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Faller Bahnverladung
#1
Ich habe mal eine ziemlich blöde Frage, die mich aber schon eine ganze Zeit beschäftigt.

Wenn man sich den Aufbau der Bahnverladung in den Katalogen etc anschaut, so kann das System doch meiner Logik nach nur vernünftig funtionieren, wenn der Verladewagen vor entladen abgekuppelt wird und vorwärts an die Rampe geschoben wird. Rückwärts fahren macht keinen Sinn, da es keine Wendeschleife gibt und auch keinen Umschalter.

Nun mein Problem, alle abgebildeten Anlagen haben kein Entkupplungsgleisstück, wie so soll das dann funtionieren?

Oder übersehe ich was?

Hilfe erbeten?

Mario
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#2
Hallo Mario,

sehe ich auch so, dass ein Rangieren notwendig ist.

Auf meiner Testanlage "mosmaar" hatte ich deshalb auch ein Umfahrgleis vorgesehen. Allerdings wirst du auch hier kein Entkupplungsgleis finden Smile .

Wichtig ist in jedem Falle entweder eine Kehrschleife (mit aufwändiger Elektronik) oder besser noch eine zweite Rampe in Gegenrichtung.
ciao michaelo
... und wer zuletzt aufgibt gewinnt.
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#3
Auf youtube gibts von Michakauss ein Video Marklin Faller Autoverladung.Vielleicht hilft das ein wenig weiter.

Michael
Ich bin heute irgendwie neben der Spur.Ist schön hier! Tongue 
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#4
Hi Michaelo,
was meinst du mit Umfahrgleis?

Mario
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#5
Hallo Mario,

ein Umfahrgleis für die Lok.

Hier auf dem Bild der Mosmaar-Legeprobe
[Bild: 2025_OhneDetailsVonObenNachNorden.jpg]
hinten rechts.
ciao michaelo
... und wer zuletzt aufgibt gewinnt.
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#6
hallo,

um das strom-problem zu umgehen, einfach 2 rampen bauen.
eine rampe fährt das auto vorwärts rauf auf den wagen
und dann macht der zug seine runde
und setzt den waggon wieder vorwärts an die rampe
und das auto fährt vorwärts vom waggon.
man kann die rampen z.b. nebeneinander anbringen
und dann mit 4712 an das strassennetz anbinden.

gruss wolfgang

zum thema Entkupplungsgleis:


um es mit den worten des argentinischen fussballers
maradona zu sagen: es war die hand gottes.

soll heißen, man ist sein eigenes entkupplungsgleis,
da wo man den zug anhält, entkuppelt man die lok vom zug.

entweder die lok fährt über das umfahrgleis ans ende der waggons
oder
die strecken-lok fährt auf ein anderes gleis  UND  eine zweite lok, eine rangier-lok, schiebt die waggons an die rampe.

gruss wolfgang
wer kein Ziel hat, wird es auch nicht erreichen.
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#7
(03-03-2016, 11:28)Foxkilo schrieb: Ich habe mal eine ziemlich blöde Frage, die mich aber schon eine ganze Zeit beschäftigt.

Wenn man sich den Aufbau der Bahnverladung in den Katalogen etc anschaut, so kann das System doch meiner Logik nach nur vernünftig funtionieren, wenn der Verladewagen vor entladen abgekuppelt wird und vorwärts an die Rampe geschoben wird. Rückwärts fahren macht keinen Sinn, da es keine Wendeschleife gibt und auch keinen Umschalter.

Nun mein Problem, alle abgebildeten Anlagen haben kein Entkupplungsgleisstück, wie so soll das dann funtionieren?

Oder übersehe ich was?

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Mario

Hallo Mario,

Auch bei Faller gab es verschiedene Auslegungen: Wendeschleife für die Autos, vor- und rückwätsfahren der Autos mit zwei Stiften, und besonders bei zwei aneinander gekoppelten Wagons den Halbwellenbetrieb. Bei der Version mit vor- und rückwätsfahren der Autos benötigt man nur eine Rampe und auch die Lock muss nicht abgekoppelt werden. Die Variantenkombination ist einfach. Können die Autos wegen nur einem Stift nicht rückwärts, egal ob nur eine Rampe und Autowendeschleife, oder Variante mit zwei Rampen, so hat man irgendwann dabei immer das Problem der Einbahnsraße des Wagons. Die Lok an dem einen Ende des Wagons muß irgendwann abgekoppelt werden. Das kann man per Hand machen, oder mit einem Entkopplergleis. Ganz richtig erkannt. Auch bei der Variante Wendeschleife der Autos mit nur einem Stift und nur eine Rampe, muß der Wagon auch wenden. Entweder mit einer Gleiswendeschleife, oder mit einer Drehscheibe. Stets muß immer die Lock mal abgekoppelt werden, und am anderen Ende des Wagons wieder dran. Prinzip hast du richtig erkannt.
Für meine Bahn hatte ich mich für die Lösung sowohl für vor- und rückwätsfahrende Doppelstift-Autos und einer Rampe, als auch für Halbwellenbetrib und zwei Rampen auf der anderen Fahrbahn entschieden. Für die Lok gibt es also dann dort ein Entkopplergleis. Auch ein Umfahrgleis gibt es. Kannst dir mal die Entwürfe hier ansehen. Unseren Michaelo hatte ich anfangs damit etwas verwirrt. Aktuell habe ich die Bahn etwas verändert, aber das Prinzip ist es noch.
http://www.h0slot.eu/showthread.php?tid=199 "Meine 2te Stadtbahn; ohne Stadt, aber mit Eisenbahn!" 
Jetzt bin ich auf deine Umsetzungen gespannt Mario.
Holger aus Kassel. 
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#8
Hallo,
na, die Version mit zwei aneinandergekoppelten Wagen im Halbwellenbetrieb macht wohl kaum Sinn, außer man will zwei Lastzüge mit Hänger verladen. Ansonsten passen doch zwei Fahrzeuge auf einen Waggon, und mehr als zwei können im Halbwellenbetrieb sowieso nicht gesteuert werden.

Hubert
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#9
(08-03-2016, 10:30)hubert schrieb: Hallo,
na, die Version mit zwei aneinandergekoppelten Wagen im Halbwellenbetrieb macht wohl kaum Sinn, außer man will zwei Lastzüge mit Hänger verladen. Ansonsten passen doch zwei Fahrzeuge auf einen Waggon, und mehr als zwei können im Halbwellenbetrieb sowieso nicht gesteuert werden.

Hubert

Richtig Hubert,
Außer im Digitalbetrieb unsere Sadtbahn-Modulbauer. Damit ginge dann sogar ein langer Autoverladungszug. Da bei mir keine so langen Züge passen, dann reichen bei mir ein Wagon mit zwei PKW oder einem Containcar bei der Einzelrampe. Oldschool mit Halbwelle. Smile
Holger aus Kassel
Holger aus Kassel. 
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