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Meine Flachanker machen mir Ärger
#1
Hallo Jungs,

bei meinen Flachanker fährt keiner sauber.
Alle sind gereinigt und nicht überölt. Keiner hält die eingestellte Drehzahl entweder werden die langsamer teilweise bis zum stillstand oder urplötzlich rasen die Dinger und fliegen gleich raus.
Woran könnte das liegen?

LG Rik Cool
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#2
Fährst Du mit Pulten?
Hast Du mal den Trafo und/oder Gleichrichter gewechselt?
Gleichstrom/Wechselstrom?
Vielleicht Selenplatten-Probleme in den Autos?

Alles nur Ideen eines Neueinsteigers; das wahre Wissen kommt hoffentlich noch hinter meinem Bericht Shy
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#3
hi Rik


das kann nun alles und nix sein
früher hatte ich öfter mal kabelbrüche in den zuleitungen zu den handreglern
oder die stromabnehmer in den handreglern hatten nicht genug andruck


die meissten probleme hatte ich aber immer durch schlechte stromübergänge von schiene zu schiene, deswgen habe ich immer grosszügig zusatzeinspeisungen verbaut
und bei Faller
das schienen immer wieedr extrem schnell wieder rost ansetzen und damit schlechten kontakt hatten


auch kabel zu den schienen hin können mal macken haben
mit einem ganz kleinen oval anfangen bis das richtig funktioniert


dann weiter durcharbeiten




ich habe fast immer mit einer ganz normalen schiene angefangen und dort nagelneue 0,75mm kupferaderkabel angelötet und alle kabel ausgetauscht


hier im forum ist ein bericht, wie man kupferkabel ohne löten an Fallerschienen anbringt, eigentlich für zusatzeinspeisungen, so kann Mann aber auch eine Anschlussschiene bauen und von da dann alles weitere aufbauen


1970 waren schon einige original kabel bei mir mal gebrochen oder innen schwarz geworden
leider ist kupferkabel heute richtig teuer geworden. 10-20 meter hat man schnell an einer bahn verbaut(zweiadrig)




cu, DC

wo ist eigentlich unsere Gallery geblieben???
da waren Slotters photos von der zusatzeinspeisung eingestellt????

das war wohl mal der link, aber mausetot: http://forum.h0slot.de/forum/index.php?/...z-einfach/
die welt braucht mehr Ver-Rückte

seht was die Normalen aus Ihr gemacht haben. DC
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#4
(24-03-2015, 18:13)photomanHH schrieb: leider ist kupferkabel heute richtig teuer geworden. 10-20 meter hat man schnell an einer bahn verbaut(zweiadrig)
cu, DC

Hallo DC,

...kann man da nicht das durchsichtige Lautsprecher-Kupferkabel verbauen?
Das gibt es bei Tejo recht günstig...
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#5
so etwas nehme ich durchaus mit 0,75 adern da drin
gab es auch in rotschwarz


habe trotzdem geschluckt, wie ich 50 meter wollte und habe dann 10 oder 20 meter davon gekauft
mein einer 4 spurkreislauf läuft 2 spurig mit den rotschwaru´zen kabeln und die anderen 2 spuren mit den durchsichtigen kabeln


cu, DC
die welt braucht mehr Ver-Rückte

seht was die Normalen aus Ihr gemacht haben. DC
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#6
(24-03-2015, 15:32)Kikima schrieb: stillstand oder urplötzlich rasen die Dinger und fliegen gleich raus

Hhhmmm, könnte das ein schlechter Anpressdruck der Kohlen sein?
Ervtl. mal die Federn unter den Kohlen prüfen...
Die Kohlen hast Du doch ersetzt oder gereinigt/gebrutzelt?

Falls es die Bahn ist, müßten die Autos immer annähernd auf den
selben Abschnitten stehen bleiben. Falls dem so ist, sind die Leiter
in den Schienen nen prüfenden Blick wert. Die Schleifer natürlich
sowieso.

Achja, vor der Überholung liefen die Karren halbwegs "sauber" durch??

Gruß
Ebi
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#7
Lass doch mal die Autos direkt an einer Batterie oder einem Trafo laufen. Laufen die dann gleichmäßig, tippe ich auf unzureichenden elektrischen Kontakt der Schleifer zu den Stromleitern oder ein elektrisches Problem bei den Schienenübergängen der Fahrbahn.

Viel Erfolg bei der Fehlersuche
Markus
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#8
Uii so viel zum lesen Big Grin

also erstmal besitz ich keinen Regler. Verwenden tue ich 2 Märklin Z-Trafos, einer pro Bahn.
Es sind eher die Autos als die Bahn.
Die Bahn ist eher der nebenschuldiger denn meine Wägelchen mit den Blockmotoren die fahren soweit ohne Probleme. Und bei der übersichtlichen Bahn sind Fehlerquellen schnell gefunden. Die Schienenteile miteinander zu verbinden schiebe ich noch vor mir her.

z.B. der MB 300 dem stell ich eine Drehzahl ein und nach ein paar Runden zündet der das Lachgas und an nächsten Runde lernt der fliegen. (Fast so wie damals in meiner Lehrzeit der neue 350z eines Rentnerpaar auf der A3 im Westerwald aber Bergauf und ist dann im grünen gelandet, das Pärchen war unverletzt.)

Die Autos waren teilweise verharzt oder der Motor drehte stotternd und manchmal auch kraftlos. Den Anker hab ich sauber geschliffen und die Kohlen mit Bremsenreiniger gereinigt. Und alles was verbaut ist ist noch original Faller anno 1964-70. Hätte ich neue Kohlen einsetzen sollen?
Die Selenplättchen sind überbrückt.

[Bild: ams-001com6.jpg]
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#9
(24-03-2015, 20:57)Kikima schrieb: z.B. der MB 300 dem stell ich eine Drehzahl ein und nach ein paar Runden zündet der das Lachgas und an nächsten Runde lernt der fliegen

deshalb nennt man das ja auch "warmfahren"...
das machen meine auch.....
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#10
Hallo Rik

Also die Blockmotoren laufen einwandfrei über die Bahn"!?
Die Flachanker muß man nach einer bestimmten Einlaufzeit runter regeln, da sie durch die wärme schneller werden.
Dieses Phänomen ist besonders bei den Aurora T-Jets der ersten Generation zu beobachten, erstmal zwei Minuten warm fahren bevor man Rennen fährt.
Die Motorkohlen würde ich trotzalledem mal auf einem heißen Lötkolben legen bis sie keine Rauchzeichen mehr geben
( auch brutzeln genannt).
Die Selenplatten kannste eigentlich ohne weiteres herausnehmen, nur merk dir wie rum sie vorher drin waren.
Wenn dann die Schleifer und die Übergänge Schleifer/Chassis sauber sind, kann man friesieren, das man den Anpreßdruck der Kohlen optimal einstell.
Auch sollten die Schleifer die höchstmögliche Fläche auf den Stromleiter der Schiene haben.

Mach ma und schreib ma ob sich wat verbessert hat.

Schöne Grüße
Lothar
Geht nicht, gibts, nicht

Schöne Grüße
Lothar
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#11
Leg mal die Kohlen auf einen heißen Lötkolben. Meistens kommt blauer (Öl)Qualm. Wenn es aufhört zu rauchen, abkühlen lassen und die Oberfläche auf Papier abziehen. In der Regel reicht das.

Bist Du sicher, dass die Kohlen genügend Andruckkraft haben? Sind die Schleifer blank?


Uiuiui, der Lothar war schneller.
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#12
(24-03-2015, 21:25)Loddar M schrieb: Die Selenplatten kannste eigentlich ohne weiteres herausnehmen, nur merk dir wie rum sie vorher drin waren.
Lothar

...da muss ich nu mal dazwischen:

Was passiert, wenn man die Selenplatte umdreht?
Geht sie kaputt und woran erkennt man, wierum sie dort hineinmuß.
Wenn ich das mit den Diodenschleifern vergleichen, müsste ja die Selenplatte auch in eine Richtung sperren, oder?
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#13
Hallo Christoph

Jou.
Meistens haben die Selenplaten auf einer Seite eine Beschriftung und auf der anderen eben nix stehen.
Sie geht nicht kaputt, nur das Auto fährt andersherum als vorher oder garnicht.
Bin da am Anfang schon dran verzweifelt.

Schöne Grüße
Lothar
Geht nicht, gibts, nicht

Schöne Grüße
Lothar
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#14
Ha, wieder watt gelernt, danke Smile
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#15
Servus Kikima! Google Dir "Pankace Tuning 1" von Paul Shoemaker. Ist zwar für Aurora, lässt sich aber auch für Faller Flachanker umsetzen. Ich mach' die Kohlen sauber, reinige die Schlitze zwischen den Ankerteilen und poliere den Flachanker mit "Sidol"- schau' wie die Dinger nachher laufen. Herzliche Grüsse an alle von Alex aus Breitenfurt.
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#16
Ich zerleg morgen mal einen und für die Anleitung brauch ich bissl länger mein Englisch war miserabel.
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#17
(25-03-2015, 01:56)Kikima schrieb: Ich zerleg morgen mal einen und für die Anleitung brauch ich bissl länger mein Englisch war miserabel.

koma hier:

is genau das wasse brauchen tust
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#18
tippe auf die Kohlen :-)
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#19
Wenn man schonmal dabei ist. Cool Wink 
Die Kohlen müssen zuerst vom Schmutz/Belag befreit werden. Das kann man sehr gut mechanisch machen, also z.B. mit einer Klinge eines Bastelmessers. Dann müssen die Kohlen auf einem möglichst "sauberen" Lötkolben, auf dem besser kein Lötmittel-Rest sein sollte(!), "gebrutzelt" werden, bis der blau-weiß-graue Rauch WEG ist. Diesen (Rauch) bitte NICHT inhalieren! Der (Rauch) ist gesundheits-SCHÄDLICH (wie im "richtigen Leben").
Danach sollten die Kohlen auf/über/mit grobem Papier, Küchenrolle oder Zeitungspapier "poliert" werden, d.h. die Oberflächen sollten so behandelt und poliert werden, daß sie (wieder) 100% Leitfähigkeit haben. Dabei ist es auch und ganz besonders wichtig, die eingekerbten Kohlen IN den Kerben nicht zu vergessen! Dabei darf man auf KEINEN Fall Schmirgelpapier verwenden, weil jede Riefe weniger Kontakt und weniger Stromfluß bedeutet UND möglicherweise "Platz für neuen Dreck" bietet. Zeitungspapier ist "grob genug".
Dann müssen die Kohlen-Federbleche an diese Kerben OPTIMAL angepasst werden. IN diesen Kerben darf (auch) weder Schmutz, noch Belag, noch Öl sein! DIE, Kohlen, Kerben UND Bleche(!) MÜSSEN "trocken" sein. Einerseits haben die dann viel bessere Kontakte, andererseits wäre (gerade unten am Chassis!) JEDES Öl eben auch ein leider "hervorragendes" Lösungsmittel für Staub, Reifenabrieb und allerlei anderen feinsten Unrat.
Wenn da Federn die Leitung und den Anpressdruck übernehmen, müssen die Federn gespannt sein und natürlich ebenfalls trocken, schmutz-, staub- und öl-FREI sein. Sonst keine Kontakte.
Man kann eine Menge machen, falsch und/oder auch richtig. Da die Kohlen sich in den Federn auch (gelegentlich) um ihre eigene Achse drehen (können), könnte ich mir vorstellen, daß je nach "Kohlen-Position" unterschiedliche Stromflüsse festzustellen sein können. Da hätten die gekerbten Kohlen Vorteile, weil die sich ja nicht drehen.
Sollten Kollektor-Bleche und/oder Kohlen Riefen aufweisen, sollte man beides mit einem (alten!) Radiergummi mit je einer blauen und einer roten, weicheren Gummi-Mischung bearbeiten. Die blaue Seite ist ja etwas rauher und härter. Damit kann man sowohl Kollektoren als auch Schleifer, Stomaufnehmer reinigen. Die Kollektoren sollte man aber danach besser mit der weicheren, roten Gummimischung "polieren". Aber Achtung, die "neueren" Radiergummis, die aus einem anderen, "falschen" Material gebaut sind, gehen leider nicht (so gut). Die alten Ratzefummels aus unserer Schulzeit sind da besser. Cool          Vieeeel besser.
Aber jetzt möchten wir alle wissen, was Du selbst gemacht und hernach herausgefunden hast. Viel Erfolg
Hans a D
Die Menschen hören nicht auf zu spielen, weil sie alt werden,
die Menschen werden alt, weil sie aufhören zu spielen.
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#20
(25-03-2015, 12:24)hansausdortmund schrieb: ....Dabei ist es auch und ganz besonders wichtig, die eingekerbten Kohlen IN den Kerben nicht zu vergessen!.....
Dann müssen die Kohlen-Federbleche an diese Kerben OPTIMAL angepasst werden. IN diesen Kerben darf (auch) weder Schmutz, noch Belag, noch Öl sein! Hans a D

Hallo Hans,
da ich eigentlich noch nie so ein (Flachanker-?) und auch kein Blomo-Chassis auseinander hatte, wäre es supertoll, mal zu sehen (Bilder...?) wo da in der Geschichte die Kerben sitzen...

Es gibt ja für alles YouTube, aber sowas habe ich da noch nicht finden können.....

Ansonsten ist dieser Thread sehr lehrreich, ich kann da jetzt schon ´ne Menge mit anfangen....
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