Da dachte ich mir: "Wenn du gerade mal wieder ein Autochen bastelst, dann kannst du doch auch gleich mal das Durchfärben der Resinchen erforschen!" Gedacht, getan! Und siehe da...
... totaaaal daneben gegangen!!!
Was ist passiert?
Ich hatte meine Portiönchen Resine und Härter vorbereitet (übrigens: Biresin G26) und dann rote Farbe (Tamiya Acryl Farbe - wasserlöslich) in das Resin getröpfelt. Anschließend den Härter zugegeben, umgerührt und in die Form gegossen. Da geschah es: Es brodelte, Bläschen bildeten sich und ich dachte, dass mir gleich die Form um die Ohren fliegt...
Naja - ausgehärtet ist das Zeug schon und ich hatte eine klitzekleine Hoffnung, dass das Autochen vielleicht doch etwas geworden ist. Aber: Pustekuchen - im wahren Wortsinn... das Zeug zerbröselte mir unter den Fingern.
Also: Was habe ich falsch gemacht? Darf es doch keine Acrylfarbe sein? Mit welchen Farben arbeitet ihr denn - ihr, meine Mitresinatoren. <img src='http://www.h0slot.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/biggrin.png' class='bbc_emoticon' alt='' />
19-07-2011, 16:14 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 19-07-2011, 16:18 von Martin.)
Hallo Andi!
Mit wasserlöslichen wird das leider nix.
Wenn schon denn schon Aklydfarben (schreibt man das so). Das sollte eigentlich immer zuverlässig funktionieren.
Wasser basierend ist deswegen nicht geeignet, weil wie der Name schon sagt: WASSERBASIEREND.
Was steht auf Biresins Datenblättchen? Hydroskopisch (oder so). Heißt das wenn die Förmchen oder das Resin wasser gezogen haben, dann schaumbildend oder auch wie in deinem Falle - KAPUTT.
Ich hab das aber auch schon hinter mir .... <img src='http://www.h0slot.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/tongue.png' class='bbc_emoticon' alt='' />
Gruß Martin
P.S. Wenn du gerad schon mal gießt <img src='http://www.h0slot.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/biggrin.png' class='bbc_emoticon' alt='' />
P.S. Wenn du gerad schon mal gießt <img src='http://www.h0slot.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/biggrin.png' class='bbc_emoticon' alt='' />
[/quote]
Rat' mal, für wen ich da was in rot gießen wollte - naaaa? <img src='http://www.h0slot.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/biggrin.png' class='bbc_emoticon' alt='' />
19-07-2011, 20:17 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 19-07-2011, 20:17 von hansausdortmund.)
Sieh an, die sprengen hier glatt das Forum in die Luft, "wenn man nich aupfasst"! <img src='http://www.h0slot.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/tongue.png' class='bbc_emoticon' alt='' />
Die Menschen hören nicht auf zu spielen, weil sie alt werden,
die Menschen werden alt, weil sie aufhören zu spielen.
Ich werde es mal mit Revell ("Email"?) probieren - ich glaube, ein uns allen recht gut bekannter, bekennender und beklo... - äh - beliebter (<img src='http://www.h0slot.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/biggrin.png' class='bbc_emoticon' alt='' />) Resinator benutzt das auch, wenn ich mich nicht irre (hihi).
19-07-2011, 21:30 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 19-07-2011, 21:31 von photomanHH.)
für alle anderen
diese farbpasten sind hoch konzentriert
im vergleich zu den farben aus den farbdöschen bei gleicher zusatzmenge eine viel höhere einfärbung
es scheint mir aber das der zusatz von farben aus den farbdöschen der verschiedenen hersteller das resin hinterher nicht ganz so hochfest aushärtet und somit etwas weicher bleibt
oben benannte farbpasten sollen meisst sogar seewasserfest für den Schiffbau zum einfärben der kunststoffe geeignet sein
wie kannst Du nur Wasser ins Biresin schütten. Igittigitt! <img src='http://www.h0slot.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/mellow.png' class='bbc_emoticon' alt=':mellow:' />
Niemals lösemitelbasierdende Substanzen mit Wasser konfrontieren. Meist schwimmt das eh obenauf und lässt sich kaum einrühren.
Warum nehmt Ihr eigentlich nicht simple Pigmente her, also in Pulverform?
In eine der beiden Komponenten, ich würde das Harz nehmen gut eindispergieren und dann den Härter dazu.
Bei Silikon geht das einwandfrei, das weiß ich von meiner Reifenbrauerei!
Wobei auch hier generell gilt, Wechselwirkungen verschiedener Substanzen untereinander lassen sich nie ganz ausschließen!
Ja ja Andi, wie Hans bemerkte Du hast Dich fast in die Luft gesprengt!
Nö im Ernst, das war eine simple Dampfblasenbildung, die durch die Hitze, die ja beim aushärten kurzfristig und punktuell entsteht, Dein Ergebnis zunichte machte.
Revell email oder Humbrol,beide auf Lösungsmittelbasis.
Macht Spass so ne Form zu reinigen gelle <img src='http://www.h0slot.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/laugh.png' class='bbc_emoticon' alt=':lol:' />
Wenn die Farbe, die Du verwenden möchtest, bereits "Farbe" ist und kein Konzentrat, Pigment, Paste, hast Du AUCH das Lösungsmittel (der Farbe!) hinterher in Deinem Produkt. DAS verändert Konsistenz, Haltbarkeit und die Verarbeitung bestimmt. Denn alles, was Du in den Pott rührst, reagiert miteinander. Was bleibt ihm denn auch anderes übrig?
Also:
Nur einrühren, was zueinander passt. Lipophile(!) Sachen, Pigmente, Lösungsmittel und so fort NUR mit lipophilen (= fett-liebend, also fett-löslich) Dingen mischen und hydrophile Sachen nur mit hydrophilen (= wasser-liebend) Lösungsmitteln, also Allohol und Wasser verarbeiten.
(Ein Wort ohne K? Allohol. Ein Wort MIT K? Allohol-Kontrolle).
Alles klar? Es müsste auf den Pötten immer draufstehen, um was es sich handelt. Aber grundsätzlich kann man auch das fertige (Resine-)Produkt auch mal in Wasser legen, um es aufzulösen. Geht nicht? Muss also lipophil sein. <img src='http://www.h0slot.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/wink.png' class='bbc_emoticon' alt='' />
Bei Risiken von Nebenwirkungen schmeißen Sie die Packung weg, erschlagen ihren Arzt und heiraten den Apotheker! <img src='http://www.h0slot.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/tongue.png' class='bbc_emoticon' alt='' />
Hans a D
Die Menschen hören nicht auf zu spielen, weil sie alt werden,
die Menschen werden alt, weil sie aufhören zu spielen.
mal 'ne Bemerkung von jemandem, der kein Resinator ist.
Wir arbeiten bei uns in der Firma mit Farbpigmenten, um weißen Kunststoff einzufärben (ich meine kein Masterbatch, sondern das Färben der fertigen Formteile im Farbbad. Die Pigmente werden in Wasser gelöst). Je nach Kunststoff werden andere Rezepturen eingesetzt. Man muß die nicht unbedingt beim Spezial-Fachhänder beziehen. Pigmente gibt es z. B. in der Drogerie. Die Farbpulver, die man zum Färben von Kleidungsstücken nimmt (Simplicol), sind ziemlich identisch mit denen, die wir für unsere Kunststoffe verwenden. Man sollte nur darauf achten, daß man die Farben für Kunstfasrn verwendet, nicht die für Baumwolle. Man kann sehr einfach beliebige Farben erzeugen, indem man Grundfarben kombiniert, bis der gewünschte Farbton erreicht ist.
Ich hab' diese Farbpigmente zwar nie in Verbindung mit Resine eingesetzt, aber schon 2K-Kleber damit eingefärbt. Das hat gut funktioniert. Die Farbpigmente haben sich anstandslos aufgelöst. Vielleicht ist ja jemand von Euch mutig genug, das mal auszuprobieren.
kommt drauf an, aus welchem Kunststoff Dein zu färbender Deckel ist. Nicht alle Kunststoffe eignen sich dafür. Simplicol eignet sich z. B. gut für Polyamid (PA) oder Polyester (z. B. PBT).
Idealerweise sollte die Färbeflüssigkeit gerade nicht kochen. Es gibt auch noch Zusätze (Essig, Polysol), die das Aufziehen der Farbe beschleunigen bzw. für eine gleichmäßige Färbung sorgen.
Falls es jemand ganz genau wissen will, muß ich mal in den Anleitungen der Pigmenthersteller nachschauen, wie die Färbelösung angesetzt wird.
Wenn das Chssis schwarz ist, kannst Du es mit Simplicol oder ähnlichen Farben nicht umfärben. Diese Farben ziehen in den Kunststoff ein, sie lagern sich nicht auf dem Kunststoff ab. Es ist kein Farbauftrag. Schwarz bleibt leider schwarz.