22-12-2006, 13:01
Hallo Roland,
Grundgedanke bei einem solchen Reglement ist halt der, (teure) Modifikationen zu verbieten, die nachhaltig die Leistung steigern. Das sind an erster Stelle spezielle Anker und Magnete.
Daß die Leistungen auch bei völlig unpräparierten AFX- (und natürlich T-Jet) Chassis gewaltig trotzdem differriern können, ist ein offenes Geheimnis. Die Kunst des Tunings von "Serienchassis" liegt 1. in der Selektion der einzelnen Bauteile eines Chassis und 2. in der Optimierung der Komponenten. Die Racer in den USA nennen das "Blueprinting".
Selektion heißt, ein im "Urzustand" gutlaufendes Chassis mit Komponenten anderer Chassis zu kombinieren. Kriterien sind z. B. Magnete mit möglichst gleicher Feldstärke, Anker mit möglichst geringen Abweichungen im Widerstand, Chassis mit engen Lagertoleranzen etc.
Danach folgt die Optimierung - Reinigung, Lagerspiel und Schmierung sowie Reinigen und Polieren elektrischer Kontaktflächen heißen hier die Stichworte. Dabei sollte man sich immer vor Augen halten, daß diese kleinen Motörchen eine ziemliche Anzahl von Zahnrädern und Wellen zu bewegen haben, bevor sie ihre Leistung an die Räder abgeben können. Auf diesem Weg kann eine Menge Leistung verloren gehen, wenn schon eine Komponente nicht optimal funktioniert....
Wie Du siehst, kann die Vorbereitung eines Rennchassis eine mehr als abendfüllende Beschäftigung sein ;-)
Wobei einiges dann immer noch Voodoo ist - mein bestes AFX-Chassis, das sich in der Leistung vor kaum einem Aurora G-Plus zu verstecken braucht, besitzt einen Anker mit bemerkenswertem Höhenschlag....
Also, dann viel Spaß beim tunen :-)
Gruß, Frank!
Grundgedanke bei einem solchen Reglement ist halt der, (teure) Modifikationen zu verbieten, die nachhaltig die Leistung steigern. Das sind an erster Stelle spezielle Anker und Magnete.
Daß die Leistungen auch bei völlig unpräparierten AFX- (und natürlich T-Jet) Chassis gewaltig trotzdem differriern können, ist ein offenes Geheimnis. Die Kunst des Tunings von "Serienchassis" liegt 1. in der Selektion der einzelnen Bauteile eines Chassis und 2. in der Optimierung der Komponenten. Die Racer in den USA nennen das "Blueprinting".
Selektion heißt, ein im "Urzustand" gutlaufendes Chassis mit Komponenten anderer Chassis zu kombinieren. Kriterien sind z. B. Magnete mit möglichst gleicher Feldstärke, Anker mit möglichst geringen Abweichungen im Widerstand, Chassis mit engen Lagertoleranzen etc.
Danach folgt die Optimierung - Reinigung, Lagerspiel und Schmierung sowie Reinigen und Polieren elektrischer Kontaktflächen heißen hier die Stichworte. Dabei sollte man sich immer vor Augen halten, daß diese kleinen Motörchen eine ziemliche Anzahl von Zahnrädern und Wellen zu bewegen haben, bevor sie ihre Leistung an die Räder abgeben können. Auf diesem Weg kann eine Menge Leistung verloren gehen, wenn schon eine Komponente nicht optimal funktioniert....
Wie Du siehst, kann die Vorbereitung eines Rennchassis eine mehr als abendfüllende Beschäftigung sein ;-)
Wobei einiges dann immer noch Voodoo ist - mein bestes AFX-Chassis, das sich in der Leistung vor kaum einem Aurora G-Plus zu verstecken braucht, besitzt einen Anker mit bemerkenswertem Höhenschlag....
Also, dann viel Spaß beim tunen :-)
Gruß, Frank!

