Dieses Forum nutzt Cookies
Dieses Forum verwendet Cookies, um deine Login-Informationen zu speichern, wenn du registriert bist, und deinen letzten Besuch, wenn du es nicht bist. Cookies sind kleine Textdokumente, die auf deinem Computer gespeichert sind; Die von diesem Forum gesetzten Cookies düfen nur auf dieser Website verwendet werden und stellen kein Sicherheitsrisiko dar. Cookies auf diesem Forum speichern auch die spezifischen Themen, die du gelesen hast und wann du zum letzten Mal gelesen hast. Bitte bestätige, ob du diese Cookies akzeptierst oder ablehnst.

Ein Cookie wird in deinem Browser unabhängig von der Wahl gespeichert, um zu verhindern, dass dir diese Frage erneut gestellt wird. Du kannst deine Cookie-Einstellungen jederzeit über den Link in der Fußzeile ändern.

Themabewertung:
  • 0 Bewertung(en) - 0 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Anker und Kronenrad drehen durch !
#1
Verflixt !



am Wochenende hat es mich mal wieder gepackt und ich habe versucht einen lahmen Magnatraction etwas fit zu machen. Dabei habe ich den entscheidenden Fehler begangen. Der Anker schien zu locker zu sitzen, der Motor machte schrappelnde Geräusche bei Vollgas.



Also habe ich mittels Presse das Zahnrad ein bisschen näher zur Ankerplatte gepresst.

Effekt: Lief gut, lief gar nicht mehr. Jetzt dreht das Ding durch! Das Zahnrad lässt sich mühelos mit den Fingern auf der Welle drehen.



Entweder sind Ankerwelle oder Zahnrad hinüber, oder beides? Gibt es einen Weg das wieder fest zu kriegen?





Viele Grüße

- Sebastian
Zitieren
#2
gibt es



mit bremsenreinger alles entfetten(ggf wattestäbchen)

ankerwelle mit feinen scmirgel am ende leicht anrauhen

gern auch im zahnrad(schmirgel um zahnstocher) anrauhen und entfetten

dann mit gefühl und sekundenkleber verkleben

zugegeben, das macht man ggf öfter, bis alles richtig sitzt



nach dem wirklichen aushärten den flachanker oben und unten mit nicht zu dünnen öl, wieder ölen



ich nehme Drogenspritzen dafür(wie Insolinspritzen, die haben vorn und hinten verschlusskappen)

gut für das wiederverschliessen der spritzen, wenn MANN sie grad nicht braucht

meine spritzen halten monatelang bis die zerbröseln und man kann damit sehr fein dosieren

nicht nur den anker

auch das ritzel hinten durch die ankerplatte, auch das zwischenrad und die achsen



auch das kronenrad kann man nach dem entfetten und feinen anschleifen der welle mit sekundenkleber oder 2komponentenkleber wie sabelit-ypspress oder ähnlich wieder festsetzen. nach dem aushärten des klebers auch diese achse wieder ein tröpfchen öl verpassen

falls nicht beim ersten mal klappt, öfter probieren



gruss, DC
die welt braucht mehr Ver-Rückte

seht was die Normalen aus Ihr gemacht haben. DC
Zitieren
#3
N`abend,

eine weitere Möglichkeit ist die Bohrung im Messingkronrad zu stauchen.

Das geht am besten mit einer kleinen Stahl-Kugel (8-10mm). Kugel auf die Bohrung legen und mit einem Hammer draufschlagen - mit Gefühl!

Die Bohrung soll im zehntel mm Bereich kleiner werden. Das macht man von beiden Seiten des Zahnrads. Danach das Kronenrad wieder aufpressen.

Warum eine Kugel - weil sie sich selbst zentriert und damit das Loch gleichmässig enger macht.

Das geht auch mit einem Körner in dem man eine Anzahl von Körnerschlägen auf einem gedachten Kreisring um das Loch macht.

Achtung - Macht man einen Körnerschlag zu tief/fest kommt das Loch aus der Mitte.

Ein Ersatzteil ist auch noch eine Möglichkeit....



Arne
Zitieren
#4
Hallo Sebastian,



du kannst Arnes Vorschlag nehmen,oder.....

du entfernst das Ritzel vom Anker,enfettest es schön,nimmst deinen Lötkolben und lötesst das Loch des Ritzels zu.

Danach wieder mit Entlötlitze das Loch öffnen.Wenn du es jetzt wieder aufpresst müsste es halten da immer ein bißchen Lötzinn im Ritzelloch verbleibt.



Viele Grüsse Stefan
Zitieren
#5
Hiya,



Danke für die Tips! Bin am Wochenende wieder an der Werkbank und werde dann den Hammer schwingen. Eine Stahlkugel sollte nicht allzu schwer aufzutreiben sein.



Gruß,

Sebastian
Zitieren
#6
[quote name='Toroguy2004' date='09 Dezember 2009 - 10:53' timestamp='1260352381' post='33632']

Hiya,



Danke für die Tips! Bin am Wochenende wieder an der Werkbank und werde dann den Hammer schwingen. Eine Stahlkugel sollte nicht allzu schwer aufzutreiben sein.



Gruß,

Sebastian

[/quote]



Nachtrag:



Es hat funktioniert!!! 8,8mm Stahlkugel und ein dicker Hammer. Danach fünf dezent angebrachte Schläge und der Grip war wiederhergestellt. Vorher alles Öl mit Nagellackentferner entfernt.



Viele Grüße und eine schöne Weihnachtszeit,

SK
Zitieren


Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: