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Schienenreinigung vor Teststreckenbau ...
#1
Eigentlich habe ich ja im Moment gar keine Zeit ... deswegen geht es auch nicht mit der Restaurierung der Schaltpulte weiter. Kommt hoffentlich nächsten Monat.

Da ich aber zwischendurch immer mal wieder ein Chassis mit Motor runderneuert habe, möchte ich doch eine kleine Teststrecke aufbauen. 

Als Frühe-Bahnen-Fan will ich natürlich eine mit braunen Schienen. Da hatte ich doch neulich so eine Kiste erworben, neuwertiges Zeugs, aber feucht gelagert die letzten 55 Jahre ... .

Vorteil: Das Plastik ist noch nicht rund gebogen. Also alles mit Fensterreiniger eingesprüht, gewienert und hurra, wie neu. Bis auf die Stromleiter. Braun. 

Feinen Schleifbock genommen, geschleift und geschleift und geschleift und ... oh je. Eine unendliche Geschichte. Also in die Werkstatt und "erwachsenes" Zeug geholt. 180er Papier, einen Glasfiberradierer, und ... Bier.  Wut auf den ganzen Mist, also erst mal ein Bier.  

Danach in kontemplativer Muße geschleift. eine Riesensauerei - alles braun vom Abrieb. 

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Erkenntnis: Erst die Stromleiter saubermachen, dann die Schienen ... sonst macht man alles zweimal.

   

Mit dem Glasradierer die Leiter nochmal nachgezogen und das angrenzende Plastik saubergemacht, dann wieder Fensterreiniger und zum Schluss mit dem Schleifbock der Feinschliff. Jetzt noch die Rille saubermachen - auch zum zweiten Mal.

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Dann, Gipfel des Masochismus, Kontaktspray auf Wattestäbchen - Sprühkasten gebaut, Fenster auf, Brille auf der Nase - und die Leiter und die Anschlüsse noch mal gereinigt. Watte dreckig, Leiter sauber. Hoffentlich können die Steckverbinder die in den Vertiefungen steckenden Leiterenden - natürlich auch braun - richtig anritzen, sonst muss ich da noch ein Werkzeug zum Säubern basteln (Sushi-Stäbchen, längs gespalten und ein Streifen papierene Nagelfeile darauf oder ähnliches). Was tut man nicht alles fürs Hobby. 

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Und ... tada:

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Morgen pfriemle ich dann eine Stromschiene zurecht und hänge einen Akku dran. Und hoffentlich finde ich einen Regler, der regelt, ohne zu zicken ... . 

Werde berichten ... . Muss dann noch den Schienenreiniger-Wagen zum Schienenreinigen überreden. 

Frage: Kann ich die Leiter eigentlich mit ein bisschen Öl behandeln (Tropfen auf die Schleifer) oder schadet das dem Stromfluss?
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#2
Hallo Ulrich

Öl schadet nicht der Stromübertragung, wat meinste was in Kontaktspray ist Big Grin.
Was ich immer nach der Schienenreinigung mache, bevor ich sie verkaufe oder verschicke, ist, mit einer Spritze Ballistol an den Seiten der Leiterbahnen entlang auftragen, das konserviert zusätzlich.

Nach Möglichkeit nicht wieder die Schienen versauen Confused .
Für da wo Steckverbinder reinkommen, gibt es feine Diamantfräser für Proxxon, Dremel +Co.
Geht nicht, gibts, nicht

Schöne Grüße
Lothar
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#3
Danke Lothar, 

habe mal in den Werkzeugen gewühlt, eine Minibohrmaschine gefunden und ein Diamant-Entroster war auch da. Passt. 

[attachment=10611]

Also herumgerödelt, alles mit Ballistol auf Zahnstocher mit Watte saubergemacht - Bingo. 

Jetzt konnte ich die Teststrecke bauen - fertig. Funktioniert natürlich ... nicht. 

Keine Ahnung, woran das liegt, Alles NOS - new old stock. Regler 4031, Anschlussschiene 4700, Gleichstromtrafo 6015. Testwagen P 3 ohne Gleichrichterplättchen, läuft an 4,5 TL-Batterie. 

Muss erstmal ein Messgerät besorgen, bevor ich alles wieder auseinanderreisse. Der 6015, eigentlich für die große Bahn vorgesehen, hat rote und grüne Anschlussbuchsen. Nehme an, das grün gleich braun ist - Masse -, und rot gleich gelb - Strom - .

Der Weg ist das Ziel ... .

Grüße
Ulrich
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#4
Hallo Ulrich,

"Funktioniert nicht" wird nur noch getoppt von "Dubios defekt" Big Grin .


Woran erkennst du das? Fahren die Auto verkehrt herum, brummen, qualmen, geben keinen Mux ab oder, oder ...?

Mit dem Trafo der Club-Racing-Bahn bist du nnicht mehr NOS bzw. regelkonform.


Steht auf den Anschlussbuchsen des Trafos irgendwas drauf: "~", "+","-"?
ciao michaelo
... und wer zuletzt aufgibt gewinnt.
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#5
Hallo Michael,

... und ich dachte, mit dem Trafo 6015 bin ich ganz vorne ... . Es stehen keine Zeichen drauf. Aufkleber: Transformator mit Gleichrichter Nr. 6015, Netzspannung 220 V Wechselstrom 50-60 Hz. Also alles gut. sec. 12 V = 1,1 A, liefert Gleichstrom 50 Hz, thermischer Schutzschalter.

Neu, original verpackt, keine Anleitung. Kein Mucks, Trafo wird betriebswarm.

Hach ... komme aber gerade der Sache auf die Spur. Habe jetzt die Anschlussschiene ausgebaut und eine Fahrspur direkt verkabelt ohne einen Regler zwischenzuschalten. Strom auf rot, Masse auf grün ... tada ... Wagen läuft mit Vollgas.

Der Fehler muss also irgendwo in einem Regler sein, vorzugsweise in dem, der den Strom am Trafo abnimmt, denn vorher lief auf beiden Spuren nichts.

Darauf einen Dujardin ... . Morgen suche ich weiter und werde berichten. Muss auch noch im Technik-Heft nachschauen, ob 1,1 A zu viel sind.

Grüße
Ulrich
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#6
So. Nach einem ordentlichen Frühstück liess mir die Sache doch keine Ruhe .. und siehe da, der Übeltäter ward gefunden.

[attachment=10615]

Ein simpler Kabelbruch kurz nach dem Ausgang des stromabnehmenden Kabels am Regler. Abisoliert, blanke Kabelenden genial verzwirbelt, Isolierband ... und siehe da, alles funzt. 

Der Gleichstromtrafo 6015 aus dem Club Racing Programm scheint mit 1,1 A brauchbar solange ein Regler dazwischen hängt. "Vollgas" ist wohl zu heftig, zumal reiner Gleichstrom statt Halbwelle ja sozusagen "Rennbenzin" darstellt. 

Nun darf ich die eine oder andere Schienenkontaktschwäche noch beheben und die Spurrillen nochmal sauber machen und leicht mit Ballistol behandeln, damit die Wagen hemmungsfrei laufen können. Danach kann ich ausprobieren, was meine Motorinspektionen so erreicht haben ... .

Demnächst Berichte von der "Teststrecke". 

Grüße
Ulrich
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#7
Hallo Ulrich,

wenn die Anschlüsse am Regler steckbar sind, kannst du sie kurzschließen und den gleichen Vollgas-Effekt erzielen. Könnte der Regler überraschenderweise einen Gleichrichter eingebaut habe? Dann würde ein Vertauschen der Anschlüsse helfen.

Viel Erfolg bei der Suche und ... erst die Arbeit, dann das Vergnügen Big Grin .


Übrigens, wer Gleichstrom 50Hz liefert, muss schon ein Genie sein  Idea  .

NACHTRAG: Uups, hat sich überschnitten.
ciao michaelo
... und wer zuletzt aufgibt gewinnt.
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#8
Danke Michael,

... und jetzt wo Du's sagst ...  Idea  Big Grin

Was die auch so alles auf ihre Verpackungen geschrieben haben ... Rolleyes :

[attachment=10616]


Grüße
Ulrich
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#9
Moin,
ein regelbarer Trafo ist da wesentlich komfortabler, da die Autos mit 12V meistens viel zu schnell sind und mit dem Regler die Mehrspannung über einen Spulenwiderstand reduziert wird, sprich die Regler werden ganz schön warm!
Es gibt einen Trafo von Titan (Typ 102) mit Reglungsstufen zwischen 6 und 15V, den gibts in der Bucht für Kleines! Ideal für eine Teststrecke!

Viele Grüße
Mario
Magnete sind nur dafür da, dass der Motor dreht.......................
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#10
Gute Idee, danke! 

Grüße
Ulrich
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