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19-06-2025, 13:34
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 19-06-2025, 16:04 von mos.)
Moin zusammen,
wie versprochen, hier die Fortsetzung der Diskussion um die Überholschiene.
Ich hoffe, ihr macht hier fleißig mit der Umsetzung der Faller Überholschiene aus dem 3-D-Projekt Faller AMS - individuelle Fahrbahnen weiter.
Bitte beachten: Hier soll es hauptsächlich um die Überholschiene gehen.
Wie von finbar vorgeschlagen, versuche ich erst Mal, die Teilaspekte aus meiner Sicht zu definieren:
- Herstellung der Schienen im 3-D-Druck => Filamentschnüffler
- Auswahl der Leiterbahnen/Stromleiter (alte Schienen, neues Material) => individuell
- Art und Aufbau der Weichenzunge (siehe auch Beitrag #53) => ???
- Wechselschalter für die Weichenzunge => ???
- Sensoren und ihre Lage unter den Schienen => mos
- Elektronik: Plan für Umschaltung und Herzstückpolarisierung => mos
- Elektronik: Platine verkleinern für unter die Schiene z.B. in SMD-Technik => ???
- Ablaufplan Überholmanöver => mos
Später: - Beschaffung neuer Leiterbahnen als Sammelbestellung (???)
- Beschaffung und Herstellung der Elektronikbausteine (???)
Ich habe leider nicht alle Beiträge wiederfinde können. Deshalb bitte hier ergänzen und/oder korrigieren, damit wir eine Basis zur gemeinsamen Arbeit finden können. Wenn was nicht klar ist, bitte nachhaken.
ciao michaelo
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19-06-2025, 16:14
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 19-06-2025, 16:20 von mos.)
Moin zusammen,
hier das Überholmanöver (G3 jetzt korrekt):
![[Bild: Ueberhol-Schienen-Ablauf-0960.jpg]](https://www.ebmos.de/sonst/suche/Ueberhol-Schienen-Ablauf-0960.jpg)
Die gelben Sensoren schalten das jeweils danach folgende Herzstück um. Im Falle von G1 je nach Stellung des Weichenhebels.
Für den orangenen Sensor (G2) hatte viezy die Idee, dass nach Aufforderung das erste Auto die Weiche hinter sich auf Abzweig stellt. Das zweite Auto stellt dann mit K1 das Herzstück auf Abzweig und die Überholspur entsprechend um.
Mit K3 wird das Herzstück der Rückführung auf Abzweig gestellt. K2 ist für die Gegenspur gedacht und stellt das Herzstück auf Geradeaus. Das passiert zwar auch beim überholenden Fahrzeug, macht aber nix mehr aus, da es schon vorbei ist.
Auch wenn das Auto von der Gegenspur vor dem überholenden ankommt, werden die Herzstücke immer korrekt geschaltet. Einzig der Weichenhebel lässt sich prinzipbedingt nicht mehr fernbedient zurückstellen.
Wie gesagt, funktioniert das nur bei kooperativer Fahrweise, einen Unfall zu vermeiden. liegt bei den Fahrern
So der Plan  .
NACHTRAG: Bei der Geradeausfahrt wird für den Gegenverkehr mit G4 das Herzstück auf gerade gestellt und mit G5=K3 auf Abzweig, was aber auch hier nichts ausmacht. Dann stellt G6 das folgende Herzstück auf Geradeausfahrt.
ciao michaelo
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(19-06-2025, 16:14)mos schrieb: Einzig der Weichenhebel lässt sich prinzipbedingt nicht mehr fernbedient zurückstellen.
Hallo,
Ich fange einfach einmal mit der gewünschten Diskussion an.
Beim Studium der Beschreibung zur Überholstrecke ist mir folgendes aufgefallen: Die Weichenzunge wird umgestellt, sobald:
a) ein Überholwunsch von Auto 2 vorliegt und
b) das erste Auto Sensor G2 passiert hat.
Ist die Weichenzunge einmal umgestellt, fährt das nächste Auto in jedem Falle die Überholstrecke, unabhängig davon, ob ein realistischer Überholvorgang stattfindet oder nicht. Sollte der überholwillige Fahrer jedoch seine Meinung geändert haben und irgendwo abgebogen oder abgeflogen sein, dann wird das erste Auto nach einer absolvierten Runde automatisch auf die Überholspur gelenkt, obwohl dem Fahrer der Überholwunsch möglicherweise gar nicht bekannt ist und er nicht auf Gegenverkehr achtet. Die Weichenzunge sollte m.M.n. nur umgestellt werden, wenn auch tatsächlich ein Überholmanöver stattfindet, um das Rückstellen der Weiche zu gewährleisten. Ich weiß, daß mos keine Zeitabhängigkeiten bei der Automatisierung seiner Bahn befürwortet, aber ich könnte mir ein System angelehnt an das DRS-System der F1 vorstellen: Die Weichenzunge wird umgestellt, sobald:
a) ein Überholwunsch von Auto 2 vorliegt und
b) das erste Auto Sensor G2 passiert hat und
c) das zweite Auto innerhalb einer Sekunde Sensor K1 passiert hat
oder:
altenativ und zeitunabhängig: c) das zweite Auto Sensor K1 passiert hat, bevor Auto1 die Hälfte der Überholstrecke zurückgelegt hat. Dazu wäre allerdings ein weiterer Sensor erforderlich.
Oder aber auch:
Zitat:Wie gesagt, funktioniert das nur bei kooperativer Fahrweise, einen Unfall zu vermeiden. liegt bei den Fahrern
Viele Grüße
finbar
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20-06-2025, 11:14
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 20-06-2025, 15:33 von mos.)
Moin zusammen.
(20-06-2025, 00:44)finbar schrieb: a) ein Überholwunsch von Auto 2 vorliegt und
b) das erste Auto Sensor G2 passiert hat und
c) das zweite Auto innerhalb einer Sekunde Sensor K1 passiert hat Der Lösungsansatz erscheint mir realistisch und müsste auch machbar sein, da für die Überholwunsch-G2-Logik sowieso eine entsprechende Elektronik notwendig wird  .
G1=K1 soll nur das Herzstück abhängig von der aktuellen Weichenstellung umstellen.
NACHTRAG:
G1=K1 muss doch, wie von dir beschrieben, eingebunden werden!
ciao michaelo
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29-06-2025, 19:46
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 31-08-2025, 13:31 von mos.)
Moin zusammen,
war das ein Krampf, nach Jahren Mal wieder einen Schaltplan mit Eagle zu "malen"  .
Da ich ein Fan von diskreter Logik bin, ist der erste Entwurf mit bedrahteten Bausteinen aus der Grabbelkiste:
![[Bild: Ueberholschiene.png]](https://www.ebmos.de/sonst/suche/Ueberholschiene.png) - Der obere Teil enthält jeweils die Sensorik für 3 Sensoren. Einmal für die Auffahrt, einmal für die Zufahrt.
- Der untere Teil enthält die Logik, die wir uns ausgedacht haben:
- Rechts ein nachtriggerbares Monoflop, will heißen, die Zeit bis das erste Autochen über G2 fährt, kann man beliebig wieder um 10 Sek. verlängern.
- Fährt das erste Auto über G2, wird das zweite Monoflop mit 1 Sek. gestartet.
- Überfährt das zweite Auto umgehend den Sensor G1, wird der Weichenhebel gestellt und das Auto kann überholen
- Wenn der Fahrer pennt und zu spät kommt, passiert nichts mit der Weiche.
Der Hall-Sensor SS49E ist bipolar, d.h. er reagiert unterschiedlich auf einen Nord- und einen Südpol. Das ist wichtig für die Blockmotoren mit ihren relativ schwachen Motormagneten. Dann wird bei einem Plus-Auto wird die Ausgangsspannung größer, bei einem Minus-Auto kleiner (oder umgekehrt?). Um das auszugleichen, gibt es den folgenden "Fensterdiskreminator"
ACHTUNG: G2 und G1 sind vertauscht => muss ich noch anpassen
ciao michaelo
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(29-06-2025, 19:46)mos schrieb: Moin zusammen,
war das ein Krampf, nach Jahren Mal wieder einen Schaltplan mit Eagle zu "malen" . Moin mos,
Genau das war für mich der Grund vor Jahren auf KiCad umzusteigen und ich habe es bisher noch nicht bereut.
Aber danke für die Schaltung. Wenn ich mir die erforderliche Auswerteelektronik pro Sensor ansehe, denke ich automatisch an einen Microcontroller, ich weiß nicht warum.
Wenn ich deinen Entwurf richtig verstehe, zeigt die grüne LED einen geäußerten Überholwunsch an, die gelbe LED, daß ein Überholwunsch vorliegt und das erste Auto den Sensor G2 passiert hat. Passiert jetzt innerhalb einer Sekunde Fahrzeug 2 den Sensor G1, wird die Weiche geschaltet. Stimmt das soweit?
Viele Grüße
finbar
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Moin finbar,
danke fürs Drüberschauen  . (29-06-2025, 22:57)finbar schrieb: Wenn ich deinen Entwurf richtig verstehe, zeigt die grüne LED einen geäußerten Überholwunsch an, die gelbe LED, daß ein Überholwunsch vorliegt und das erste Auto den Sensor G2 passiert hat. Passiert jetzt innerhalb einer Sekunde Fahrzeug 2 den Sensor G1, wird die Weiche geschaltet. Stimmt das soweit? Korrektomundo .
Die LEDs sind übrigens ein Gimmick, weil noch zwei Gatter frei waren.
(29-06-2025, 22:57)finbar schrieb: Wenn ich mir die erforderliche Auswerteelektronik pro Sensor ansehe, denke ich automatisch an einen Microcontroller, ich weiß nicht warum. Ja richtig, das war auch mein erster Gedanke. Der Hauptgrund gegen einen µP sind die erforderlichen analogen Eingänge für 3 Sensoren pro Platine.
Welcher µP käme dafür in Frage? Und welche Entwicklungswerkzeuge braucht man dafür?
(29-06-2025, 22:57)finbar schrieb: Genau das war für mich der Grund vor Jahren auf KiCad umzusteigen und ich habe es bisher noch nicht bereut. Werde ich mir ansehen, bin auf die Einstiegshürden gespannt.
ciao michaelo
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Moin mos, moin alle,
Bevor ich über die Ausführung ob diskret oder uP nachdenke, möchte ich gerne den Gedanken des Überholvorganges abschließen. Ich glaube erst dann wird die Gesamtanforderung an die Steuerung ersichtlich. Den Gegenverkehr lasse ich zunächst außer Acht.
Also wir standen bei dem Zustand, daß die Überholweiche über die Sensoren G1 und G2 und über eine Logik aktiviert wird. Gleichzeitig mit der Weichenzunge könnten m.M.n. auch die beiden naheliegenden Herzstücke umgeschaltet sowie die Überholstrecke mit der richtigen Fahrspannung beaufschlagt werden. Da das überholende Auto die Weichenzunge mechanisch zurückstellt, wäre es u.U. sinnvoll, mit Sensor G6/K2 auch die beiden Herzstücke wieder zurückzustellen. Damit könnten weitere Fahrzeuge, wie es z.B. bei Digitalbetrieb vorkommen kann, die Weiche geradeaus passieren. Sollte man darauf verzichten und die beiden Herzstücke erst mit Sensor G5/K3 zurücksetzen, dann könnte Sensor G6/K2 entfallen.
Bei der Rückführung könnte man die beiden Herzstücke umschalten, sobald das überholende Fahrzeug Sensor G6/K3 passiert hat und, sobald es die Rückführweiche verlassen hat, die beiden Herzstücke sowie den Fahrstrom der Überholspur zurücksetzen. Dazu wäre es nötig, Sensor G3 an den Ausgang der Rückführweiche zu versetzen.
Wenn ich das Ganze zusammenfasse, dann benötige ich insgesamt vier oder fünf Sensoren: G1, G2, G3 (versetzt), G5/K3, G6/K2 sowie vier Schaltausgänge für Herzstück 1+2, Herzstück 3+4, Fahrstromumschaltung Überholspur und Weichenzunge.
Und wenn ich jetzt an rockets Baustellenampel denke, dann könnte ich mir tatsächlich eine Blockstrecke für den Gegenverkehr vorstellen, die zusammen mit der Fahrstromumschaltung aktiviert wird und Gegenverkehr im Falle eines Überholvorgangs vor der Überholstrecke stoppt. Das könnte helfen Unfälle zu vermeiden.
Falls eine Simulation geplant ist, könnte ich mir dafür einen Arduino uno oder nano vorstellen, die beide ausreichend Analogeingänge und Ausgänge besitzen. Dann könnte man die komplette Steuerung auf einem Steckbrett aufbauen und passende Treiber ermitteln.
Was habe ich übersehen? Biite gerne Kritik, Vorschläge, Denkfehlerkorrekturen...
Viele Grüße
finbar
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Moin finbar, moin zusammen,
ich hoffe, es wird durch die Zitate nicht zu lang  . (30-06-2025, 15:16)finbar schrieb: Bevor ich über die Ausführung ob diskret oder uP nachdenke, möchte ich gerne den Gedanken des Überholvorganges abschließen. Ich glaube erst dann wird die Gesamtanforderung an die Steuerung ersichtlich. Genau, den Bauvorschlag sehe ich auch nur als Prototypen an, mit dem ich das Prinzip schnell testen kann und damit Roger im Bedarfsfall noch Änderungen an der Schiene vornehmen kann.
(Nebenbei: Die Hardware kann ich nachher im kühlen Keller weiter bauen, die Firmware aber nur oben, unter dem Dach )
(30-06-2025, 15:16)finbar schrieb: Also wir standen bei dem Zustand, daß die Überholweiche über die Sensoren G1 und G2 und über eine Logik aktiviert wird. Gleichzeitig mit der Weichenzunge könnten m.M.n. auch die beiden naheliegenden Herzstücke umgeschaltet sowie die Überholstrecke mit der richtigen Fahrspannung beaufschlagt werden. Da das überholende Auto die Weichenzunge mechanisch zurückstellt, wäre es u.U. sinnvoll, mit Sensor G6/K2 auch die beiden Herzstücke wieder zurückzustellen. Damit könnten weitere Fahrzeuge, wie es z.B. bei Digitalbetrieb vorkommen kann, die Weiche geradeaus passieren. Sehe ich auch so. Und die Idee, dass mit der Logik auch Herzstücke und Überholstrecke umgeschaltet werden, ist super und erspart die mechnischen Wechselschalter an der Weichenzunge .
(30-06-2025, 15:16)finbar schrieb: ... Sollte man darauf [auf den Sensor G6/K2] verzichten und die beiden Herzstücke erst mit Sensor G5/K3 zurücksetzen, dann könnte Sensor G6/K2 entfallen. Ja, das wäre denkbar. Allerdings müsste man u.A. eine lange Steuerleitung zwischen Auffahrt und Zufahrt ziehen. Diese Steuerleitung ist empfindlich gegen elektrische Störungen, weshalb ich das Risiko vermeiden möchte.
Ich würde es vorziehen, die Sensorik separat für Auf- und Zufahrt aufzubauen, also mit jeweils einem unabhängigen Dreierpack für jede Schiene. Dann würde ich die Aufgaben gerne so definieren: "Ein Sensor schaltet das Herzstück/die Herzstücke vor sich um.".
Dabei ist das Umschalten nach hinten bei den Sensoren K2 und G5 ein schadloser Nebeneffekt.
(30-06-2025, 15:16)finbar schrieb: Bei der Rückführung könnte man die beiden Herzstücke umschalten, sobald das überholende Fahrzeug Sensor G6/K3 passiert hat und, sobald es die Rückführweiche verlassen hat, die beiden Herzstücke sowie den Fahrstrom der Überholspur zurücksetzen. Dazu wäre es nötig, Sensor G3 an den Ausgang der Rückführweiche zu versetzen. Die Idee, dass ein Sensor nach hinten schaltet, habe ich verworfen. Was ist, wenn das Auto gar nicht bis zu G3' kommt? Dann bleibt das Herzstück auf Abzweig und der reguläre Verkehr trfft auf eine falsche Herzstückpolarität .
(30-06-2025, 15:16)finbar schrieb: Wenn ich das Ganze zusammenfasse, dann benötige ich insgesamt vier oder fünf Sensoren: G1, G2, G3 (versetzt), G5/K3, G6/K2 sowie vier Schaltausgänge für Herzstück 1+2, Herzstück 3+4, Fahrstromumschaltung Überholspur und Weichenzunge. Ich würde keinen der sechs Sensoren einsparen . Aber die vier Schaltausgänge sehe ich genauso .
(30-06-2025, 15:16)finbar schrieb: Und wenn ich jetzt an rockets Baustellenampel denke, dann könnte ich mir tatsächlich eine Blockstrecke für den Gegenverkehr vorstellen, die zusammen mit der Fahrstromumschaltung aktiviert wird und Gegenverkehr im Falle eines Überholvorgangs vor der Überholstrecke stoppt. Das könnte helfen Unfälle zu vermeiden. Das ist eine sehr gute Idee .
(Blöde ist dann nur, wenn der Weichenhebel auf Abzweig steht und kein Auto zum Überholen da ist ...)
(30-06-2025, 15:16)finbar schrieb: Falls eine Simulation geplant ist, könnte ich mir dafür einen Arduino uno oder nano vorstellen, die beide ausreichend Analogeingänge und Ausgänge besitzen. Dann könnte man die komplette Steuerung auf einem Steckbrett aufbauen und passende Treiber ermitteln. Warum nicht? Es wäre ein zweite, unabhängige Möglichkeit zu dem Prototypen mit diskreten Bauelementen .
Sorry für den langen Text  .
ciao michaelo
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Hallo mos,
Du hast recht, bei einer zentralen Steuerung wird ein langes Steuerkabel zwischen Überholweiche und Rückführung erforderlich, was störanfällig ist.
Deshalb doch am Besten zwei getrennte, diskrete Steuerungen. Dann viel Spaß im kühlen Keller...
Viele Grüße
finber
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(01-07-2025, 15:39)finbar schrieb: ... Deshalb doch am Besten zwei getrennte, diskrete Steuerungen. Dann viel Spaß im kühlen Keller... Denke ich auch, wobei die Logik für die Weiche, also der untere Teil im Schaltbild, durchaus anders ausfallen kann.
Ich zieh mir jetzt die Wollweste an, damit ich nicht im Keller erfriere ...
ciao michaelo
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12-07-2025, 13:31
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 12-07-2025, 16:50 von mos.)
Moin finbar, moin zusammen,
nachdem ich aus dem Keller wieder raus bin, konnte ich ein paar Schaltungsentwürfe testen. Das wird doch aufwändiger als gedacht mit den drei Anforderungen:
- Weiche stellen
- Herzstücke umschalten
- Überholstrecke umschalten
Die Auflösung kommt später, aber ich bin da auf ein paar Fragen gestoßen, wie das Überholen funktionieren kann.
Die Protagonisten: Blauer Lastzug, weißer Mercedes, roter VW, gelber Fiat. Welche Szenarien sind möglich?
Erfolglos kann es aus meiner Sicht bei zwei Situationen werden. Im ersten Bild wartet der VW-Fahrer zu lange und verpasst das Zeitfenster für den Überholvorgang.
Im zweiten Bild hat er zwar den Überholvorgang rechtzeitig eingeleitet, überholt aber nicht schnell genug, so dass er wieder hinter dem Lastzug einscheren muss:
![[Bild: berholvorgang2_erfolglos.JPG]](https://www.ebmos.de/sonst/suche/Überholvorgang2_erfolglos.JPG)
Beides ist zwar - für den VW-Fahrer - blöde, aber unkritisch.
Um die folgenden Situationen zu meistern, geht es m.E. nur mit kooperativem Fahren:
![[Bild: berholvorgang3_Unfallgefahr.JPG]](https://www.ebmos.de/sonst/suche/Überholvorgang3_Unfallgefahr.JPG)
Oben im Bild muss der Mercedes-Fahrer abbremsen, um den Weichenhebel nicht mehr auslösen zu können. Im unteren Bild muss der Fiat-Fahrer bremsen, bis der Mercedes-Fahrer wieder eingeschert ist.
(01-07-2025, 15:39)finbar schrieb: Du hast recht, bei einer zentralen Steuerung wird ein langes Steuerkabel zwischen Überholweiche und Rückführung erforderlich, was störanfällig ist.
Deshalb doch am Besten zwei getrennte, diskrete Steuerungen. Dann viel Spaß im kühlen Keller... Ich fürchte, wir brauchen doch eine Steuerleitung zwischen beiden Teilen, nämlich für die jeweilige Umschaltung der Überholstrecke  .
Nach vollendetem Überholvorgang, muss ja die Strecke wieder auf Gegenverkehr geschaltet werden.
Aus meiner Sicht kommt nur G6 G4 in Frage, oder seht ihr eine andere Möglichkeit?
NACHTRAG: G4 ist natürlich für das Umschalten korrekt und nicht G6.
ciao michaelo
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Hallo mos,
Wolltest du nicht den Gegenverkehr mit Sensor G4 freischalten? Wie stellst du dir das Umschalten mit Sensor G6 vor?
Im Übrigen sollten doch die grünen und gelben Überholsituationen/-phasen wie geplant funktionieren.
Viele Grüße
finbar
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(12-07-2025, 15:55)finbar schrieb: Wolltest du nicht den Gegenverkehr mit Sensor G4 freischalten? Wie stellst du dir das Umschalten mit Sensor G6 vor? Arrgh, natürlich, habe es oben korrigiert, war ein Tippfehler  .
Was ich ansprechen wollte: Du hattest Recht, wir brauchen für die Umschaltung der Überholspur doch eine Steuerleitung zwischen Rückfahr- und Auffahrschiene, finbar.
Fällt jemand noch ein weiteres Szenario ein, das wir bedenken sollten?
ciao michaelo
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Ich verstehe nur "Bahnhof" aber ich freue mich dass es so engagiert weitergeht. Allen beteiligten Kämpfern viel Erfolg!
Grüße
Ulrich
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Moin zusammen,
(17-07-2025, 05:32)Ulrich schrieb: Ich verstehe nur "Bahnhof" aber ich freue mich dass es so engagiert weitergeht. sorry, als Techniker verfalle ich leider immer wieder in Tech-Sprech  .
Allerdings dürften die Szenarien an sich hoffentlich auf mehr Interesse stoßen  .
Im Beitrag #12 oben habe ich ein paar davon skizziert, bin mir aber nicht sicher, ob ich damit alle Situationen erfasst habe  .
Insbesondere weitere Unfallgefahren zu kennen, wäre wichtig, um sie möglicherweise durch geeignete Maßnahmen ausschließen oder wenigstens lindern zu können. Ich kann mir vorstellen, dass der eine oder andere Ideen dazu hat, was alles beim Überholen mit der Faller a.m.s. noch schief gehen könnte.
Mut zur Lücke, habt ihr noch weitere Ideen?
ciao michaelo
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Moin zusammen,
wie schon an anderer Stelle erwähnt, hakelt die Weiterentwicklung etwas.
Der Grund liegt darin, dass ich die Empfindlichkeit der verwendeten Sensoren für ein Autochen mit Blockmotor der ersten Generation nicht hoch genug bekomme, um zu verhindern, ein Loch in die (heilige) Schiene bohren zu müssen.
Auf meiner Anlage habe ich jeweils ein Löchlein gebohrt und die - schwachen - Magnete der Blockmotor durch ein Neodym-Scheibchen ertüchtigt. Das funktioniert nachvollziehbar und zufriedenstellend.
Ohne jetzt auf die technischen Details einzugehen, mein Frage an euch:
- Würde das, also Loch plus evtl. Zusatzmagnet, für euch Überholfahrbahn-Interessente reichen?
- Alternativ ohne Loch aber immer mit Zusatzmagnet am Blockmotor?
Die benötigte Elektronik für die Sensoren passt im Idealfall unter die Schiene.
Dazu eine Frage an Elektronik-Kenner:
Gibt es hier jemanden, der dafür SMD-Platinen anfertigen und ggf. bestücken kann?
Alternativ zum SMD-Platinchen wäre ein Aufbau mit so genannten bedrahteten Bauteilen, die aber erheblich mehr Platz benötigen.
Ich würde mich auf eure Einschätzung und Tipps zur ersten Frage sehr freuen.
ciao michaelo
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Moin zusammen,
bei den SMD-Platinen sieht es gut aus, danke finbar.
Ich würde mich jetzt noch auf eine Einschätzung der potentiellen Anwender der Überholschiene freuen: - Welche Chassis (Blomo, Flachanker) plant ihr zu fahren?
Hintergrund ist die angesprochene Empfindlichkeit. Falls Blomos mit Zusatzmagneten reichen, kann ich zügig weitermachen, anderenfalls sind noch Experimente notwendig.
ciao michaelo
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28-02-2026, 23:42
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 28-02-2026, 23:48 von Ulrich.)
Sehr gut, Michaelo!
vielen Dank erst mal soweit.
Ich als Urgestein-Faller-Fahrer setze natürlich ausschliesslich auf die seinerzeit erhältlichen Blomos und Flachanker. Incl. der ersten Technik des Gleichrichtens, also über die Universalschaltgeräte, die aber kaum noch richtig funktionieren dürften, da das alte Plastik wegbricht wie Krokant, die unkomplizierteren Nachfolger Schaltpulte 4030 mit den Zusatzgleichrichtern 4035. Die Gleichrichter 4019, 4020 würde ich nicht einsetzen.
Eine Version für die alten Blomos würde zunächst reichen, da der Flachanker erst mit der 4007 im Jaguar XKE kam. Bei der vorgesehenen Erscheinung der 4009 gab es ja die Vorgängerpackung 4004, die auch nur Blomos enthielt.
Frage: Würde eine mitverbaute Kreuzung Probleme machen, ebenso die Verwendung der alten Weichen, die nur eine innenliegende Masseschiene in der jeweiligen Spur erlauben?
Grüße
Ulrich
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Moin Ulrich,
danke für deine Einschätzung. Ich denke, du triffst damit die Meinung der meisten Interessenten der Überholschiene.
(28-02-2026, 23:42)Ulrich schrieb: Eine Version für die alten Blomos würde zunächst reichen, da der Flachanker erst mit der 4007 im Jaguar XKE kam. Bei der vorgesehenen Erscheinung der 4009 gab es ja die Vorgängerpackung 4004, die auch nur Blomos enthielt. Gut, dann werde ich noch an der Empfindlichkeit für die Blomos schrauben. Die Flachanker kommen damit sowieso klar.
(28-02-2026, 23:42)Ulrich schrieb: Frage: Würde eine mitverbaute Kreuzung Probleme machen, ebenso die Verwendung der alten Weichen, die nur eine innenliegende Masseschiene in der jeweiligen Spur erlauben? Nein, sollte keine Probleme geben. Die Umschaltung für die Überholspur und die Herzstücke setzt auf das Verkehrsbahn-Schema mit der Verbindung der Innenleiter ("Masseschiene") auf. Die Umschaltung ist in jedem Fall 2-polig.
Was meinst du mit der Kreuzung? Sind dabei die Leiter der keuzenden Strecken nicht volllständig voneinander getrennt?
ciao michaelo
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