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Das Biest von Turin, FIAT S76 von 1911
#1
Hallo Jungs, 

der FIAT S76 von 1911. 
Das gewaltige Gerät ist mir zum erstenmal (bei meinen Recherchen zum Bugatti 35) in einem Goodwood-Video aufgefallen. 
Es gab nur 2 Exemplare. Eines, aus Teilen von beiden, existiert noch...
Das Original ist sehr hoch und ziemlich schmal. Dazu kommt ein unfassbar großer 28,4 L-Motor, der speziell von FIAT für dieses Fahrzeug entwickelt wurde. Wohl der größte Motor, der je für ein Auto entwickelt wurde. Den Italienern ging es darum, Mercedes-Benz den Geschwindigkeits-Weltrekord abzunehmen. Und das mit einem Fahrzeug, das nur eine schwache Hinterachsbremse hat... 

Links:
FIAT S76, Wikipedia
Video S76
das Video ist zwar 27 Min. lang, aber sehr interessant hinsichtlich zahlreicher Informationen vom heutigen Besitzer und Restaurator (ggf. deutsche Sprachübersetzung zuschalten). 


Und jetzt ist mir der S76 als Modell (bei Aldi in der HW-Krabbelkiste) buchstäblich vor die Füße gefallen...
Erste out of Blister-Bilder im Größenvergleich zum Bugatti 35:
   

   

Auch wenn es sicher reizvoll wären, habe ich nicht vor, es nachzubauen. Es kommt einfach nur in meine HW-Sammlung interessanter Modelle.

BG
Hebi
"... beim Beschleunigen müssen die Tränen der Ergriffenheit waagerecht zum Ohr abfließen"   Walter Röhrl 
  -  Wer später bremst, fährt länger schnell  -

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#2
Naja, das wäre auch etwas schwierig das schmale Teil umzubauen denke ich. Bremsen werden überbewertet, die wollten damals schnell fahren und nicht schnell bremsen Big Grin
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#3
Moin Hebi, moin zusammen,

aufgeben ist die letzte Option Cool .
(15-06-2026, 12:26)Hebi schrieb: der FIAT S76 von 1911 ... Das Original ist sehr hoch und ziemlich schmal ... Und jetzt ist mir der S76 als Modell ... buchstäblich vor die Füße gefallen ... Auch wenn es sicher reizvoll wären, habe ich nicht vor, es nachzubauen.
(22-06-2026, 10:29)Sigi_83 schrieb: Naja, das wäre auch etwas schwierig das schmale Teil umzubauen denke ich.
Vielleicht kann man den Motor senkrecht einbauen, wie Faller beim N-Bus?
ciao michaelo
... und wer zuletzt aufgibt gewinnt.
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#4
Dann eine passende Zahnradkombination zu finden dürfte auch schwierig sein. Die Motorwelle würde dann ja relativ hoch im Chassis sitzen.
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#5
(22-06-2026, 13:20)Sigi_83 schrieb: Dann eine passende Zahnradkombination zu finden dürfte auch schwierig sein. Die Motorwelle würde dann ja relativ hoch im Chassis sitzen.

Ein leistungsstarker Mabuchi- oder Tomy SRT-Blockmotor könnte hochkant geradeso reinpassen.
Allerdings, wie Sigi schon schreibt, könnte man nur mit einem zusätzlichen Zwischengetriebe die Antriebskraft "nach unten" auf das Niveau der Hinterachse bekommen. Dafür wäre es schon sehr eng Sad in der schmalen Karossserie. Und ein zusätzliches Getriebe bedeutet auch (besonders für einen Rennwagen) Leistungsverluste.
Außerdem würde die Motorantriebsseite samt Ritzel in den Bereich der Fahrersitzöffnung ragen. Ein wesentlicher optischer Aspekt dieser alten offenen Modelle wäre zerstört.

Eine sinnvollste Lösung, aus meiner Sicht, wäre ein Resine-Abguss oder ein kompletter Polystyrol-Nachbau, wie z.B. im Fall des Bugatti 35.
Dann könnte man mit einem schmalen Motor wie dem K30 (6x8mm Querschnitt) oder dem SolExpert (Durchmesser 7mm) das entsprechend leichte Modell antreiben.
Diese beiden Antriebe für einen Rennbetrieb in eine solch hohe und schwere Druckguss-Karosserie (Zinkdruckguss, Spez.-Gew. 6,6-6,7 g/cm³) einsetzen zu wollen, macht überhaupt keinen Sinn.  

BG
Hebi
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