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Verkehrsgetriebe: Buchse vom Ankerlage ist lose
#1
Ich bin ja selbst schuld, dass ich mich schon wieder mit dieser "Konstruktion" abgebe. Beim aktuellen Kandidaten ist die Buchse vom Ankerlager lose, was natürlich zu unliebsamen Schwingungen des Ankers führt.

Hattet Ihr das schon mal und gibt es vielleicht einen Reparaturtipp, die Buchse wieder im Zinkoberteil zu fixieren?

LG

Christian
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#2
Mit Metallkleber einkleben ...?

https://www.netzvergleiche.de/metallkleb...gIq7PD_BwE

Grüße
Ulrich
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#3
Tongue ...das ist aber Mist, wenn man 'ne Buchse lose hat Tongue

Aber ernsthaft: Ich würde das auch mit Metallkleber versuchen.
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#4
Kleben hier schwierig...

   
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#5
Sekundenkleber! Und evtl. Aktivatorspray.

Gruss
Micha

Mal ne andere Frage:
Gibt´s hier jemand, der Anker repariert?
Von der Stange kann jeder - hier ist das Besondere der Standard!
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#6
Es gibt einen von Loctite, den sie sogar verwenden, um bei großen Getrieben Zahnräder auf Wellen zu kleben.

Ich habe mir das nochmal genauer angesehen, könnte man den äußeren "Kranz" mit einem Hohldorn vielleicht wieder verpressen?

@ Anker reparieren, da hätte ich auch ein paar
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#7
Hallo, ich spiele gerade.

...rein experimentell und privat, Motor läuft.

Viele Grüße,
Finbar


Angehängte Dateien
.jpg   Anker.jpg (Größe: 31,25 KB / Downloads: 234)
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#8
Ja super!

Wickelst du auch? Bzw. würdest du auch die Wicklungen wieder anlöten, wenn gebrochen oder durchgebrannt?

Ich habe zwar einiges an Werkzeug, aber nicht dafür!

Gruss
Micha
Von der Stange kann jeder - hier ist das Besondere der Standard!
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#9
Hallo Micha,

Langsam, der Motor mit der neuen Kommutatorplatine läuft heute das erste Mal, jetzt seit ca. 1 Stunde im Dauerbetrieb. Wickeln tue ich nicht, vielleicht irgendwann.... Beim Anlöten ist es entscheidend wo die Wicklung gebrochen ist.

Viele Grüße
Finbar
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#10
Moin,
ja, man kann die Anker selbst wickeln. Aber das ist nach meiner Erfahrung eine Arbeit "for een, der Mudder und Vadder dodslogen hät!".
Wenn der Lackdraht nur am Kolektor abreist, genügt es 2-3 Wicklungen abzuwickeln und neu anzulöten (Lackdraht abkratzen nicht vergessen). Bei einem Wicklungsschluss muss alles runter (Wicklungen zählen!), es sei den es wären nur bis zu 20 Wicklungen, dann gehts mit Kürzen, und mit neuem Draht händisch gewickelt werden (hat jemand eine Wickelmaschine dafür, meine geht nur für Trafos, Experimente mit Einspannen in den Akuschrauben gingen daneben). Letztlich eine unbezahlbare Sauarbeit, die sich höchstens bei seltenen Flachankern lohnt (ich musste in der Lehre stundenlang wickeln.....also Trafos, keine Babypopos)

Viele Grüße
Mario

Finbar, woher hast Du den Rohkollektor?
Magnete sind dafür da, dass der Motor dreht.......................
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#11
@HHFallerslot
Kollektor = Eigenanfertigung, CNC gefräst , 0,6mm FR4 Platine.
Ankerwicklungen, hab zwei Anker abgewickelt, Wicklungszahl n=460...466, Drahtstärke ca. AWG40.
Passt aber alles nicht mehr zum Thema.

Viele Grüße
Finbar
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#12
Sehr interessant, aber darf ich nochmal an die Frage aus dem Beitrag gestern 15.22 erinnern?

Ich bin doch hoffentlich nicht der erste, der dieses Problem hat Confused  ....

LG
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#13
Moin,
lass aus Lagerbronze ein neues Lager drehen (oder selbst drehen,wenn möglich), oder am besten gleich 20 Stück und sie hier anbieten!

Viele Grüße
Mario
Magnete sind dafür da, dass der Motor dreht.......................
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#14
Alternativer Gedanke:

Die komplette Ankerplatte in Lagerbronze anfertigen. Ersetzt zwei Lagerbuchsen und drei Zahnradstifte.

Viele Grüße
Finbar
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#15
Oh weh, die Ideen sind gut, aber ganz schön anspruchsvoll  Smile . Ich habe den original Befestigungs-Modus nicht verstanden mit dieser trichterförmigen Unterseite. Was ist das und wie wurde das bei der Erstmontage eingebracht?
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#16
Hallo Christian,
für mich als altem Mechaniker ist das ne Nietung mit einenm Spezialwerkzeug. Diese Kronenförmigen Segmente sind dafür gedacht, dass die Krafteinleitung verstärkt wird gegenüber einer normalen Nietverbindung. Ich nehme an, das haben die damals gemacht, weil sie Angst hatten, dass die Buchse im Zinkdruckguss nicht hält, oder die Buchse wurde gleich mit eingegossen. Das wird bei Riesenserienfertigung so gemacht. Dann wirkt die Krone als Verzahnung.

Gruss aus Berlin-BRB
Micha
Von der Stange kann jeder - hier ist das Besondere der Standard!
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#17
Hallo Micha, 

vielen Dank - genau das Wissen eines "alten" Mechanikers ist hier dringend gefragt. Das leuchtet ein. Ich verstehe nur nicht, warum das Ding auf einen ordentlichen, gekonterten Schlag mit einem genau  passenden Hohldorn nicht reagiert. Kleben wird schwierig, weil der Hohlraum praktisch nicht zugänglich ist.
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#18
Update: Nachdem ich die Blockade im Heck beseitigen konnte, dachte ich mir, warum nicht die lose Lagerbuchse einfach tolerieren? Denn ein T-jet ist oben ja auch nicht fest gelagert und über die Drehzahl und die Kohlebürsten wird er sich schon einpendeln.

In der Tat - er läuft. Allerdings dreht sich das Lager mit!!!! Das kann auf Dauer nicht gut gehen, weil dann die Lagerbuchse das Zinkgehäuse aufreiben wird.

Also bei Gelegenheit wieder zerlegen und dann das Lager notfalls mit Klebstoff fixieren.

https://www.h0slot.eu/attachment.php?aid=12885

Dazu werde ich wohl von unten Löcher in den Lagerkranz bohren müssen, damit überhaupt Klebstoff in den Spalt dringen kann. Was für ein Akt!
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#19
(22-01-2021, 19:02)Fallerista schrieb: Dazu werde ich wohl von unten Löcher in den Lagerkranz bohren müssen, damit überhaupt Klebstoff in den Spalt dringen kann. Was für ein Akt!
Ne, warte Mal, dazu hat einer der Rennfahrer (Klenkes?) einen Tipp mit einem dünnflüssigen Zeux für zum Kleben gegeben.
ciao michaelo
... und wer zuletzt aufgibt gewinnt.
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#20
Christian,

würde es mit einer Stecknadel und einem winzigen Tropfen flüssigen Sekundenkleber versuchen.

Wenn das nicht hilft raus mit der Buchse und mit Loctite 648 fügen Welle Nabe einkleben, dann ist Ruhe in der Kiste.

Grüße

Fritz

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