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Jaguar MK1 auf Eigenbau-Chassis #4
#1
Hallo,

zwischendurch mal wieder was schnelles einfaches, ein individuelles Slotcar, an dem fast nichts zu machen war...

Der Jaguar MK1 von Hot Wheels. 
Das Modell in Understatement-Grau von Grant Williams Racing hat mir auf Anhieb sehr gefallen. Da es ihn leider nicht als Kunststoffmodell in 1:64 gibt, muss ihm halt (erstmal) so das Laufen/Rennen beigebracht werden. 

Lediglich die beiden Zinkdruckguss-Montagebolzen (mit dem Minitool von Hand) heraus gefräst, 
den hinteren Radausschnitt minimal erweitert,
Heckleuchten und Türgriffe angemalt,
wegen der Decals die komplette Karosserie mit Klarlack gesprüht,
die Kunststoff-Stoßstangen angeklebt,
und die Original-Verglasung eingeklebt.

Karosserie-Daten: 
- Radstand 43,5mm (passt auch auf Mega G und G+ in der langen Version)
- Breite 29mm, im Bereich der Kotflügel 27mm
- Karosserie-Gewicht 24,9g, kpl. inkl. Eigenbau-Chassis #4, heftige 40,6g, die schwerste Metall-Karosserie, die ich bisher hatte

Früher fand ich solch ein hohes Fahrgewicht nicht mehr sinnvoll. Jetzt, in Kombination mit dem guten Chassis geht es mit viel Konzentration  einigermaßen bis passabel. Und weil der Motor noch Leistungsreserven für zusätzliche Magnete hat, habe ich in dieser Hinsicht sogar noch etwas Luft nach oben... Ist nur etwas eng mit dem Anbau zusätzlicher Magnete.
Anders ist, man kann damit nicht so früh aus den Kurven heraus beschleunigen, der Mabuchi ist da zu stark. Aber aufgrund der guten Bremse des Mabuchi kann man auf den Geraden doch mal kurz ordentlich Gas geben...
Dabei helfen die guten Hinterrad-Silikonreifen von HK schon sehr.

   
   


Foto zum Original, häufig in Goodwood und bei historischen Rennen zu sehen, Link: Jaguar MK1 Grant Williams

2 kurze Videos, Grant Wiliams mit irrer Fahrzeugbeherrschung, Link: Goodwood-Racing
Passend, dass er selber Reifenhersteller ist


BG
Hebi
"... beim Beschleunigen müssen die Tränen der Ergriffenheit waagerecht zum Ohr abfließen"   Walter Röhrl 
  -  Wer später bremst, fährt länger schnell  -

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#2
Klasse!
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#3
Ein schicker nobler Renner Smile
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#4
Schick, schick.....................
Magnete sind dafür da, dass der Motor dreht.......................
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#5
Super, auch die Videos sind sehenswert Cool .
ciao michaelo
... und wer zuletzt aufgibt gewinnt.
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#6
Hallo Jungs,

ergänzende Info zum HotWheels Jaguar MK1-Modell:

Das Gewicht der ausgehöhlten Karosserie, inkl. Scheibeneinsatz und Stoßstangen ist 24,9g. Das ist sehr viel im Vergleich zu den Serien-Deckeln. 
Um damit überhaupt einigermaßen schnell fahren zu können, braucht es einen starken Motor, starke Haftmagnete und eine gute Motorbremse, aktiver Anschluß über den Fahrregeler vorausgesetzt.

Eine in der Größe vergleichbare handelsübliche Kunststoff-Karosserie wiegt ca. 4,5-6,5g, Resine i.d.R., wenn nicht zu dickwandig, nur wenig mehr.

Das 1:1-Vorbild wurde als MK1 von 1955-1959 gebaut. Die Sechszylinder-Motoren hatten 2,4 oder 3,4 L. Der Nachfolger hieß MK2.
Ich bin begeistert, dass es immer noch MK1´s gibt und das sie sogar trotz vieler Renneinsätze immer weiterleben...


BG
Hebi
"... beim Beschleunigen müssen die Tränen der Ergriffenheit waagerecht zum Ohr abfließen"   Walter Röhrl 
  -  Wer später bremst, fährt länger schnell  -

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