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ab welcher Länge werden Bahnen unübersichtlich
#1
Eine Frage an die doch erfahreneren hier im Forum. Es betrifft diesmal die Bahnlängen bzw. die Ausmaße solcher an sich.


Wann wird denn eine H0 Bahn unübersichtlich ? Die Autos sind doch recht klein und ich denke mal wenn ne Bahn mal eine gewisse Größe erreicht tut man sich schon etwas schwer mit nachgucken. Mangels fehlenden Schienen oder Platz ist das an sich schwer nachzustellen interessieren tuts mich aber trotzdem.

Ich denke mal so eine H0 mit 7-8 Metern Länge (Außenlänge nicht Spurlänge selbstredend !) ist sicherlich doch schon recht weit. Auf der einen Seite ist sicher ne gewisse Länge gewünscht da man ja auch Gas geben will, aber wenn man mal 7 Meter rüber schauen muss ...



Was sind da so die Erfahrungen ? Bzw. wo liegen die sinnhaften Größen für "Großanlagen" ?

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#2
Moin, moin!

Das hängt nicht nur von der Bahn-LÄNGE ab. Das Layout spielt auch eine wesentliche Rolle, die Kurven bzw. Kombinationen und die Anzahl der Spuren. Auch die Farben(-Kombinationen) von Farbe der Fahrbahn und denen der Autos, die Dekorationen usw. spielen eine Rolle. Auf Bahnen bis 20 Meter Länge (und den entsprechenden Kurven bzw. Geraden!) gibt es normalerweise noch keinen Stress. Ich denke auch zwischen 20 und 30 Meter gehen Bahnen noch sehr gut, wenn es eben nicht zuuuu viele Kurven und Geschlängel gibt. Also eine 4-Spur-Bahn zwischen 20 und 30 Metern macht Spaß und noch keinen Stress. Außerdem sind die (maximalen) Abstände von unseren Augen ja noch nicht so groß wie bei 1:24.

Aber auch Bahnen von über 30 Metern kann noch sehr angenehm zum Fahren sein. Wie gesagt, Layout, Licht, Kontraste, Deko usw. spielen da auch mit. Wenn Du zwischen 20 und 30 Metern baust und eine "sparsame" Deko einplanst, kann das bestimmt noch sehr übersichtlich sein. Erst über 30 Metern könnte das (bei zu vielen Kurven) an die Grenze kommen.

Hans a D

Die Menschen hören nicht auf zu spielen, weil sie alt werden,
die Menschen werden alt, weil sie aufhören zu spielen.
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#3
Zitat:<div>
Was sind da so die Erfahrungen ? Bzw. wo liegen die sinnhaften Größen für "Großanlagen" ?

</div>
 

Nur zur Klarstellung: Ich vermute Du meinst die längste Seite der Bahn und nicht die Spurlänge.

 

Ich finde 4 - max. 5 Meter sind optimal. Ab 5 Meter - wenn man am einen Ende der Bahn steht und ein T-Jet oder Faller ist am anderen Ende - kann man nicht mehr zu 100% sehen was das Auto macht. Und ja: Ich habe keine Brille und hatte kürzlich einen Sehtest. Wink Also alles über 5 Meter solltest Du Dir gut überlegen...
"If in doubt, flat out" (Colin McRae)
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#4
Meine Grundfläche beträgt 5,20 x 1,70m und darauf sind rund 40m Strecke verbaut.

Man steht an der breiten Seite mittig und kann die Strecke gut überschauen. Meine Bahn ist 2 spurig.

 

Bislang keine Probleme wegen schlechter Sicht oder ähnlichem

 

Viele Grüsse

Michael
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#5
Hallo Sigi,

 

wir sind hier in HH schon mit einer Sieben-Meter-Geraden vierspurig Rennen gefahren (das hat wirklich Spaß gemacht Big Grin)... das ging, aber wie Hans weiter oben schon schrob: gutes Licht ist sehr wichtig!

Sieben Meter sind aber echt grenzwertig. Es gab da schon den Einen oder Anderen, der anmerkte, dass er die Autos kaum noch sehen kann... Smile

 

Insgesamt hatte diese Bahn eine Spurlänge von knapp 30 Metern.

 

Nach meiner Erfahrung ist eine Geradenlänge von mindestens fünf bis sechs Metern und einer Spurlänge von 20 bis 24 Metern schon ziemlich prima. Vor allem wenn man alle Chassis (Magneter und Flachanker) fahren möchte.

Natürlich können auch kleinere Bahnen sehr viel Spaß machen, wenn das Layout spannend ist und man vielleicht vorwiegend Flachanker fahren möchte.

 

Gruß,

Andreas

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#6
Vielleicht nicht "ganz im Thema": wir sind früher mal in Kaarst auf einer 6-Spur-Carrera-Strecke gefahren, die war zwischen 60 und 70 Meter lang und wir hatten zuerst den Eindruck, die Bahn wäre auf "50X50 Metern". In Wahrheit war das etwa 10X10 Meter. Darauf sind wir 1:32 und 1:24 gefahren, die 1:24-GT sogar mit "Nachtsequenz", d.h. ohne Licht und nur mit der Beleuchtung der GT-Autos. Das geht. Wenn genug Licht da ist, kann man sogar die 1:32 recht gut, schnell und gleichmäßig bewegen. Die 124er fährt man nach ausreichend Übung im Dunklen genauso schnell wie mit Licht. Das ist uns auch bei den 15 (oder mehr?) 24-h-Rennen aufgefallen, daß wir im Dunklen eben NICHT langsamer wurden. Alles eine Frage der Übung.

Also wenn genug Licht da ist UND die Strecke gut einsichtig ist, kann ich mir vorstellen, auf Strecken noch ganz entspannt zu fahren, wo die Autos 10 Meter und mehr entfernt von mir fahren. Bei h0 sind wohl 5 Meter Entfernung (noch) kein Problem? Wie ich schon oben erwähnt habe, es kommt ja nicht nur auf die Strecke an, sondern auch auf Licht, Kontrast, Farbe(n) und eine Menge anderer Dinge. So sind (extrem helle!) Autos mit Flachanker auf schwarzer Bahn bis 5 Meter Entfernung wohl noch kein Problem. Bei Magnetern würde ich NIE irgendeine "Tarn-Farbe" fahren. Das fällt meinen alten Augen ja schon auf sehr viel kürzeren Bahnen schwer.

Also ich fahre, besonders Magneter, besonders auf schwarzen Schienen(!!) immer in rot, gelb, gelb-schwarz, hell-blau, blau-weiß, silber usw., sonst sehe ich alter Sack die nicht (mehr). Aber: wo man nichts sehen kann, ist fühlen keine Schande! 

Also würde ich sagen, daß Du nicht nur nach der Größe des Platzes bzw. der Bahn das Ganze beurteilen kannst, es kommt auch auf andere Dinge an. (Und wenn Du mal alte Säcke ärgern und ausbremsen möchtest, dann lässt Du sie mit gaaaanz wenig Licht fahren, dann fahren wir automatisch langsamer). Ach ja, was auch noch wichtig sein könnte, sind die Fahrer-PLÄTZE. Wenn Du nämlich an einer kurzen Seite der Bahn stehst, sodaß die Autos von Dir weg bzw. auf Dich zu fahren, dann hast Du später als alter Mann auch Schwierigkeiten, die Autos immer wieder schnell genug "scharf zu stellen". DAS in Verbindung mit wenig Licht ist für alte Augen fast nicht mehr zu machen.

Die Menschen hören nicht auf zu spielen, weil sie alt werden,
die Menschen werden alt, weil sie aufhören zu spielen.
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#7
das letzte mal bin ich mit meiner bahn auf 6x2,40m gefahren in Fischbeck vor Hamburg

das fühlte sich für ein 2 spurige bahn endlich mal nach gut platz an

gutes licht bei schwarzen schienen sollte aber schon gegeben sein

 

wir sind t1, MT und Mega-G gefahren

mit ca, 13 leuten

 

das ging wunderbar

 

 

cu, DC

die welt braucht mehr Ver-Rückte

seht was die Normalen aus Ihr gemacht haben. DC
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#8
Die Frage lautet: Wieviel deiner Mitspieler sind altersweitsichtig oder alterskurzsichtig?

Die Mehrheit der Forumsmitglieder liegen um die 50 Jahre also ist die Frage eher menschlich wie technisch begrenzt.

 

Arne

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#9
Danke Arne! DAS tut gut. "Um die 50!" Daaaaaanke! :wub: :wub: :wub:

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#10
Zitat:<div>
Die Frage lautet: Wieviel deiner Mitspieler sind altersweitsichtig oder alterskurzsichtig?

Die Mehrheit der Forumsmitglieder liegen um die 50 Jahre also ist die Frage eher menschlich wie technisch begrenzt.

 

Arne

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Hi,

 

ich lasse ja nicht gerne den Fachmann heraushängen, aber als Augenoptiker möchte ich die Sache kurz richtigstellen: mit zunehmendem Alter verliert unsere Augenlinse immer mehr Elastizität und dehnt sich gleichzeitig mehr aus. Wir verlieren die Fähigkeit, uns auf nähere Objekte zu fokussieren. Mit anderen Worten können wir ohne entsprechende Nahkorrektur (Gleitsichtbrille oder Lesebrille) in kurzem Abstand vorbeifahrende Autos nicht klar sehen (was aber nicht so problematisch ist). Falls die Autos auf weite Entfernung schlecht zu sehen sind, hängt das einfach damit zusammen, dass der Fernbereich nicht richtig oder garnicht korrigiert ist. Sprich Personen, auf die das zutrifft, sollten einfach mal ihre Sehstärke überprüfen lassen. Das ganze nennt sich Presbyopie und wird auch Altersweitsichtigkeit genannt. Eine Alterskurzsichtigkeit gibt es eigentlich nicht, nur wird die Tatsache, dass Kurzsichtige ohne Brille ab 50 Jahren im Nahbereich besser sehen können oftmals so bezeichnet.Beispiel: die Alterssichtigkeit, im Endstadium ca. +2,50 Dioptrien reduziert dann einfach eine bestehende Kurzsichtigkeit, z.B. -3,00 Dioptrien, um diesen Betrag, sodass dann eine Restfehlsichtigkeit im Nahbereich von -0,50 dpt bleibt.

 

Klugscheissmodus aus, l.G.

 

Peter

Man kann ein Auto nicht wie ein menschliches Wesen behandeln - ein Auto braucht Liebe  (Walter Röhrl)
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#11
Dann sag doch bitte nochmal, was Akkomodation und Adaptation waren! Wenn ich es richtig in Erinnerung habe, dann war

Adaptation die (automatische!) Anpassung unserer Augen an wechselnde Licht-Verhältnisse und

Akkomodation die (automatische!) Anpassung der Schärfe an sich bewegende Dinge (unserer Augen). Oder?

Wenn ich das hier falsch erklärt und/oder geschrieben habe, bitte ich um sofortige Richtigstellung. Herzlichen Dank!

Hans a D

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#12
Hallo Hans,

 

so wie du es erklärst, ist es richtig. Akkomodation ist die Fähigkeit des Auges, sich auf ein Objekt, welches sich in einer beliebigen Entfernung vom Auge befindet, so einzustellen, dass es scharf gesehen werden kann. Meinen Kunden erkäre ich diesen Vorgang immer so, dass ich ihn mit dem Zoom bei der Kamera vergleiche. Adaptation, oder auch Adaption genannt, ist die Fähigkeit unseres Auges, sich den jeweiligen Leuchtdichte-/ Lichtverhältnissen anzupassen. Diese Fähigkeit hat keinen Einfluss auf die Sehschärfe.

 

L.G.

 

Peter

Man kann ein Auto nicht wie ein menschliches Wesen behandeln - ein Auto braucht Liebe  (Walter Röhrl)
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#13
Danke! So hatte ich das noch in Erinnerung, (aber das ist ja auch schon 45 Jahre her). Smile Wink :wub: Der Vergleich mit einer "Gummilinse", die dazu mit Autofocus arbeitet, ist eigentlich sogar super, denn unsere Augen "konzentrieren" sich ja auch ganz automatisch auf das "Wichtige", was sie dann selektiv anvisieren. Die Brennweite und Perspektive ändern sich dabei ja nicht aber der Ausschnitt, das was wir sehen wollen. Danke!

Hans a D

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#14
cooler kleiner extra ausflug

was man hier so alles nebenbei lernen darf

 

dank für fachlichen tiefsinn

 

thx, DC

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#15
finde ich auch !

Und danke für eure Erfahrungen, anscheinend sind 7m Längsausdehnug noch kein Thema. Muss dann ja auch grauen Schienen noch besser sein als auf Schwarzen Smile
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#16
Danke!

fürs aufschlauen. Kann mich nur an photomann Aussagen anhängen.

 

Arne

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#17
länger ist eben doch besser   Wink)))

 

cu, DC

ach

nicht umsonst sind meine autos mit vorliebe knallgelb oder leuchtorange

damit ich Sie besser riechen kann

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#18
Drei Wochen Weihnachtsurlaub - da kann man(n) mal'n bisschen rumspielen Big Grin

 

Nachdem der Christbaum ab- und die Weihnachtsbahn (http://www.youtube.com/watch?v=JcQJviL_e...e=youtu.be) rückgebaut war, hab' ich mal den Selbstversuch gewagt:

Die Ess- und Wohnzimmerbahn: http://www.youtube.com/watch?v=5GO_WxNpW...e=youtu.be  Big Grin Big Grin Big Grin

 

Die Bahn ist etwa 9m breit, die Einspeiseschiene sitzt etwas aussermittig - für meine Augen (+1,0/+0,25) ist die Entfernung zur Steilkurve schon grenzwertig,

ich denke weiter als 3m vom Fahrerplatz sollte das Auto nicht entfernt sein B)

 

Grüsse,

Ralf

Grüße, Ralf
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#19
wie fein

endlich mal wieder eine bahn, die etwas auslauf garantiert

evtl lässt sich an der übersicht noch etwas feilen

aber

eins nach dem anderen

Smile))

 

schön lang, cu, DC

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#20
Ich kann auch nur auf 1:32/1:24-Erfahrungen zurückgreifen. Hier sind wir auf einer 6spurigen Carrerabahn Rennen gefahren, die über 170m Spurlänge hatte. Der Hügel auf den Bildern ist ca. 1,80m hoch gewesen. Die Reglerplätze in der Mitte der Bahn. Links und rechts ca. 10m bis zum Ende.

Ich fand das nicht immer einfach, den Wagen richtig zu verfolgen bzw. dann auch richtig abzubremsen usw.

Auf Faller ungerechnet wäre die Bahn dann ca. 7,4m lang. Da muss man schon schauen, dass man dann das Auto auch noch richtig bewegen kann.

 



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Faller Testbahn zwischen der 1/32er Nincobahn. [Bild: aktuelleFaller.jpg]
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