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Hallo Jungs,
die phantastischen weißen Rennwagen aus Texas. Gebaut von Jim Hall, einem wahren Motorsport-Pionier und Allrounder, als Fahrer und Konstrukteur.
Sieben Modelle aus 1963 bis 1970, die mit ihren teils innovativen Lösungen Rennsportgeschichte geschrieben haben.
Ich bin seit 1966, dem legendären Sieg des 2D, Start-Nr.7 (mit Automatikgetriebe!) beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring, fasziniert von diesen Rennsportwagen.
Deshalb war es mir ein ganz besonders Bedürfnis, diese Modelle in 1:64 zu haben, bzw. die Modelle, die es in unserem Maßstab nicht gibt, irgendwie doch zu realisieren.
Habe seit 4 Jahren teils intensiv, teils sporadisch immer wieder an diesen Modellen gebaut und bin letzten Winter endlich fertig geworden. Inzwischen haben einige durch das Racing leider schon die ersten Kampfspuren.
Drei der Modelle sind Serienmodelle, 2x von AFX Racemasters, Typ 2D (der oben angeführte Nürburgring-Sieger) und von 1x von Tyco, der Typ 2E.
Separat nochmal zu sehen in der 3er Gruppe auf dem letzten Foto.
Die anderen 4 Modelle versuche ich, soweit ich Bau-Fotos gemacht habe, nacheinander näher vorzustellen.
erstes Bild, von oben nach unten:
2D, Sebring-Version
2
2F
2D (AFX)
2D (AFX)
2J
2E (Tyco) auch ähnlich 2G
VG
Hebi
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das ist ja mal eine Sammlung "Respekt" und hoffe auf baldige Baufotos.
bis dann
Hermann
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20-06-2022, 14:21
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 20-06-2022, 19:23 von Hebi.)
(17-06-2022, 15:54)Hermann56 schrieb: ... hoffe auf baldige Baufotos. dann fange ich mal an...
Um alle Modelle vorzustellen, zunächst einmal vorab die Fahrzeuge, die man als Fertigmodelle (gebraucht) noch bekommen kann.
Dabei spreche ich in diesem kompletten Thread ausschließlich von Modellen für die "größeren" 1:64er Chassis, wie Tomy SG+,SRT, Turbo, Tyco 440x2, Racemasters MegaG und G+, sowie Life Like-T.
Für die T-Jet-Baugröße ist die Auswahl, wie gewohnt, etwas größer.
Die unter dem Label Racemasters (heute wieder AFX) vertriebenen Chaparral 2D sind, wie ich finde, sehr gut getroffene Modelle dieses Chaparrals. Einzig die von Anfang an "altweiße" Lackierung, die inzwischen etwas weiter vergilbt ist, ist nicht so schön.
Dieses einzeln eingesetzte Fahrzeug hat sensationell, wie oben bereits erwähnt, das 1000km-Rennen 1966 auf der Nordschleife - bei typischem Nürburgringwetter - gegen eine breite Armada von Ferarri 330P, Porsche Carrera/906 und Ford GT40 gewonnen. Das ganze dann sogar noch mit einem - typisch Amerikaner - halbautomatischen Getriebe.
Der 2D ist die erste geschlossene Cockpit-Variante eines Chaparrals.
Meine beiden 2D-Modelle haben in den letzten Jahren bereits leider einiges an Kampfspuren angesammelt.
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20-06-2022, 20:13
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 20-06-2022, 20:29 von Hebi.)
2. Ergänzung: der Chaparral 2E (1966)
Jim Halls Suche nach noch mehr Optimierung an der Aerodynamik erreichte 1966 mit dem 2E ihren "Höhepunkt".
Der hohe Heckflügel brachte zudem den Abtrieb - ohne Umwege über das Chassis - direkt auf die Naben der Hinterachse!
Die Autos waren sehr schnell, aber defektanfällig. Das beste Resultat der beiden gebauten Fahrzeuge war ein Doppelsieg in Laguna Seca.
Da Jim Hall und sein Partner Hap Sharp ständig an ihren Autos weiter entwickelten, waren die Fahrzeuge meist von Rennen zu Rennen in der Optik verschieden.
Bilder diverser Chaparrals
Die weiter entwickelte 2G-Variante mit 7L-Motor und breiterer Hinterachse mit entsprechendem Kotflügelverbreiterung brachte Hall keine Siege, weil zu dem an sich schon anfälligen Chassis jetzt auch noch die brachiale Gewalt des 7L-Triebwerks ihr übriges tat.
Der Chaparral 2E von Tyco ist ein guter alter Bekannter.
Ich habe meinen auf der Slotmania gefunden, allerdings sehr stark bespielt und wie bei einem solchen Zustand nicht anders zu erwarten, ohne den Heckspoiler. Auch die Scheibe hatt eine Reparatur nötig.
Aber ich bin happy, das Modell dort bekommen zu haben. Ohnehin ist die Slotmania, auch für unseren Maßstab, immer und in jedem Fall einen Besuch Wert!
Beim Neuaufbau habe ich die Spoilerstützen und den Flügel im Querschnitt etwas verstärkt. Ansonsten hat das Modell eine Neulackierung bekommen und die Felgen des originalen Tyco 440x2-Chassis sind schmaler geworden, damit sie nicht so weit aus der Karosserie herausstehen.
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3. Ergänzung: der Chaparral 2, 2A, 2B, (2C)
Dieses Fahrzeug war erste richtige Chaparral-Entwicklung. Diverse weiterentwickelte Versionen davon in den Jahren 1963-1965. Als 2C bekam der offene Wagen im Heck noch einen verstellbaren Flügel.
Als Basismodell für den Bau dieses Modells war der geschlossene 2D von Racemasters/AFX ideal, weil er im Grunde aus der Karosserieform des offenen 2/2A entstanden war.
Diese grüne Ausgangsmodell hatte ich in einem Einfall geistiger Umnachtung irgendwann mal so lackiert, obwohl wissend, dass alle Chaparrals bis 1970 weiß waren. Daher war das Risiko (falls das Ganze schief geht) für den geplanten Totalumbau gefühlsmäßig gar nicht so groß...
Eines der größeren Probleme war, die 8 zunächst so schön schräg gebohrten Löcher für die Auspuffrohre nach dem Lackieren wieder frei zu fummeln, ohne Risse in den Lack zu bekommen. Positiv, weil die verzinnten Kupferhülsen so fest sitzen, haben sie bisher noch alle Überschläge und selbst meterweite Schleuderwege problemlos überstanden.
Wie bei allen offenen Sportwagen ging es auch bei diesem Chaparral darum, ihn so tief wie möglich über das 10mm hohe Chassis zu bekommen. Daher auch den Fahrer nicht auf die 0,5mm Polystyrolplatte geklebt, sondern in die Öffnung, was so nochmal 0,5mm Bautiefe gebracht hat.
Der Bau der Frontscheibe (aus Verpackungs-Blisterfolie) hat eine Reihe von Versuchen gebraucht. Der Motor ist aus einem HotWheels. Die acht Auspuffrohre sind Aderendhülsen. Der Überrollbügel ist aus Polystyrol. Start-Nr. und Decals sind, soweit möglich, dem Original angepasst. Geklebt wurde, wie immer, mit Sekundenkleber.
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Boooah! Super, was hier gerade alles an Selbstgebasteltem vorgestellt wird.
Große Klasse, Hebi!
Viele Grüße
Andreas
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Hebi, ich bewundere immer wieder mit wieviel Geduld, Detailtreue und kreativen Ideen Du Deinen Fuhrpark vergrößerst. Mach weiter so.
Gruß Markus
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21-06-2022, 22:54
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 21-06-2022, 23:02 von Hebi.)
4. Ergänzung: der Chaparral 2D-Sebring/1967
Beim erscheinen der 2D-Chaparrals von AFX/Racemasters war ich so begeistert, dass ich mir damals gleich 4 Modelle geholt habe. Da war also jetzt glücklicherweise noch ein weiterer davon zum umbauen übrig!
Von der 1967er Sebring-Variante mit mehr aerodynamischen Hilfsmitteln gibt es nur ganz wenige Fotos im Netz. Ich habe mich dann beim Umbau an diesen beiden (den größeren Bildern) orientiert.
D-Sebring 1967
dito
Im wesentlichen 3 Änderungen, der breitere, bis an die Radausschnitte reichende Heckspoiler, vorne seitlich die beiden kleinen Aero-Flaps und vorne unter dem Wagen die zusätzliche Luftzuführung. Und dazu dann noch die Neu-Lackierung.
Die Flaps aus Festigkeitsgrüngen in entsprechende Einschnitte eingeklebt. Leider sind sie beim Verputzen/Nachschleifen etwas zu klein geworden.
Die untere Luftzuführung.
Der neue 2D-Sebring - Vergleich zum Serienmodell #7
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22-06-2022, 17:42
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 22-06-2022, 17:43 von Hebi.)
5. Ergänzung: der Chaparral 2F (1967)
Dieser Chaparral ist für viele von uns ein "guter alter Bekannter" aus Kindertagen. Denn wer kennt ihn nicht, geliebt oder ungeliebt, den Faller-Chaparral. Meiner war grün. Der lief immer nur dann gut, wenn man mindestens eine Stunde (ohne Pause!) mit ihm rumheizte und man ihn so erst mal ins "Reifenfenster" bekam.
Jim Hall´s 2F sah deutlich anders aus als alle anderen Chaparrals vor ihm. Nicht mehr die schönen fließenden Linien, die besonders 2D und 2E/G auszeichneten. Der 2F vereinte aber die Erkenntnisse aus 2D und 2E. Es war das Fahrzeug, das bei der Marken-WM 1967 zum Einsatz kam. Nach dem, was ich über den 2F herausgefunden habe, gewann er 5 seiner 8 Rennen. Allerdings gab es immer noch viele Probleme mit dem 3-Gang-Automatik-Getriebe. Zum Ende der Saison änderte die FIA das Reglement und der Wagen musste nach nur wenigen Renneinsätzen in Rente.
Die Karosserie des Faller-Chaparral, die ich hier als Basis verwendet habe, ist für die Achsbreiten der von mir eingesetzten Magneter einfach viel zu schmal. Weil mit verbreiteren Kotflügeln seine gesamte Linienführung verloren gegangen wäre, wurde er komplett verbreitert, je Seite mit 1,5mm Polystyrol-Platten. Im dem Zuge hat er auch noch ein komplett anderes Heck bekommen. Was Faller da gemacht hatte war komplett daneben. Die hatten ihm, anscheinend in Anlehnung an den Vorgänger 2E, ein Phantasie-Heck spendiert. Durch die durchgängige Verbreiterung wurde auch eine typische Einrissstelle früherer Tage (am vorderen Kotflügel)  praktischerweise gleich mitrepariert. So ist er jetzt 32,5mm breit, statt der 29,5 des Faller-Originals.
Den ersten neu gebauten Heckspoiler hatte ich bei Testfahrten des halbfertigen Wagens sehr früh gekillt. Der zweite ist in Querschnitt und Geometrie deutlich stabiler ausgelegt. So läuft er jetzt schon ein paar Monate problemlos ohne Abbrüche.
Der kleine Lufteinlass auf der Motorhaube fehlte am Faller-Modell.
gut sichtbar die hervorstehenden Räder
Vergleich mit dem schmalen Faller-Original
links das "falsche" Faller-Heck
Link, noch etwas Lesestoff zu den Chaparrals-Typen: Kurzer Blick mit Infos über die 2er-Sportwagen
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@ Hebi
auf deinen ersten Bildern hatte ich schon überlegt wie der 2F entstanden ist. Bin baff und selbst wenn ich jetzt den ein oder anderen in seinen baulichen Fähigkeiten beleidige, aber DAS macht dir so keiner nach.
Der ganze Chaparral Fuhrpark ist mehr als gelungen. Danke auch für deinen Bericht und die links zu den Berichten, wieder einiges dazu gelernt.
bis dann
Hermann
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(22-06-2022, 17:42)Hebi schrieb: noch etwas Lesestoff zu den Chaparrals-Typen
Danke, klasse Lektüre!
Dein Chaparral Fuhrpark ist großartig!!
Gruß
Ebi
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Moin Hebi,
sind zwar keine Nutzfahrzeuge, das Ergebnis ist aber top  .
ciao michaelo
... und wer zuletzt aufgibt gewinnt.
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23-06-2022, 15:19
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 23-06-2022, 19:43 von Hebi.)
6. Ergänzung: der Chaparral 2J (1970)
Alles an Jim Hall´s Fahrzeugentwicklung war auf immer noch mehr Abtrieb in den Kurven ausgelegt...
1970 tauchte Jim Hall mit dem sicherlich umstrittensten Rennwagen aller Zeiten auf. Ein separater 2-Takt-Motor trieb über eine Riementriebverbindung 2 große Ventilatoren im Heck des 2J an. Die Luft unter dem Wagen wurde angesaugt und nach hinten über die beiden Lüfterblätter herausgepresst. Damit unter dem Wagen ein Vakuum-Effekt zur Fahrbahn hin entstand und so das Ganze aber auch wirkungsvoll funktionierte, musst der 2J unten zur Fahrbahn hin relativ gut abgedichtet werden. Das geschah mittels sehr bruchunempfindlichen Lexanplatten (Polycarbonat). Lexan ist der Handelsname von GE (General Electrics). Damals noch ein wahrer Wunder-Werkstoff. Heute, z. B. Standard in den Fussballstadien und unverzichtbar für viele ansruchsvolle Anwendungen (Lexan ist nicht zu vergleichen mit Plexiglas, das wäre wie die Festigkeit einer Haselnussschale mit einer Eierschale zu vergleichen).
Am schwierigsten war natürlich die Abdichtung von vorne gegen den Unterboden-Fahrtwind. Die Anordnung sah aus wie ein Schneeschieber über die volle Fahrzeugbreite und saß gleich gleich hinter den Vorderrädern. Das Lexan, weil nicht vollens zu vermeiden war, das es den Boden berührte, hielt aber - mit etwas Verlust an Bautiefe - ein Rennen durch. Seitlich wurde die fahrbahnnahe Einstellung mittels Bowdenzügen mit der Radaufhängung gekoppelt. Und die Heckabdichtung wurde mit den beiden Seitenteilen gekoppelt.
Der Fahrer musste das Gasgemisch für den 2-Zylinder, der ständig unter Volllast lief, im Auge behalten und vom Cockpit aus ensprechend regeln.
Der Vorteil des 2J war, dass das Fahrzeug natürlich in allen Kuren, ganz besonders aber den langsameren Kurven, wo die anderen aerodynamischen Hilfsmittel nichts brachten, sehr viel höhere Geschwindigkeiten erzielte.  Eine geradezu erstaunlich Parallele zu unseren kleinen Magnetern!
Anfangs lag die Riemenverbindung des Antrieb und der beiden großen Ventilatoren miteinander hinten innerhalb des Fahrzeugs. Ich habe bei meinem Modell diese Variante gewählt, weil ich das schöner fand, die beiden Lüfter komplett zu sehen. Jim Hall führte den Antrieb später nach hinten aus dem Heck nach draußen, weil durch die brachiale Ansaugkraft der Lüfter z. T. auch Kiesel und anderes angesaugt wurde, was auch schon mal in die Riemenscheiben kam und der Riemen sich verabschiedete.
Ich habe auf meiner Anlage zwar auch ein paar kleine Bereiche mit Faller-Kieselgranulat, aber das ist alles gut auf dem Untergrund verleimt. Sowas habe ich also auf meiner Bahn natürlich nicht zu befürchten...
Leider war die Zuverlässigkeit des 2J aufgrund kurzen Entwicklung und der vielen völlig neuen zusätzlichen Bauelemente nicht sehr gut. So hat das Fahrzeug zwar alles in Grund und Boden gefahren - in Watkins Glenn beispielsweise nahm der Chaparral 2J dem Porsche 917 pro Runde 4 Sek ab. Er hat aber nie, auch aufgrund seines frühen Verbots auf Betreiben der anderen Hersteller, allen voran McLaren, ein Rennen siegreich zu Ende gebracht.
Den Chaparral 2J gibt es in unserem 64er Maßstab als Tyco Pro.
Link, Foto Tyco Pro 2J
erst bei Sekunde 38 des Videos wird der Sauger-Motor gestartet
"start your second engine"
Ich habe ihn vor einigen Jahren einmal auf der SLotcarbörse gesehen. Ich fand nicht sonderlich gut dem Original nachempfunden und bin erstmal weiter gegangen. Zudem war er noch ziemlich stark bespielt. Wie es dann so läuft, als ich zurück komme, ist er natürlich weg...
Da ist noch auf der Heimfahrt der Plan enstanden, ihn irgendwie nachzubauen. So ist er der Chaparral geworden, mit dem meine Bauserie begann und letztlich auch der, der als letzter fertig wurde.
Als Basismodell war der Faller/Aurora/AFX-Porsche "Monaco" ideal. Fast die gleichen Konturen, einzig vorne die beiden Ecken mussten weggeschliffen und dahinter verfüllt werden.
(Faller)-Original und erste Anpassungen
Typisch Jim Hall, überall auf der Suche nach
Abtrieb - kleiner Spoiler im vorderen Radhaus
Und wenn schon überhaupt Magneter als Slotcar-Philosophie,
dann in jeden Fall beim Chaparral 2J von 1970
untere Dichtlippe sichtbar
vorne kann die Luft frei durchfließen,
inkl. über die Armaturenbrett-Schutzscheibe
Ein Problem, warum ich über einen so langen Zeitraum daran gebaut habe, war:
Um ihn so leicht wie möglich zu machen, hatte ich für die durchgehende Seitenverkleidung nur 0,5mm dickes Polystyrol verwendet. Nach dem Lackieren ist es dann im hinteren Bereich wegen der darunterliegenden Radöffnung des Porsche-Basis-Modells zu Einwölbungen mit Verspannungen gekommen. Das war so stark, da hatte ich ihn eigentlich schon aufgeben wollen. Doch dann ging es doch noch, mit etwas Hinterfütterung, und infolge dessen auf Kosten etwas schmalerer (Silikon)-Reifen, konnte ich die Spannungen wenigstens stabilisieren. Dazu dann noch von außen plan gespachtel. Es war zwar nicht mehr so gut wie am Anfang, und auch vielleicht 2g schwerer, aber zumindest gerettet.
Die Heckfüfter sind 2, auch im Durchmesser passende, Speichenfelgen.
Die Decals sind z. T. selbstgemacht auf selbstklebender klarer Druckerfolie.
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Hallo Hebi,
das sind Bauberichte vom Feinsten! Man merkt natürlich die Begeisterung für die Chaparrals. Sehr kreativ aus
vorhandenem etwas neues gezaubert, also allerbestes Kitbashing. Und dazu noch viel Info zur Geschichte.
Ganz vielen Dank für die vielen Anregungen darin!
Viele Grüße!
Thomas
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Hallo Hebi,
welche und von wem hast du die transparente, selbstklebende Druckerfolie gekauft und in welcher Stärke????
Ich suche schon eine ganze Weile nach solch einer Folie die kaum aufträgt.
VG
Michael
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23-06-2022, 19:25
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 23-06-2022, 19:40 von Hebi.)
(23-06-2022, 16:58)rocket schrieb: Hallo Hebi,
welche und von wem hast du die transparente, selbstklebende Druckerfolie gekauft und in welcher Stärke????
Ich suche schon eine ganze Weile nach solch einer Folie die kaum aufträgt.
Hallo Michael,
hier der Link: Pearl-Folie
Habe mal die Dicke nachgemessen. Die Folie ist inkl. abziehbarem Träger/Rücken ca. 0,1mm dick (mit Messschieber). Die Folie selber davon in etwa die Hälfte, also ca. 0,05mm.
Zum Vergleich, normales 80g-Druckerpapier habe ich auch mit ca. 0,1mm gemessen.
Da bekommst du auch eine mattweiße (wetterfeste!), ebenfalls auch bedruckbare Folie. Die ist aber etwas dicker (gesamt ca. 0,25), z. B. besonders gut für Werbebanden geeignet...
VG
Hebi
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wenn man sich etwas mehr mit dem Thema Chaparral beschäftigt stößt man nur auf Unikums, wie z.B. den weissen Wal
ich glaub ich muß an meine 2 mal ran.................
bis dann
Hermann
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weisser wal ?
aha (b) ....
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24-06-2022, 18:47
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 24-06-2022, 18:47 von Hebi.)
(24-06-2022, 12:39)Hermann56 schrieb: wenn man sich etwas mehr mit dem Thema Chaparral beschäftigt stößt man nur auf Unikums, wie z.B. den weissen Wal Ja, der 2H (1969),
den habe ich ausgelassen bei meinem Chaparral-Team. Weil, den finde ich zu hässlich...
Ursprünglich war der große Mittelflügel aber auch überhaupt nicht dran. Sieht man auch daran, wie der, sichtlich uninspiriert einfach seitlich montiert ist.
Chaparral 2H
Der komplette 2H war als Gesamt-Flügel konzipiert. Hat aber in dieser ersten Ausbaustufe nicht (oder noch nicht) funktioniert. Der große Mittelflügel war der verzweifelte Versuch, das Auto auf der Erde zu halten.
Das Projekt 2H hätte vermutlich bei mehr Entwicklungszeit vielleicht spannende Entwicklungen mit sich gebracht. Aber 1970 kam und der konzeptionell auch nicht einfache 2J musste fertig werden...
VG
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in der Version 2H MK II find ich ihn aber irgendwie interessant
bis dann
Hermann
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