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Bugatti 35 - zum 100-jährigen Jubiläum
#1
Hallo Jungs,

der Bugatti 35 ist 2024 100 Jahre alt geworden. Ein kompromissloser Rennwagen, der seiner Zeit weit voraus war.
Von null auf 100 km/h in 6,5 Sekunden, nur 750kg, Achtzylinder mit Kompressor, Höchstgeschwindigkeit je nach Motorisierung über 200 km/h. Zu seiner Zeit waren das Fahrleistungen wie aus einer anderen Welt.

Wie bei meinem dafür gebauten Eigenbau-Chassis #II versprochen, hier die ersten Bilder vom Karosserie-Aufbau meines Bugatti 35.
Der Aufbau entstand anhand im Netz verfügbarer Bilder. Natürlich, wie bei fast allen Rennwagen, gab es innerhalb der Bauzeit, 1924 bis in die 30er Jahre, neben den Motorvarianten auch einige optische Änderungen an dem Fahrzeug, u. a. die Kühlerform und den Windschutz für den Fahrer. 

Meine Bau-Materialien sind überwiegend Polystyrol-Platten von 0,75/1mm Dicke und Sekundenkleber (mit viel Sekundenkleber-Granulat). Erst das zusätzliche Granulat bringt nach meiner Erfahrung enorme Crash-Festigkeiten, die fürs harte Racing so wichtig sind.

Dieses Video Rolleyes hat mich mit dazu gebracht, das komplette Projekt samt passendem Chassis zu versuchen....
Link: Bugatti-Racing in Goodwood
Bin mir allerdings im Verständnis nicht ganz sicher, bitte um Korrektur, wo ich falsch liege:
Anscheinend setzt der Fahrer kurz vor dem Start durch Aufpumpen den Benzintank unter Druck, mangels noch nicht vorhanderer Benzinpumpe?
Der große Schalthebel außen rechts ist die Handbremse, und der kleine dahinter der Schalthebel?
Und die lange waagerechte Stange nach vorne, ebenfalls auf der rechten Seite, gehört vermutlich zur Lenkung?

Link: anscheinend nochmal der gleiche Fahrer: Bugatti 35B


   
Erste Schritte , Seitenteile, vorgeformt mit aufgeklebten Vollprofilen für den großen Radius von Motorhaube und den kleineren am Heckteil
Die, wegen der Kupferscheifer, so lange Vorderachsplatte ist mir noch ein Dorn im Auge.
Aber ich wollte bei meinem 2.Chassis wegen Instabilität und schwierigerer Reinigung nicht mehr auf Litzenschleifer zurückgreifen. Außerdem braucht es auf meiner relativ "unebenen" Bahn (reichlich Fahrbahnverwindungen) höhere Schleifer-Federwege.
Da bin ich noch parallel am basteln, das muss, mit anderen Schleifern (z. B. vom LifeLike-T), kürzer machbar sein...


   
Beide Seiten verklebt, hinten spitz und vorne mit Zwischenstück entsprechend Kühlerbreite


   
Motorhaube, Deckplatte vorm Einkleben


   
Armaturenbrett + Sitzbank-Rückenlehne eingeklebt (dienen gleichzeitig als Querversteifung)
Erstes kleines Rollout hinsichtlich Beurteilung ob alle Dimensionen stimmig zueinander sind


   
Sitzbank ist drin
Alle Übergänge verspachtelt mit Revell-Modellspachtelmasse


   
Grob verschliffen


   
Aktueller Stand,
hier mit aufgespachteltem Fahrer-Windschutz, der allerdings noch kleiner werden muss

Bis zum fertigen Modell ist noch viel Kleinarbeit nötig, doch das Gröbste ist geschafft. Zumindest ist das meiste was zu Kleben war, geschafft.
Das "Sekundenkleberkleben" war mal wieder das Schwierigste, besonders bei den ganz kleinen Teilen, einmal, sofort die richtige Positionierung zu finden und dann danach auch noch den richtigen Augenblick zum loszulassen abzuschätzen, bevor die Finger mal wieder Angry fest mitangeklebt waren... 

Ich hoffe, in den kommenden Wochen soweit fertig zu werden, dass ich dann in den ersten warmen Tagen mit der Lackierung beginnen kann.
BG
Hebi
"... beim Beschleunigen müssen die Tränen der Ergriffenheit waagerecht zum Ohr abfließen"   Walter Röhrl 
  -  Wer später bremst, fährt länger schnell  -

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#2
Das wird gut! Da bin ich sehr sicher.
Weiterso!
Leistung ist, wenn sich die Felge im Gummi dreht!
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#3
Das sieht schon super aus.
Viel Spaß... wobei auch immer. Big Grin Klaus
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#4
Wow, herrlich. Aber den musst du wie nen echten Oldtimer fahren: Schön langsam und bedächtigt Cool .
ciao michaelo
... und wer zuletzt aufgibt gewinnt.
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#5
(24-02-2025, 18:54)mos schrieb: Wow, herrlich. Aber den musst du wie nen echten Oldtimer fahren: Schön langsam und bedächtigt Cool .
Da gebe ich dir völlig recht Michaelo, genauso werde ich das machen!  Und wie im Goodwood-Video/erste Seite. Big Grin

Hier der aktuelle Zwischenstand:
   
Mit Schalthebel, Handbremse und Lenkstange.
Das Bild zeigt auch bereits die kantenverrundeten Silikonreifen. Meine Methode dem zähen Silikon an den Kragen(Kante) zu gehen, beschreibe ich dann mit Foto unter der Rubrick "Werkzeug".

Der erste Lack ist, wie befürchtet (bei nur 5°C in der Garage), leider sehr narbig/uneben geworden, noch zu sehen auf dem Foto. Wenn jetzt die ersten warmen Tage kommen, versuche ich es nochmal.

Einen baugleichen Mechaniker (von Tyco) habe ich so umchirugiert, dass er jetzt im Bugatti sitzt und nach vorne schaut.
Auf dem Foto ist der Kopf noch nicht ab, da habe ich noch eine Weile gezögert. Geholfen hat dann daran zu denken, dass, wenn er beim harten Racing dauernd zur Seite zu sieht, sowieso sehr früh seinen Kopf verlieren würde...
Und weil der Kopf so exponiert herausragt, überlege ich, ob ich ihm zur Unterstützung der Wirbelsäule gleich einen 1mm Drahtstift verpasse.
Alles OPs mit 0,3mm-Trennscheibe von Proxxon.
   

BG
Hebi
"... beim Beschleunigen müssen die Tränen der Ergriffenheit waagerecht zum Ohr abfließen"   Walter Röhrl 
  -  Wer später bremst, fährt länger schnell  -

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#6
(15-03-2025, 21:39)Hebi schrieb: Einen baugleichen Mechaniker ... habe ich so umchirugiert, dass er jetzt im Bugatti sitzt und nach vorne schaut.
Hebi, der mildtätige Metzger ... muss ich mir Sorgen machen?  Cry Sick Big Grin
ciao michaelo
... und wer zuletzt aufgibt gewinnt.
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#7
Sieht aber alles sehr gut aus. Im Sommer (was ist das? hier sind -5Grad) kannst dem Techniker Farbe geben.
Viel Spaß... wobei auch immer. Big Grin Klaus
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#8
Hallo,

Das wird grandios...

Viele Grüße
finbar
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#9
Dem möchte ich unbedingt zustimmen! Das ist wirklich eine ganz tolle Bastelei!

Grüße,
Andreas
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#10
Die Restarbeiten zum Bugatti 35

Heute, 18.33 Uhr ist er e n d l i c h fertig.
Einiges war nervig, einfach weil die Teile z.T. so winzig sind, dass man sie zum Bearbeiten nicht mehr festhalten konnte.
Musste heute nachmittag kurz vor dem Abschluss noch eine halbe Stunde rausgehen und hab mir dabei das total freudige Treiben der kleinen Bildbienen an unserem Insekten-Hotel angesehen. Dann ging es wieder...

Zwei meiner Bugatti-Fazits:
Ich müsste unter meinem Basteltisch eine genauso helle Beleuchtung haben als drüber.
Und eine weite, große Auffangwanne drumherum, um die häufigen Wegspring und Flugeinlagen der Klein- und Kleinstteile entspannter managen zu können.
 
   
Mein Bugatti 35 bei seiner ersten Ausfahrt.
Weil mein Fahrer fast so alt wie sein Bugatti ist, hat er sich (sicherheitshalber) einen Schal mitgenommen


Noch einige Bauabschritte mit Fotos:
         
Bau des Kühlergrills


   
Wie angekündigt, für mehr Stabilität bei Überschlägen bekommt der Fahrer eine Stahl-Wirbelsäule (0,8mm), voll durch bis auf den Ischias


   
Scheibeneinbau-Vorbereitung, daneben der Aufbau für den Spiegel


   
Lackierung ist gemacht und Lüftungsschlitze aufgebracht.
Leider vergessen und daher noch Nacharbeit wegen der gebogenen Scheibe nötig (Revell Spachtelmasse), sonst wäre davor ein Spalt entstanden.


   
Die kleine Cockpitscheibe mit Sekundenkleber auf Anhieb genau zu positionieren war sehr nervig, an die 10x neu angesetzt.
Danach die Scheibe abgeklebt und die karosserie mit einer Schutz-Überlackierung (Gunze semimatt)
Hier sind auch die verrundeten Kanten an den Siliconreifen zu sehen


       
On Fire (rechte und linke Fahrzeugseite)
Auflistung der Ein- und Anbauteile:
auf Selbstklebefolie bemalte Sitzbank, Fahrer, Lenkrad (aus Alu gedreht) holzbraun angemalt, kleine Cockpit-Schutzscheibe,
Rückspiegel, kleiner Schalthebel, langer Handbremshebel, seitliche Lenkungsanssteuerung, Kühlergrill mit Mini-Drahtgeflecht,
Doppelrohrauspuff mit Schrägauslass,Startnummern, Achtspeichengussfelgen-Aufklebern, Wagenvorbau mit Stoßstange,
Schleifer vorne geschwärzt, zwei dunkelbraune Riemen zur Motorhaubensicherung, Armaturenbrett aus Silberfolie, Tankstutzen,
Eigenbau-Chassis #2


   
Fertig für die 24h von LeMans


Das Fahrverhalten ist aktuell noch stark von meiner Eigenbau-Schleiferanordnung abhängig. Die Beweglichkeit ist konstruktionsbedingt nicht besonders groß. Teils läuft es gut, dann muss ich wieder minimal korrigieren.
Deshalb sollte es eines meiner nächsten Projekte in diesem Jahr werden, eine bessere, kompaktere und gefederte Kupferschleifer-Einheit zu bauen...

Ich wollte die schmalen Siliconreifen (wegen Austauschbarkeit) eigentlich nicht aufkleben. Hatte gehofft, dass sie durch den größeren Felgendurchmesser (8,5mm) fest genug sitzen. Aber wenn man kräftig über die Bahn heizt, fängt das Heck des Bugattis an zu driften, was dann wegen der hohen Querkräfte hin und wieder dazu führt, dass ein Reifen abspringt.

Falls zu dem einen oder anderen Detail noch ein Foto gewünscht wird, einfach nachfragen...

BG
Hebi

Zu guter Letzt, ganz am Rande:
Die Reaktion meiner Frau, als ich ihr heute Abend freudig erwartungsvoll meinen fertigen Bugatti gezeigt habe:
Erst strahlt sie, dann sagt sie "Oh, toll, schöner Schal!" Undecided Angry Cry
"... beim Beschleunigen müssen die Tränen der Ergriffenheit waagerecht zum Ohr abfließen"   Walter Röhrl 
  -  Wer später bremst, fährt länger schnell  -

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#11
Hebi, herzlichen Glückwunsch! Eine unfassbar tolle Arbeit mit einem entsprechend guten Ergebnis hast du da vollbracht!
Einzig die Felgen gefallen mir persönlich nicht so gut, aber das ist Geschmackssache.
LG Dieter
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#12
Ganz, ganz grosses Kino, herzlichen Glückwunsch, Hebi, da kann man nur bewundernd den Hut ziehen!

Stephan
[Bild: chsm.gif]
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#13
Sehr schöne Arbeit, Hebi. Ich bewundere Deine Detailverliebtheit. Das Endergebnis zeigt, wie viel Liebe und Sorgfalt in dem Auto stecken.

Gruß
Markus
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#14
Wie erwartet. Klasse!
Leistung ist, wenn sich die Felge im Gummi dreht!
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#15
Heart Heart Heart
ciao michaelo
... und wer zuletzt aufgibt gewinnt.
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#16
1A hoch 10. Suuper!!!!
Viel Spaß... wobei auch immer. Big Grin Klaus
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#17
Hallo,

Der Bugatti schreit doch geradezu nach einer Reproduktion, auch als Stadtbahner würde ich sofort ein paar Exemplare davon nehmen. Gibt es dazu Überlegungen?

Viele Grüße
finbar
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#18
(26-03-2025, 11:05)Dieter542 schrieb: Hebi, herzlichen Glückwunsch! Eine unfassbar tolle Arbeit mit einem entsprechend guten Ergebnis hast du da vollbracht!
Einzig die Felgen gefallen mir persönlich nicht so gut, aber das ist Geschmackssache.
LG Dieter
...Hallo Dieter, ja, das geht mir genauso. Habe aber keine bessere Möglichkeit gefunden, die Original-8-Speichen-Gussfelgenoptik nachzuempfinden. Der Druck zeigt leider auch noch einen leichten Braun-Pink-Farbstich. Das ist mir erst in den Fotos aufgefallen.
Vielleicht kennt ja hier im Forum jemand ein mögliche Bezugsquelle für solch schmale Felgen, 8,5-9mm Durchmesser, mit ähnlichem Design?

(28-03-2025, 09:53)finbar schrieb: Hallo,
Der Bugatti schreit doch geradezu nach einer Reproduktion, auch als Stadtbahner würde ich sofort ein paar Exemplare davon nehmen. Gibt es dazu Überlegungen?
Viele Grüße
finbar
Hallo finbar, dafür reichen meine Kapazitäten leider bei weitem nicht (Zeitaufwand für das Modell allein ohne das speziell dafür gebaute Chassis: ca. 30 intensive Arbeitsstunden). dann mit passendem Chassis über 40 Arbeitsstunden.
Für dich als Stadtbahner würde das Modell, mit seinen 43mm-Achsabstand (wie aktuell auch AFX-Mega G+ /lang) aus meiner Sicht, optisch vermutlich nicht so mit deinen Modellen harmonieren.
Warum diese Baugröße:

Ich musste mir vor Baubeginn ein paar Eckpunkte setzen bezüglich Abmessungen des Bugatti. Dieser Radstand von 43mm war leider nötig, um die Proportionen aus Sicht von oben, einigermaßen hin zu bekommen.
Viele unserer Fahrzeuge (besonders die Racing-Modelle) sind in den Proportionen einfach zu breit. Das kommt daher, weil die Stromschienen und damit die Gesamt-Außenbreite der Schleifer und dann noch die beiden Vorderradfelgen (mit etwas Sicherheitsabstand zu den Schleifern) drauf addiert werden müssen. Dadurch werden viele Autos wegen der Achsbreite einfach zu breit…

Das ist in unserem sogenannten Maßstab „H0“ ein je nach Typ, mehr oder weniger großes Dilemma beim Bemühen, maßstäblich bauen zu wollen.
Während ich die Bugatti-Karosse vor der Frontscheibe proportional schon etwas kürzer gemacht habe, was noch nicht so ins Auge fällt, ist auch das Cockpit ist schon ziemlich eng gehalten. Beim spitz zulaufenden Heck konnte ich im Grunde keine Kompromisse machen, das hätte dann zu stumpf oder komisch plump ausgesehen.
Wie im Beitrag oben beschrieben, bin ich mit meiner Schleifer-Konstruktion an meinem Schmalbau-Chassis #2 für den Bugatti, nicht wirklich zufrieden. Echte, effektive Optimierungsmöglichkeiten sehe ich bei dieser Konstruktion im Moment keine mehr. Daher würde ich auch dieses Chassis im derzeitigen Stand nicht weitergeben, bzw. niemand anbieten wollen.

Ich hatte anfangs vor, noch einen 2. Bugatti, den Typ 59, die Version mit geradem Kühlergrill und Speichenrädern, passend dazu zu bauen. Habe dann dieses Vorhaben während des Bauens aber schon früh wegen des großen zusätzlichen Zeitaufwands aufgegeben.


Hier noch ein Link zu ein einigen historischen Fotos, u. a. zu den Rennen in Monaco und der Targa Florio, auch Ettore Bugatti, der Konstrukteur des Wagens ist zu sehen, dazu einige Infos…
Link: Historische Fotos Bugatti 35

und noch eine kleine Ergänzung und Korrektur: Es gibt natürlich keine „Bildbienen“, bei denen ich mich in einer Arbeitspause neu sammeln konnte. Das sollte Wildbienen heißen.
Der fotografische Beleg, eine leicht benommene, anscheinend frisch aus dem Nest gekrabbelte junge Wildbiene. Ist wie bei unseren kleinen Autos, Wenn man näher ran geht, sieht man oft erstaunlich viel mehr...
   

BG
Hebi
"... beim Beschleunigen müssen die Tränen der Ergriffenheit waagerecht zum Ohr abfließen"   Walter Röhrl 
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#19
der Wahnsinnn
bis  dann
Hermann


*alles wird gut, wenn nicht sogar besser*
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#20
(29-03-2025, 12:30)Hebi schrieb: ... dafür reichen meine Kapazitäten leider bei weitem nicht (Zeitaufwand für das Modell allein ohne das speziell dafür gebaute Chassis: ca. 30 intensive Arbeitsstunden). dann mit passendem Chassis über 40 Arbeitsstunden.

Hallo Hebi,

ich frage mich, ob man die Karosserie vielleicht abformen kann. Es gibt ja eine Anzahl von Künstlern, auch hier im Forum, die mit dieser Arbeit sehr gut vertraut sind. Das Chassis und weitere Teile könnten möglicherweise im 3D Druckverfahren nachgebaut oder gefräst werden. Gut, man müßte nochmals Zeit in das Abformen und in die Entwicklung von Produktionszeichnungen investieren, aber dann könnte man sehr viel leichter eine begrenzte Menge an Nachbauten dieses bildhübschen und einzigartigen Fahrzeugs anfertigen.

Natürlich ist der Maßstab im Vergleich zu den Faller PKW nicht ganz passend und, da der Stadtbahner seine Modelle gerne relativ langsam durch die 30er Zonen bewegt, weiß ich auch nicht, ob die Motorcharakteristik für das gemütliche Cruisen geeignet ist. Das größte Problem wie du schreibst sind jedoch die Schleifer, für die noch eine alternative Lösung ermittelt werden sollte.

Also, ich würde mich sehr freuen, und ich denke ich bin nicht alleine, wenn sich doch eine Möglichkeit auftäte, den Bugatti 35 in einer übersichtlichen Stückzahl herzustellen. Meine Unterstützung hast du.

Viele Grüße
finbar
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