28-09-2009, 19:00
Auch moin!
Nur für die Leser, die in der 1:1-Fahrwerktechnik nicht übermäßig bewandert sind:
(sonst langweilts womöglich, gellsven)
Interessant wird das schnelle Rückwärtsfahren nicht etwa durchs Rückwärtsfahren ansich, sondern durch einen Wert der Fahrwerkgeometrie
namens Nachlauf.
Dieser sorgt bei Vorwärtsfahrt dafür, daß die eingeschlagenen Räder beim loslassen des Lenkrads selbstständig in die Geradeausrichtung streben.
Bei Rückwärtsfahrt ist das Gegenteil der Fall: jede auch noch so winzige Abweichung von der Geradeausstellung der Lenkung will die Räder noch
weiter einschlagen, wobei die hierbei auftretenden Kräfte mit zunehmender Geschwindigkeit proportional (?) ansteigen. Man ist bei zügiger Rück-
wärtsfahrt also in erster Linie damit beschäftigt, das Lenkrad um die Geradeausstellung zu halten, was wiederum aufgrund des vorhandenen
Lenkspiels ein wildes hinundhergezucke ergibt. Führt die zügige Rückwärtsfahrt nun auch noch um ´ne Kurve, sind außer guter Reaktion auch
dicke Arme nötig.
Kann jeder 1:1-Fahrer selbst, auf eigenes Risiko, ausprobieren:
Man nehme eine große freie befestigte Fläche, wie den Parkplatz eines Supermarktes an ´nem Sonntag, und fahre mit halber oder gar
dreiviertel der Nenndrehzahl rückwärts.
Aber Achtung: nötige Reaktion und Kraft sind wirklich nich´ zu unterschätzen!
Gruß,
holgerm
Nur für die Leser, die in der 1:1-Fahrwerktechnik nicht übermäßig bewandert sind:
(sonst langweilts womöglich, gellsven)
Interessant wird das schnelle Rückwärtsfahren nicht etwa durchs Rückwärtsfahren ansich, sondern durch einen Wert der Fahrwerkgeometrie
namens Nachlauf.
Dieser sorgt bei Vorwärtsfahrt dafür, daß die eingeschlagenen Räder beim loslassen des Lenkrads selbstständig in die Geradeausrichtung streben.
Bei Rückwärtsfahrt ist das Gegenteil der Fall: jede auch noch so winzige Abweichung von der Geradeausstellung der Lenkung will die Räder noch
weiter einschlagen, wobei die hierbei auftretenden Kräfte mit zunehmender Geschwindigkeit proportional (?) ansteigen. Man ist bei zügiger Rück-
wärtsfahrt also in erster Linie damit beschäftigt, das Lenkrad um die Geradeausstellung zu halten, was wiederum aufgrund des vorhandenen
Lenkspiels ein wildes hinundhergezucke ergibt. Führt die zügige Rückwärtsfahrt nun auch noch um ´ne Kurve, sind außer guter Reaktion auch
dicke Arme nötig.
Kann jeder 1:1-Fahrer selbst, auf eigenes Risiko, ausprobieren:
Man nehme eine große freie befestigte Fläche, wie den Parkplatz eines Supermarktes an ´nem Sonntag, und fahre mit halber oder gar
dreiviertel der Nenndrehzahl rückwärts.
Aber Achtung: nötige Reaktion und Kraft sind wirklich nich´ zu unterschätzen!
Gruß,
holgerm

