15-02-2015, 14:31 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 15-02-2015, 14:33 von photomanHH.)
wer von Euch kämpft auch damit, das älteres Resin andickt und sich schlechter vermischen lässt und dadurch marmoriert und dadurch auch gern mal fettflecken ausschwitzt?
hilft da noch besser mischen oder nur noch die tonne?
härterkrümel kann man ja nur ausfiltern, sonst versauen die einem die oberfläche
kann man überlagertes Resin noch richtig aufrühren, das es nicht marmoriert?
beispiel: [attachment=15944:Exige MT .jpg]
cu, DC
das wird nicht wie es aussieht krumm, sieht nur marmoriert aus und es bilden sich gern mal ölpunkte
besonders lästig beim lackieren, perlt an den stellen dann einfach ab
Das aushärten ist nicht giftig, nur die Dämpfe die dabei entstehen sind ätzend.
Ab einer Menge von ca. 40ml Resine kann man sich schöne Verätzungen zuziehen, wenn man seine Hand oder seinen Arm über den Gefäß mit dem angerührtem Resine hält.
Ab zum Recyclinghof, die schmeißen das dann schon in die Verbrennungsanlage, was Otto normal Verbraucher nicht darf.
" Über 90% des Plastikmühls ( gelbe Tonne ) geht in die thermische Verwertung" heißt nix anderes wie ab in die Verbrennungsanlage, damit die Öfen heiß genug für die Verbrennung werden.
Grundsätzlich kann man alles verbrennen (oxidieren), wenn die dafür jeweis nötige Temperatur erreicht bzw. übertroffen wird. Also kann man alle Kohlenstoff-Verbindungen rückstandslos zu CO2 und H2O, also Wasser(-Dampf) verbrennen. Die Beimischungen und anderen Elemente, die auch in verschiedenen Kuststoffen sein können, sind in den geringen Mengen (meistens) zu vernachlässigen und werden (meistens) in den nachgeschalteten Filtern aufgefangen. Das Verfahren Verbrennung wäre dadurch auch umweltverträglich. Der sogg. Hausbrand erreicht diese (hohen!) Temperaturen nie. Also: Müll-Verbrennung. Dabei ist es dann auch egal, WAS alles (zusammen) in den Verbrennungs-Ofen gelangt. Wenn nur die Temperatur hoch genug ist.
Was aber dann bei jeder Verbrennung "günstig" ist, ist eine kleine Körnung bzw. eine große Oberfläche, damit keine Rückstände entstehen können bzw. Reste zurückbleiben und alles wirklich rückstandslos verbrannt werden kann. Oft werden die stark geschredderten, zerkleinerten Kunststoffe durch (vorgeheizte) Düsen in die entsprechenden Flammen geblasen. Das geht dann schnell und effektiv zu einer vollständigen Qxidation (zu CO2 und Wasser eben).
Theoretisch geht das auch mit Metallen wie Eisen oder Zink. ZnO, Zink-Oxid zu pharmezeutischen Zwecken wird nämlich genau SO gemacht. Zink-Salbe, Zink-Paste kennt Ihr wohl alle? Bei Eisen ginge das auch, nur müsste bei Eisen die Temperatur deutlich höher sein und für Fe2O3, Eisenoxid, Rost gibt es dann doch "weniger oft" Verwendungen. Der (Rost) ist dann doch eher unerwünscht.
Hans a D
Die Menschen hören nicht auf zu spielen, weil sie alt werden,
die Menschen werden alt, weil sie aufhören zu spielen.
Wenn der Hersteller DAS SO schreibt, wird das ganz bestimmt auch richtig sein.
Erwärmen lockert den Molekül-Verband, die Moleküle werden gegeneinander beweglicher. Das kann man auch bei Wasser, Kerzen und so fort bis hin zum Eisen schön sehen und beweisen. Erst ab einer bestimmten Grenze, die bei jedem Material anders ist, verändert sich das Ausgangs-Material. Verbrennen von Kerzen als Beispiel.
Bei allen Kunststoffen ist indes immer Vorsicht geboten. DA sollte man sich aber auf die Hersteller-Angaben verlassen (können).
Kunststoffe sind in sich selbst nie gleich, die können je nach Reaktions-Bedingungen, Luftdruck, Luftfeuchtigkeit, Temperatur und dergleichen auch schonmal voneinander abweichen. Z.B. ist Silkon nie gleich Silkon. Resine ist nie gleich Resine, PU nie gleich PU, Gummi nie gleich Gummi. Da gehört es zur Verarbeitung schon in erheblichem Maß dazu, sich Material-Kenntniss/e zu erarbeiten, bzw. erarbeitet zu haben.
Manche Kunststoffe werden beim Erwärmen weich wie (fast) alles, manche werden beim Erwärmen hart bzw. härter. DA meine ich aber die 2-Komponenten-Kleber und bei selbigen die Temperatur während der Reaktion. Wenn man UHU-hart-endfest-300 während der Reaktion(!) erwärmt, hält das Reaktions-Produkt mehr Belastung aus als ohne Erwärmen.
Datenblätter bzw. Gebrauchsanweisungen sind eigentlich garnicht so schlecht und bestimmt nicht "überflüssig"! Bestimmt nicht.
Han a D
Die Menschen hören nicht auf zu spielen, weil sie alt werden,
die Menschen werden alt, weil sie aufhören zu spielen.
Heißen Dung an alle, die mit ihrem Wissen, ihrer Bereitschaft, sich durch die tschechischen Merkblätter der Brühe zu quälen und natürlich an unseren Pionier aud HH, die mit forschem Geist (oder war´s der Forschergeist?) zu unserer Erleuchtung (O.K. - wir wollen nicht übertreiben: Erhellung) beigetragen haben!
Wie auch immer: Die Erkenntnis, dass man Resin durch Köcheln wieder verwendbar bekommen kann, finde ich hochtinteressant! Ich hab nämlich auch noch 2 fast volle 1 kg-Gebinde ca. 5 Jahre alten Biresins G60 in der Werkstatt stehen - vielleicht komme ja auch ich in diesem Leben noch mal dazu, eins meiner Traumautos in klein resinieren. B)
Ich halte auf jeden Fall bei ALDI, LIDL, Netto & Co. (oder einfach auf dem Flohmarkt) Ausschau nach einer Singleküche (Herdplatte mit Stecker)! In der Familienküche :blink: werde ich definitiv kein Resin aufköcheln... ^_^
Herzhafte Grüße an alle Panscher nah und fern! :wub: