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DC-Chef-Jet
#16
einen selbstschmierenden kunststoff wie Nylon konnte ich nicht als 2K-material zum vergiessen nicht finden. klaren hochfesten haltbaren zahnarzt-kunststoff schon, nebenbei gefällt mir, dass das material recht durchsichtig ist. das ist nicht wichtig, das ist nur schön.
und ich wollte auf jeden fall ein chassi mit flachanker. als idee waren mir die Faller-Flachanker-Chassi im kopf. besonders deren aufwenige ankerlagerung, so das diese bei minimaler stromaufnahme reichlich ankerdrehzahl erreichten.
soweit meine grundidee.
dazu so flach wie möglich, das chassi und alles gut lagern.
deswegen bekam mein chassi rund herum messingbuchsen als achslager. auf der hinterachse 1,5mm messingbuchsen auf einer 1,5mm hinterachse von Fritz. also ganz ohne riffeln und rändelungen.
das kronenrad der hinterachse ist also auf der achse verklebt, damit es nicht durchdrehen kann. dabei hilft es das kronenrad zur offenen seite hin mit einem senker anzufasen, damit entweder 2k-kleber oder sekundenkleber besser angenommen wird und vorher gut reinigen zum entölen. das verkleben ist oft gar nicht so einfach, haltbar aus zu führen.
[attachment=12939Big GrinSCF5764.jpg]
die hinterachse ist deutlich zu den serien t-jet nach oben versetzt, was aber den serien unteren lagerpunkt der doppelzahnradwelle zerstört. deswegen habe ich dort eine 1,6mm messingniete verklebt, so das die geänderte durchführungswelle wieder 2 fach gelagert ist.
[attachment=12940Big GrinSCF5766.jpg]
auch am chassi oberteil muss gearbeitet werden um für die durchführungswelle ein messinglager in 1,6mm verbauen zu können um nun die leicht überarbeitete serien durchführungswelle wieder in die kunststoffzahnräder ein zu setzen. es läst sich aber auch gut unten dabei ein messingzahnrad auf die welle auflöten. oben ist das kunststoffrad besser auf der serienwelle zu befestigen als auf einer nachbau-welle aus achsmaterial von Fritz, weil sich das nur äusserst schwierig kraftschlüssig verkleben lässt und ich somit lieber die klapper-serien-verzahnwelle wieder nutze. das kunststoffrad hält einfach besser. trotz allem ansenken und reinigen und den verschiedensten klebern. eigentlich wäre eine passgenaue welle schöner in 2 1,5mm messingbuchsen die passend aufgerieben sind.
auf dem oberteil sind je nach umbauart, das messing oder das kunststoffmittelzahnrad nutzbar.

auf der chassiunterseite habe ich einiges gefräst, um die kohlehalter der neueren 4-Gear in leicht überarbeiteter form zu verbauen. ich wollte auf jeden fall kohlen mit federn wie beim Faller oder MT/X-trac-chassi zu verwenden. deswegen brauchte ich kohlehalterungen mit runden endstücken, das die kohlefedern darauf aufliegen konnten. mit alten nieten und 2k-kleber wurden diese modifizierten kohlebleche unter das chassi verbracht.
[attachment=12941Big GrinSCF5767.jpg]
jetzt wollte ich eigentlich die neueren und vorne breiteren x-trac stromabnehmer verbauen, konnte aber nirgends in D lose bgreite schleifer davon kaufen. somit verbaute ich normale kupferschleifer wie am serien t-jet-nos.
kupfer-stromleiter gefallen mir gut, leider bauen selbst vorn flach gedrückte kupferschleifer an ihren aufnahmeösen extrem hoch, das klaut mir reichlich bodenfreiheit.
[attachment=12942Big GrinSCF5770.jpg]
eigentlich sollte die vorderachse ungefähr um das gleich mass abgesenkt werden wie die hinterachse, nur, hier lagen dann ruckzuck die kupferschleifer hinten an den ösen auf und auch vorn der führungsstift. da ich erst ohne schleifer gearbeitet habe wurde mir das erst später deutlich, schade das da schon vorderachs-bohrungen ins chassi verbracht gewesen waren. nur umsetzen ist viel stressiger als in eine saubere fläche ein loch zu bohren.
bei unseren kleinen chassis ist es auch oft gar nicht einfach etwas auszumessen. da sind schnell sogar die schnäbel des messschiebers zu plump.
ich musste also die vorderachse wieder weniger tiefer gelegt erneut verbohren und dann mit messingnieten versehen. auf der vorderachse nahm ich die 1,6mm messingbuchsen weil ich dort eine fein verzahnte forderachse verbauen wollte und die passen dann samt verzahnung durch die buchsen. die nennen sich 1,6mm, haben aber echte 1,66 bis 1,67 mm seriendurchgänge.
in der vorderachse störte mich das klappern weit weniger als in der hinterachse, die fast unspürbares spiel hat.
[attachment=12943Big GrinSCF5772.jpg]
jetzt liegt mein chassi so dicht über der schiene, das die stromleiter hinten an der aufnahme deutliche berührungsspuren aufzeigen. tiefer geht es mit diesen stromabnehmern nicht. auch vorn die halteschraube hat kaum noch luft zur schiene.
mit einer eher für mich sehr hohen und sehr kippeligen Karosse verbaut, musste das teil dann zeigen, was es so kann. es bietet erstaunlich hohe kurvengeschwindigkeiten für diese hochstehende karosse, deren tiefziehglass ich leider beim bauen mit dem fön gekillt habe.
[attachment=12944Big GrinSCF5777.jpg]
das teil liegt sehr befriedigend auf der strecke.wobei, es liegt nicht nur, es fährt auch so!
ausser sirrr sirrr macht es keine geräusche.
bis jetzt ist nur das ankerlager, das im oberteil sitzt als messinglager ausgeführt und sauber auf passmass aufgerieben. nachdem das teile reichliche runden eingefahren ist, werde ich auch das anker-chassilager noch aus messing verbauen.

eigentlich müsste ich mal eine durchmesser 8mm 0,1mm dünne platte bauen und darin ein ankerlager einbringen und dieses oben auf ein chassioberteil auflegen, das ein viel zu gross aufgebohrtes anker lager hat. dann mal bei laufendem anker den besten mittelpunkt für das obere ankerlager auf spüren
und dort fixieren.
die einen schieben die magneten zum anker, so könnte man mal probieren den anker zwischen den magneten auszurichten. schad, unten am chassi ist dafür wenig platz

und unser Fritz hat mir einen netten anker geschickt, der wird nach dem zweiten lager mal in dieses chassi verbaut werden. mal sehen wie sich ein 6,3 ohm-anker in so einem chassi benimmt.

allzeit frohes schrauben, cu, DC


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die welt braucht mehr Ver-Rückte

seht was die Normalen aus Ihr gemacht haben. DC
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DC-Chef-Jet - von photomanHH - 13-12-2012, 20:46
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