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FormulaK Lotus 49
#1
N'Ahmd!

Seit einigen Jahren (2011? 2012?) ist in den USA ein Bastler dabei, ("Grand-Prix") Formel1-Fahrzeuge der Sechziger Jahre im ungefähren Maßstab 1:64 als Slotcar herzustellen.
Das dazu benötigte Chassis stellt hat er selbst entwickelt und stellte dieses komplett in Handarbeit her. Inzwischen nutzt er auch den 3D-Druck dafür. Der Zusammenbau des Chassis geschieht aber immer noch per Hand (und ist auch ziemlich friemelig).

Der Bastler heißt Greg Kondrek und lebt in Kalifornien. Smile

Für die Formel-Klassiker hat sich Greg eine eigene Rennklasse ausgedacht: die "Formula-K"! Der eine oder andere aufmerksame Internetnutzer ist vielleicht hier und dort in einem US-Forum mal über die "Formula-K" gestolpert. Hier zum Beispiel kann man ein paar Infos und Filme finden -> https://www.radscalems.com/formula-k.html
Dies scheint Gregs neuester Film zu sein -> https://www.youtube.com/watch?v=ewoV7KYxGsc (Auf dem "Katz Spa Ring" gefilmt!)
Hier gibt es noch ein paar Fotos -> http://hodrags.com/Entrepreneurs23.html

Ich jedenfalls beobachte Gregs Arbeiten schon seit einigen Jahren, da ich schon lange mit der Idee spiele, einen eigenen Grand-Prix-Wagen zu entwickeln. Im vergangenen Jahr konnte ich Kontakt zu Greg aufnehmen. Und musste feststellen, dass er ein ausgesprochen netter Mann ist! Smile In Vorbereitung auf unsere Slotferien2019, habe ich bei Greg ein fertiges Modell und einen Bausatz bestellt. Beide zu einem ziemlich stolzen Preis. Aber es hat sich gelohnt! Der fertige Wagen ist ganz große Bastelarbeit!!! Und den Bausatz hat Arne zusammengebaut... Big Grin Er hat ein bisschen dabei geflucht, aber das Wägelchen so weit zusammenbekommen, dass es fährt. Nun ist es meine Aufgabe, den Lexan-Deckel auf das Chassis zu bauen - möglichst in der gleichen Qualität wie Greg.

Auf den Videos (oben) kann man sehen, dass die Wägelchen ganz prima fahren. Auf der Peters kleinen Maxtrax-Teststrecke fuhr Gregs "Lotus" eher schlecht als recht. Wir probierten daraufhin einiges aus, um dem Schätzchen das Ruckeln abzugewöhnen. Dabei konnten wir folgende Punkte positiv verbuchen:
- Bahn-Strom auf 7 Volt reduzieren
- größere Reifen hinten aufziehen
- die Schleifer(-Konstruktion) ausrichten

Abschließend fuhr der "Lotus" zwar einigermaßen, aber "schön" ist etwas Anderes... Wie immer scheint das Hauptproblem an den Schleifern zu liegen. Ich bin sehr gespannt, wie sich das Autochen auf einer Plastikschiene macht!

Fazit:
Gregs Formula-K ist eine ganz, ganz tolle Bastelarbeit und regt zu eigenen Entwicklungs-Ideen an. Aber ein Selbstbau-Chassis muss offenbar immer gestreichelt, gehegt und gepflegt werden, damit man es zum Fahren bringt. Wink

Liebe Grüße,
Andreas


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#2
Hallo Andreas,

das interessiert mich als "alten scratchbuilder" natürlich brennend. Tolle Autos und offenbar interessante Komponenten. Könntest du mal ein paar Detailfotos von dem Chassis einstellen?

Grüße,
Wolfgang
Männer haben ihre Entwicklung mit zwölf Jahren abgeschlossen. Danach wachsen sie nur noch Cool
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#3
Tolle Sache, jedenfalls fahren diese tollen Modelle auf den Videos super.
Bedenklich ist natürlich, wenn die Wagen bei Euch - selbst bei 7 V - nicht laufen,
abgesehen vom Bausatz auch das Fertigmodell....   Huh

Wirklich schade, denn diese Formel-Fahrzeuge würden natürlich Lust auf eine
entsprechende, zeitgemäße Rennstrecke machen.
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#4
goil, sehr interessanter Thread wie auch der link. Bin ebenfalls mit F1 Fahrzeugen in der Vorplanung. Hatte mich schon gewundert, dass die Anordnung der Schleifer so wirklich funktioniert.
bis  dann
Hermann


*alles wird gut, wenn nicht sogar besser*
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#5
...wie sind die von der grösse , wie aurora thunderjet f1 slimline oder eher fett wie die faller zigarren ?
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#6
Zusatz zu Andreas Aussagen:
Nach dem wir uns zwei Tage lang mit den Autos beschäftigt haben laufen sie.
Probleme bereiten sehr kleine Kurvenradien und Schienenstösse auf Grund der Schleiferkonstruktion.
Die ideale Fahr-Spannung liegt bei 5-7 Volt. Der Motor ist extrem stark.
@Sven: Die Autos sind maßstabsgerecht also dünner wie slimline.

Arne
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#7
danke arne 

da muss ich zwei haben , auf so etwas wart ich schon ewig ...

wer kommt denn diesen monat so zur slotmania und kann mehr erzählen , bzw andreas kommst du , bringst einen mit ?
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#8
Hej Sven,

nee... Slotferien und Slotmania... das geht leider nicht. Wink
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#9
N'Ahmd!

Ich habe mal ein paar Fotos von meinem Chassis gemacht. 
Das Teil besteht aus...

- zwei 3D-gedruckten Bauteilen => vordere Achsaufnahme, hinterer Motorhalter & Achsaufnahme
- zwei Achsen
- vier Felgen mit Reifen
- zwei Bohrrohlingen
- mehrerern Plastik-Stäbchen
- Schrumpfschläuchen
- Ritzel und Kronenrad
- Motor und Kabel
- mehreren Neodym-Magneten (alle übereinander gestapelt vorne in der Achsaufnahme)
- Phosphorbronze-Bleche (für die Schleiferkonstruktion)
- Schleiferfedern
- einem Guide Pin

Die Karosserien hat Greg aus Lexan gezogen.


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#10
Hallo Andreas,

heisse Schleifer-Flügel!
Die könnten ja glatt noch einen aerodynamischen Aspekt auf die Bahn bringen. Wie federn die überhaupt? Und laufen die auf einer Bahn mit vielen Schienenstößen?

Danke für die interessanten Bilder
LG
Hebi
"... beim Beschleunigen müssen die Tränen der Ergriffenheit waagerecht zum Ohr abfließen"   Walter Röhrl
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#11
Hallo Andreas,

... und verursachen die Schleifer in den Kurven nicht Kurzschlüsse? Oder sind sie gar nicht so plan, wie sie scheinen?
ciao michaelo
... und wer zuletzt aufgibt gewinnt.
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#12
Frage von einem baulich Nicht-Fachkundigen :
kann man die Schleifer nicht auf zB Litze (s. Scalex) umbauen ?   Huh
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#13
Die Schleifer verursachen keine Kurzschlüsse. Das von Greg gebaut Slotcar hat Schleiferfedern in der Vorderachse. Andreas seiner (noch) nicht.
Ihre Form wird vom Vorderachsträger bestimmt damit man die Schleifer nicht sehen kann (Draufsicht).
Auch die Kabelanbindung Schleifer/Motor ist nicht sichtbar wenn die Karosse drauf ist. Alles sehr durchdacht.
Andere Schleifer kann man selbstverständlich auch anbauen - das gibt es keine Grenzen.

Arne
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#14
Hallo Arne, hallo zusammen,
(12-03-2019, 10:52)Arne schrieb: Die Schleifer verursachen keine Kurzschlüsse. Das von Greg gebaut Slotcar hat Schleiferfedern in der Vorderachse...
das ist ja höchst interessant.

Wie muss ich mir das vorstellen? Könnte die Bauart die Kontaktprobleme in unseren langsam fahrenden Verkehrsautos lösen? Hast du Mal Detailbilder?
ciao michaelo
... und wer zuletzt aufgibt gewinnt.
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#15
... leider nicht.
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#16
...bringst du einen mit zur slotmania , arne ?
oder hast du gar keinen ?
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#17
...ich habe keinen. Ich durfte Andreas seinen Flitzer zusammenbauen.

Arne
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#18
Hi,
hier gibt es auch noch ein paar Bilder:

http://www.wpscc.org/race-reports-main/club-photos/
(ziemlich nach unten scrollen)

Leider aber auch keine Details erkennbar, wie die Federung der Schleifer funktioniert. Gerade das würde mich brennend interessieren.

Grüße,
Wolfgang
Männer haben ihre Entwicklung mit zwölf Jahren abgeschlossen. Danach wachsen sie nur noch Cool
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#19
Moin,

Greg hat zwei „Stummel“-Federn zwischen Schleifer und Plastik-Plättchen an das Plättchen geklebt. Diese Federn sind so kurz, dass sie die Schleifer nicht berühren. Nach Gregs Aussage sollen die den gleichen Zweck wie „Ausleger“ an einem Boot erfüllen: Seiten-Stabilität gewährleisten.
Als Schleifer-„Downforce“ sind sie nicht gedacht!
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#20
(13-03-2019, 06:42)Arne schrieb: ...ich habe keinen. Ich durfte Andreas seinen Flitzer zusammenbauen.

Arne

Sankt Arne 
kochen tut er , die autos baut er zusammen , komm doch mal mit uns in campingurlaub..... Big Grin
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