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Little KingDom - meine Türbahn
#1
Moin zusammen,

Ich habe wirklich lange überlegt, wie ich meine ursprüngliche Idee der Tyco-Bahn mit Custom-Kurven etc. (King Dom) am besten bauen kann. Die ernüchternde Realität: erst mal nicht. Zu zeitaufwendig für mein aktuelles Freizeitkontingent, zu wenig Platz daheim, wo man aktuell ungestört und für längere Zeit an einer großen Strecke arbeiten könnte, etc. 

Doch der Fuhrpark wächst, liegt die meiste Zeit ungenutzt in der Schublade und ich will endlich ne stabile Bahn zum Rennen! Big Grin 

Also Plan B: Little KingDom

Aufgebaut werden soll das ganze auf einer Tür (198cm x 86cm, billigste Sorte aus dem Baumarkt mit Pappe-Innenleben, verwindungssteif und trotzdem leicht), dazu teilbar zum Mitnehmen im Familienkombi. Getestet und für gut befunden wurde dieses Layout, dass sich auch prima erweitern lässt. Dazu könnte man als Fortsetzung einfach einen Mittelteil wie bei den Stadtbahnern einfügen, vom System der Anschlussverbindungen her vergleichbar mit Münstermanns H0-Rennbahn, nur eben mit identischen Anschlüssen links und recht, doch ich schweife ab… 

Hier der Plan in Farbe:

           

Folgende Ausstattung ist geplant:
  • Tyco-Schienen ohne Modifikation
  • Schienen mit Silikon auf der Platte fixieren (zumindest um die 6“ und 15“ ggf. doch noch irgendwann für die nächste Bahn nutzen zu können)
  • Vier Fahreranschlüsse (Bananenstecker schwarz rot gelb)
  • 2x Separate Stromversorgung für alle vier Spuren, eine pro Segment (gelötete 15“-Gerade  mit 1,5-2,5mm Lautsprecherkabel habe ich genug, Zuleitung von extern mittels XLR-Buchse/Steckverbinder, ggf. separates Gehäuse für die Netzteile)
  • Zeitmessung mittels in die Schienen eingelassene CNY-70 und ESP 32, der die Daten per WLAN an den nächsten Rechner schickt oder Raspberry Pi oder PC-Laptop (wird noch getestet, wenns soweit ist)
  • Demontierbare Seitenwände gegen unfreiwillige Ausflüge der Bonsais auf den Teppich (entweder zum Anschrauben oder mit starken Neodymmagneten)
  • Gesamte Fläche neben und zwischen den Fahrbahnen auf 7mm Streckenniveau angehoben, um auch schön driften zu können.
  • Platte in der Mitte teilbar in zwei Segmente für leichteren Transport
  • Jedes Segment mit separater Stromversorgung der Schienen.

Weitere Ideen?

Platte steht jetzt geteilt vor mir, die Umrisse sind auf Tür, 4mm Kork und 3mm HDF übertragen. 

Sobald es weitergeht gibts ein Update.
Viele Grüße 
Dominik 

****

„Wenn ich all das Geld zurückbekäme, das ich für Slotcars ausgegeben habe, würde ich… es vermutlich wieder für Slotcars ausgeben!“ (frei nach Nick Mason, Pink Floyd-Drummer und Autosammler)
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#2
Moin Dominik,

klasse, hoffentlich hast du diesmal mehr Glück mit der Umsetzung Smile .

Mit Verlaub habe ich die eine oder andere "elektrische" Anmerkung:
  1. "2x separate Stromversorgung für alle vier Spuren, eine pro Segment ..."
    Wie meinst du das? Wie willst du die Fahrbahnen damit steuern?
  2. CNY-70 = Gabellichtschranke in der Spur?
    Ich bezweifle, dass selbst ein ESP 32 schnell genug die kleinen Führungspins detektieren kann.
    Ich würde stattdessen Hallsensoren ausprobieren, z.B. TLE4905. Die reagieren auf die Motormagnete.

Ansonsten finde ich das mechanische Konzept super - dran bleiben Big Grin .
ciao michaelo
... und wer zuletzt aufgibt gewinnt.
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#3
(20-01-2025, 20:30)mos schrieb: Moin Dominik,

klasse, hoffentlich hast du diesmal mehr Glück mit der Umsetzung Smile .

Danke!

Mit Verlaub habe ich die eine oder andere "elektrische" Anmerkung:
  1. "2x separate Stromversorgung für alle vier Spuren, eine pro Segment ..."
    Wie meinst du das? Wie willst du die Fahrbahnen damit steuern?
  2. CNY-70 = Gabellichtschranke in der Spur?
    Ich bezweifle, dass selbst ein ESP 32 schnell genug die kleinen Führungspins detektieren kann.
    Ich würde stattdessen Hallsensoren ausprobieren, z.B. TLE4905. Die reagieren auf die Motormagnete.

Ansonsten finde ich das mechanische Konzept super - dran bleiben Big Grin .
Zu 1.:
Das erste Schienenpaar zur Spannungsversorgung kommt zusammen mit den Regleranschlüssen für Spur 1 und 2 in Segment A, das zweite in Segmente B zusammen mit den Regleranschlüsse für Spur 3 und 4. Beide Segmente werden durch Pins/ Stecker in der Verbindungsseite der Segmente so verbunden, dass der komplette Stromkreis alles verschaltet wie bei einer regulären Bahn mit mehrfacher Spannungsversorgung und vier Regleranschlüssen. Klingt komplizierter als es ist, die Tage erstelle ich mal nen Schaltplan.

Zu 2.:
Die Idee mit den CNY-70 habe ich von Crazysloters Bahnen im Wutzestall kopiert. Und dort funktioniert die Zeitmessung hervorragend, wenn die Sensoren mit Abstrahlwinkel 90° zur Fahrbahn in die Oberfläche der Schienen eingelassen sind. Dass ein ESP 32 modernster Generation mit 400MHzDual-Core  zu langsam ist würde mich wundern. Dafür sollten selbst die langsameren mit 240 MHz und Dual-Core Prozessor ausreichend Kapazität bieten, inkl. Weiterleitung per WLAN. Aber das ist ja das schöne am Basteln und Werkeln: grau ist alle Theorie, wichtig is aufm „Asphalt“. Und so lange diese Microcontroller so vergleichsweise billig zu haben sind (und chatGPT einem 99% der Programmierung abnimmt), kann man einiges Ausprobieren. Ich bin aber auch offen für Verbesserungsvorschläge! Angel Wäre vermutlich der erste Bahnbau, bei dem alles direkt glatt läuft…
Viele Grüße 
Dominik 

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#4
Heute ging es weiter mit der Grundplatte. Zuerst habe ich die Tür geteilt, dann 2 Lagen 18mm Multiplex für die Verbindungskante eingeleimt. Der Platz vom Schloss wird die Elektronik beherbergen. Dann die Platten mit der ersten Lage Kork bezogen


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Viele Grüße 
Dominik 

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#5
Bild 3 zeigt es deutlich, von entscheidender Bedeutung von Verleimungen sind die richtigen Gewichte ……
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#6
(15-02-2025, 09:39)magnetokowski schrieb: Bild 3 zeigt es deutlich, von entscheidender Bedeutung von Verleimungen sind die richtigen Gewichte ……

Darauf wurde auch peinlich genau geachtet. Hab das Gewicht im Abendverlauf zwei mal schrittweise  reduziert und dann ersetzt.
Viele Grüße 
Dominik 

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#7
Wink Mit Leim arbeiten ist eben Können. Big Grin
Viel Spaß... wobei auch immer. Big Grin Klaus
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#8
Interessant, ich bleibe mal dran  Cool

Sag mal das Bier was du da zum basteln trinkst... doch endlich mal jemand aus meiner Ecke?
Spaten, würde auf Münchner-Raum hindeuten, oder?

Wenn ich das so sehe, sollte ich wohl mal den Ahorn-Ring Fortschritt aktualisieren...

Viel Spaß weiterhin beim Basteln und zeig uns alles  Big Grin

Gruß Patrick
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#9
(15-02-2025, 15:16)mini-racer schrieb: Interessant, ich bleibe mal dran  Cool

Sag mal das Bier was du da zum basteln trinkst... doch endlich mal jemand aus meiner Ecke?
Spaten, würde auf Münchner-Raum hindeuten, oder?

Wenn ich das so sehe, sollte ich wohl mal den Ahorn-Ring Fortschritt aktualisieren...

Viel Spaß weiterhin beim Basteln und zeig uns alles  Big Grin

Gruß Patrick

Danke!

Das Bier gibt’s auch bei uns im Rhein-Main-Gebiet, muss dich leider enttäuschen.
Viele Grüße 
Dominik 

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#10
Ach schade, hätte ja mal klappen können ;-)

Grüße Patrick
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#11
Ist gut geworden. Kork ließ sich gut mit dem Cutter beischneiden. Eine Ecke muss ich nochmal fixieren, da hat der Kleber zu schnell abgebunden.


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Viele Grüße 
Dominik 

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#12
Weiter geht’s mit den Anschlussschienen für 9“- und 6“-Geraden. 0,3mm dickes Nickelband erst mit den Kabeln verlötet und dann mit einem Punktschweissgerät auf die Leiterbahnen geschweißt.


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Viele Grüße 
Dominik 

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#13
Wow, sieht gut aus, Dominik Big Grin .

Wohl dem, der ein Punktschweißgerät sein Eigen nennen darf.
ciao michaelo
... und wer zuletzt aufgibt gewinnt.
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#14
"Punktschweißgerät"...??? Wow! Big Grin
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#15
Danke!

Hab mir sowieso eins zum Akkus schweißen gekauft. Damit kann man eigene Akkupacks basteln und viele „defekte“ Akkugeräte „wiederbeleben“ (meist ist nur eine der Zellen defekt). Der Spaß kostet knapp 80,- (wenn es 0,3mm starkes Nickelband schaffen soll) und hat sich schon mehr als bezahlt gemacht, kann ich dem ambitionierten Bastler nur empfehlen!

Die Idee kam mir beim Blick auf die originalen Tyco-Anschlussschienen, die ebenfalls punktverschweißt sind.
Viele Grüße 
Dominik 

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#16
Und wieder ein kleiner Schritt vorwärts: die zweite Lage mit 4mm Kork fasst die Schienen ein. Im Gegensatz zum Bekleben des Türblatts habe ich dieses Mal Förch Karrosseriekleber genommen, Kontaktkleber für KFZ-Verkleidungsteile. Musste zwar die Stellen auf der Platte abkleben, aber die Verklebung hält deutlich besser und trocknet schneller. Stinkt beim Ablüften halt wie Hulle, danach null.

Als Nächstes kommt die finale HDF-Lage, damit Schienen und Oberflächen eben sind. Dann Verkabelung und Begrenzungsrahmen bauen.

Fragen in die Runde: 

1.
Was nehmt ihr zum Verspachteln an den Schienenübergängen und zur restlichen Oberfläche hin? 1K KFZ-Spachtel? Acryl? Sollte  man halbwegs wieder abbekommen, wenn man die Schienen irgendwann für andere Zwecke nutzen möchte. Gleichzeitig soll die Bahn auch einen Transport halbwegs unbeschadet überstehen. Von den 15“ habe ich nicht soooo viele, die würde ich ungern unwiederbringlich verkleben. (Hab den Traum von der King Dom mit Custom Schienen noch nicht ganz aufgegeben…)

2.
Für die nächste Schicht: Wieviel Abstand würdet ihr zwischen den Schienenrändern und der letzten Schicht aus HDF lassen? Press bündig oder Dehnungsfuge?


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Viele Grüße 
Dominik 

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#17
(30-04-2025, 23:19)Bon_Slott schrieb: 2.
Für die nächste Schicht: Wieviel Abstand würdet ihr zwischen den Schienenrändern und der letzten Schicht aus HDF lassen? Press bündig oder Dehnungsfuge?
Hallo Dominik,

ich würde es bündig bauen, es sei denn du hast sehr große Temperaturunterschiede im Laufe des Jahres, bzw. Einsatzes.
Meine Erfahrung, auch bei dünnem Kork ist, dass viele naturale Materialien mit den Jahren etwas austrocknen und infolgedessen mehr oder weniger schrumpfen.

Wünsche weiterhin viel Freude und Erfolg beim Vollenden
Hebi
"... beim Beschleunigen müssen die Tränen der Ergriffenheit waagerecht zum Ohr abfließen"   Walter Röhrl 
  -  Wer später bremst, fährt länger schnell  -

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#18
Nach der Anpassung aller HDF-Platten habe ich die finale Beklebung begonnen. Zum Einsatz kommt wieder der gute Förch Karrosseriekleber. Locker aufgelegt war noch etwas Korrektur möglich, dann wurden die HDF-Stücke mit der Walze angedrückt. Bahn noch lose, locker eingepasst. 

nächste Schritte:
- HDF-Platten fertig verkleben
- Verkabelung für Strom und Zeitmessung
- Holzbolzen als Verbindung zwischen den Platten montieren
- Bahn mit MS-Polymer-Klebstoff befestigen
- Lücken zwischen Bahn und HDF-Platten mit Acryl verfugen
- Bahn verspachteln
- abnehmbaren Rahmen mit Fahrerstationen bauen
- Zeitmessung verkabeln (ggf. mit ESP8266-Boards und Übertragung per WLAN)
- Zeitmessung installieren
- Beleuchtung einbauen

Eventuell wird die Bahn noch lackiert, da ich lieber graue Fahrbahn mag.

Zumindest passt sie schon mal in den Gran Tourer, also portabel und bereit für Einsätze auswärts.


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Dominik 

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#19
Das sieht klasse aus, Dominik! Smile
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#20
Sehr, sehr cool Cool
Leistung ist, wenn sich die Felge im Gummi dreht!
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