaube Mathis fehlt der noch zu seinem Buch.

jetzt geh ich wieder BloMo fahren,
Gruss,
Hans
Lionel und BloMo Fan, Atlas und  jetzt wireless Sleepy Sleepy
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#17
(28-09-2015, 14:49)Reifenheizer schrieb: @BloMotiker,

habe geradhttp://www.ebay.de/itm/Faller-AMS-Highlight-Doppelschneckenmotor-NEU/ inne Bucht das entdeckt:
der Preis ist auch exorbinant, 320 €uronen.
Habe sowas noch nie voher gesehen, ich glaube Mathis fehlt der noch zu seinem Buch.

jetzt geh ich wieder BloMo fahren,
Gruss,
Hans

Hallo Hans,

Danke für Deine aufmerksame Nachricht!
Den Motor habe ich zusammen mit einigen anderen von einem Holländer gekauft der die Sammlung von Willem gekauft hatte.
320€ für den Motor ist sogar "angemessen". Der letzte ist vor 4 oder 5 Jahren für 300€ als Auktion verkauft worden.
Muss mal den Screenshot suchen wann dass war.
Bisher sind mir jediglich 5 Stück davon bekannt.

Liebe Grüße,
Mathis
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#18
Hallo Hans, hallo Mathis,

ich hab auch noch so einen in meinem Fundus, unbespielt und wunderschön. Und ich hab einen von meinen zwei vor ein paar Jahren mal verkauft, das könnte der sein den Du meinst.
Also ich kenn jetzt eigentlich nur drei: den einen den ich verkauft habe, den den du hast Matthis und den den ich noch habe. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass Faller nur eine so geringe Stückzahl produziert hat, aber wo die anderen sind?????

Grüße

Roland
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#19
(30-09-2015, 11:02)3teufelsrochen schrieb: Hallo Hans, hallo Mathis,

ich hab auch noch so einen in meinem Fundus, unbespielt und wunderschön. Und ich hab einen von meinen zwei vor ein paar Jahren mal verkauft, das könnte der sein den Du meinst.
Also ich kenn jetzt eigentlich nur drei: den einen den ich verkauft habe, den den du hast Matthis und den den ich noch habe. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass Faller nur eine so geringe Stückzahl produziert hat, aber wo die anderen sind?????

Grüße

Roland

Hallo Roland,

ja genau, den V2 Motor meinte ich auch den Du vor Jahren verkauft hattest.
Also Du hattest 2 Stück, ich hab einen ganzen, und hatt auch mal einen halben (Da fehlte die Brücke und die Bleche waren abgerissen) kenne noch einen Sammler der aufjedenfall einen hat und bei noch einem anderen bin ich mir nicht ganz sicher.
Würde mal vage Schätzen dass noch weitere 2-3 Stück im Umlauf sind dessen Besitzer ich nicht kenne.

Das LKW-Chassis ist auch so ein Fall, das scheint es noch weniger zu geben.
(Ist der einzige Flachanker mit Schneckenradantrieb)
Da kenne ich nur zwei Stück.

Liebe Grüße,
Mathis
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#20
Hallo Mathis,

das LKW-Chassis hab ich nur mal als Bild in dem HitCar-Buch gesehen, aber sonst leider noch nirgends!!

Da wär ich auch schon scharf drauf, aber man(n) kann nicht alles haben, befürchte ich

Grüße
Roland
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