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(22-04-2021, 20:29)viezy schrieb: Guter Vorschlag von Holger: die 3cm Erhöhung kann man im Infield und an den Rändern dann für Banden/Absturzsicherung nutzen - im Gegenzug entfallen 3cm an Tiefe (gegenüber meinem Vorschlag), steht der Idee "an die Wand klappbar" also nicht entgegen 
Da käme dann eventuell auch wieder die Idee mit den Hartschaumplatten ins Spiel
Definitiv eine gute Idee!
Ich hab noch mal etwas am Streckenverlauf gebastelt, indem ich die zwei engeren Kurven etwas verengt habe (135°-6"-Kurven statt 90°-6") und dafür die beiden langen Gerade durch eine 12"-/15"-Außenkurve ersetzt habe. Kommt mir etwas spannender vor zum Fahren, zudem ist der Übergang zur Steigung/Senke jetzt mit weiteren Kurven, um dem Verwindungsproblem von Kurven etwas entgegenzuwirken. Was meint ihr?
Hier beide Varianten, die ursprüngliche aus dem Online-Treffen...
...und die soeben modifizierte:
Hier noch die Daten der modifizierten:
King of the Hill V6
==========================
Platzbedarf (ca) 2.99m x 1.03m
Slot 1:10.36m / Slot 2:10.36m / Slot 3:10.36m / Slot 4:10.36m
Viele Grüße
Dominik
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Die modifizierte gefällt mir besser als die ursprüngliche. Der große Kurvenradius zwischen den langen Geraden hält die Geschwindigkeit hoch.
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(23-04-2021, 07:38)Klenkes schrieb: Die modifizierte gefällt mir besser als die ursprüngliche. Der große Kurvenradius zwischen den langen Geraden hält die Geschwindigkeit hoch.
VG Markus
Danke, das war der Plan.
Jetzt hab ich noch mal eine Nacht drüber geschlafen und überlege genau wegen Geschwindigkeit: soll ich die zwei 12“-Außenkurven auf 3 bzw. 5 Uhr in diesem Kurvenradius gegen 15“ tauschen? Rein rechnerisch wird die Bahn dadurch zwar breiter, aber man kann die Unterkonstruktion ggf. parallel zum Streckenverlaufs aussparen.
Viele Grüße
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Der Plan steht, die Bahn auf eine Klappkonstruktion zu bauen und mit XPS-Platten die nötigen Aufbauten vorzunehmen. Also die ganze Konstruktion auf eine 4cm dicke XPS-Schicht, Unterführung abtragen, Brücke aufbauen.
Leider wird die Umsetzung wohl noch etwas dauern, denn gerade der Baustoff scheint aktuell schwer zu beschaffen zu sein: https://www.tagesschau.de/wirtschaft/unt...d-101.html. Der „Mach es zu deinem Projekt“-Markt gibt aktuell für XPS-Platten Lieferzeiten von 17-18(!) Wochen an…
Viele Grüße
Dominik
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Oje, ich habe meine Stadt im November auch auf XPS gebaut. Ca. 110 × 170. Drei Platten mit Montagekleber verbunden und von unten noch drei Kunststoffspanten eingelassen. Sehr leicht, sehr verwindungssteif.
Good luck mit dem Material!
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Danke dir, das Problem der Rohstoffknappheit scheint den gesamten polychemischen Sektor zu treffen. Zum Glück haben wir es bei den Autos und Schienen mit der Erhaltung von „Bestandskunststoff“ zu tun.
Hab mal weiter im Netz recherchiert, man bekommt meist nur Gebinde. Da ich jedoch 6-7qm an 40mm-XPS verbauen werde ist das OK. Und da ist der Preis noch halbwegs human…
Viele Grüße
Dominik
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Viele dieser Gebinde sind leider "verdellt". Habe meine im Markt handselektiert, die lachen heute noch über den Typen, der ca. 30 Platten im Detail vergleicht und dann nur 3 mitnimmt...
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Coole Story, aber da bin ich nicht anders: so geht’s mir regelmäßig beim Holz kaufen im Baumarkt.
Die äußeren Platten sind beim Gebinde bestimmt angemackt, aber die kann ich ja einfach mit der Seite nach unten verbauen. Werde die komplette Bahn auf 40mm-XPS-Platten bauen. Und am Ende wird eh die gesamte Oberfläche nochmal verspachtelt, grundiert und schlagfest versiegelt. So zumindest der Plan.
Viele Grüße
Dominik
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Moin,
ich habe noch nie mit diesen Platten gearbeitet, die müssten eigentlich auch für die Eisenbahn gut gehen? Die Dinger sind leicht, 4cm Höhe wäre für mich ideal und ich könnte sowohl die Drehscheibe als auch die Fallerschienen einlassen. wie sind eigentlich die Ränder zu bearbeiten, geht da was mit dem Brotmesser oder Styropurschneider? Was meint Ihr?
Viele Grüße
Mario
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20-05-2021, 11:34
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 20-05-2021, 11:45 von Bon_Slott.)
Ja, die sind super und deutlich formstabiler als Styropor. Zur Bearbeitung gibt es mehrere Möglichkeiten, je nach gewünschtem Ergebnis:
Thermische Verfahren
Heißer Draht: entweder locker gespannt für Landschaftsgestaltung oder gerade. Gerade kann man damit gut Platten ausdünnen / plan schneiden (waagrecht) oder Formen ausschneiden (senkrecht, z.B. mit Proxxon Thermocut). Vorteil ist definitiv, dass du eine saubere und falls gewünscht gerade Schnittkante hast
Lötkolben: kleinere Akzente Landschaftsgestaltung, hohe Schadstoffentwicklung. Daher nur für kleine Flächen zu empfehlen.
Cutter und Bunsenbrenner: Mac-Gyver-Alternative zum Heißen Draht, für kleinere Schnitte geeignet. Unbedingt auf passenden Cutter achten, dass die Klinge nicht den Griff in die Handfläche einbrennt.
Generell bei thermischen Verfahren auf gute Belüftung achten bzw. im Freien arbeiten.
Ansonsten kann man das Zeug gut schleifen, schneiden, Sägen, etc, wobei die Oberfläche eigentlich nur bei thermischen Verfahren richtig gut glatt wird. Somit ähnlich wie Balsaholz, nur langlebiger und feuchtigkeitsunempfindlich. Und zur Nachbearbeitung kann man verspachteln/ versiegeln.
Kleben geht übrigens mit Holzleim ganz gut, ansonsten wie bei Styropor (lösemittelfreie Produkte, vorher Materialtest)
Viele Grüße
Dominik
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Ich habe sie am Rand mit der Japansäge geschnitten, geht super easy und präzise
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Moin,
Danke für die Tipps, wahrscheinlich ist das Zeug auch noch ideal für die Isolierung des Wohnwagens................
Ich bin begeistert!
Viele Grüße
Mario
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28-09-2021, 23:39
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 28-09-2021, 23:41 von Bon_Slott.)
Hallo zusammen,
nach der Sommerpause (und einer kleinen verletzungsbedingten Auszeit) kann es endlich mit der Streckenplanung weitergehen.
Custom-Kurven
Die ersten Testklebungen der Custom-Kurven mit "MEGABOND Black Edition" (2k-Kleber von Boldt) waren sehr erfolgreich. Das Zeug klebt "wie Gift", härtet nach 5 Minuten an, nach 30 Minuten aus und erlaubt auch ein schönes Verspachteln der Fugen bis 7mm. Direkt nach dem Verkleben hatte ich an der Klebestelle mit Silikonöl behandelte Leiterbahnenstücke eingesetzt, um eine bündige Verklebung zu sichern.
Angepasstes Layout
Beim Layout habe ich nach dem gestrigen Online-Meeting ein paar Änderungen vorgenommen, damit die Bahn noch etwas flüssiger zu fahren ist. Danke an alle Anwesenden für die Tipps! Natürlich bin ich auch hier offen für Anregungen.
Im Gegensatz zum ursprünglichen Layout habe ich einen Schlenker und eine leichte Rechtskurve aus dem Innenfeld rausgenommen und die Radien der Custom-Kurven nicht mehr auf 10° und 15° beschränkt. Zusätzlich wurde die große Linkskurve links angepasst, damit die obere Gerade etwas länger und die Strecke nicht zu breit wird.
Auf dem zweiten Bild sieht man anhand der Beschriftung, wie ich die Schienen zusammenkleben will, um möglichst wenig Übergänge zu haben. Daher werden teils auch Geraden und Kurven miteinander verklebt. Idealerweise sollen die Custom-Stücke dann wieder mit durchgängigen Leiterbahnen versehen werden.
Bei der Überführung werde ich an Anfang und Ende je ein 1,5"-Stück Gerade mit den Custom-Schienen verkleben, hatte jedoch keine Muße mehr, das extra noch im Plan als Sonderschienen einzufügen. in der großen linken Kurve werden das kurze 3"-Geradensegment und die 6"-Standard-Gerade vertauscht, wie es im beschrifteten Plan zu sehen ist.
Zum Höhengefälle
Nach wie vor ist an der Überführung geplant, die untere Schiene -4cm gegenüber dem "Grundlevel" abzusenken und die Überführung +4cm zu erhöhen, um auf eine Durchfahrtshöhe von 8cm zu kommen. Darunter passt man mit der Hand ganz gut, sollte wider erwarten ein Auto unter der Brücke stecken bleiben.
Nach der Brücke steigt das Level bis zum Beginn der Rechtskurve auf etwa +5cm, dann im Verlauf der 130cm Innengerade von +5cm aufs +3cm runter, Linkskurve, auf der oberen 155cm-Gerade auf -2cm runter, bei den langgezogenen Linkskurven gleiches Level bis zur unteren linken Kurve und dann eine Senke über die lange 230cm-Gerade von Anfangs -2cm, unter der Brücke -4cm und am Ende vor der Rechtskurve wieder Grundlevel.
Unterkonstruktion Strecke
Was haltet ihr als "Trägerschicht" von Forex-Platten in Schienenbreite? (Entweder 5mm oder 3mm Dicke, je nachdem, was sich auftreiben lässt). Vorteil gegenüber Sperrholz: muss nicht lackiert werden, splittert nicht, absolut feuchtigkeitsunempfindlich und "arbeitet" nicht.
Die Verklebung der Schienen darauf sollte für zusätzliche Steifigkeit und Zusammenhalt der Schienen sorgen, vor allem angesichts der Höhenunterschiede der Wölbungen einzelner Schienen entgegenwirken. Bei der 24°-Linkskurve nach der Überführung und der Linkskurve oben rechts kann man daran auch die Curbs und eine Bande befestigen.
Wir haben hier einen großen Schildermacher vor Ort und einige Messebauer in der näheren Umgebung, da lässt sich hoffentlich etwas Forex-Ausschussware abgreifen.
Ein zusätzlicher Vorteil wäre auch, dass man die geplanten Höhenunterschiede der Bahn vor dem Bau der Unterkonstruktion mal testen und bei Bedarf anpassen könnte.
Unterkonstruktion Tisch (ca. 335cm x 115cm Außenmaß)
Nach wie vor ist das ganze als Klappkonstruktion entlang der Längsseite geplant, in etwa wie ein Klappbett (etvl. mit Gasdruckfedern). 40mm-Styrodur/XPS-Platten sollen die Basis bilden, verklebt in einer 8cm hohen Kassetten-/Gitterkonstruktion aus Holzlatten. Außen dann ein Holzrahmen von insgesamt 20cm Höhe, was gleichzeitig die Autos vor dem Rausfliegen schützt (zusätzlich zu den Fangelementen aus Fliegengitterdraht). Darauf aufbauend wollte ich in mit 20mm bis 40mm hohen XPS-Blöcken die Basis für die Strecke zusammensetzen. Die Holzstreben der Kassettenkonstruktion werden dort entsprechend ausgespart, wo die Schienen tiefer als das Grundlevel sind. Dazu muss ich noch eine Zeichnung anfertigen, um keine Denkfehler einzubauen.
Was meint Ihr?
Viele Grüße
Dominik
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Ich persönlich fand dein letztes Layout (V6) interessanter. Das Infield war schwieriger zu fahren, aber gerade für kleine Flachanker wie Faller oder T-Jets braucht es auch etwas kniffligere Passagen.
Die V7 ist deutlich flüssiger zu fahren. Für schnelle Magneter ist das Layout gut geeignet, für Flachanker vielleicht schon etwas zu einfach.
Oder anders ausgedrückt: Auf dem Layout V7 entscheidet bei Flachankern eher das Auto über den Sieg, bei V6 eher der gute Fahrer.
Gruß
Markus
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Moin Dominik,
(28-09-2021, 23:39)Bon_Slott schrieb: Unterkonstruktion Strecke
Was haltet ihr als "Trägerschicht" von Forex-Platten in Schienenbreite? wie meinst du "in Schienenbreite"?
Denk an die Randstreifen, insbesondere in den Kurven, damit die Autochens ein wenig driften können, ohne anzustoßen oder von der Bahn zu kippen. Baust du die "Trägerschicht" in Schienenbreite lässt sich eine Verbreiterung des Straßenplanums nur schlecht realisieren.
Willst du das, aber die genau Breite noch nicht festlegen, würde ich trotzdem einen Rand von etwa 1 cm lassen. Der reicht dann auf der Geraden, lässt sich aber auch insbesondere in Kurven erweitern.
Ansonsten gefällt mir die "V7"  .
ciao michaelo
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(29-09-2021, 08:42)mos schrieb: Denk an die Randstreifen, insbesondere in den Kurven, damit die Autochens ein wenig driften können, ohne anzustoßen oder von der Bahn zu kippen. Baust du die "Trägerschicht" in Schienenbreite lässt sich eine Verbreiterung des Straßenplanums nur schlecht realisieren.
Hatte ich oben vergessen zu erwähnen, danke für den Hinweis: Jede Kurve bekommt einen Randstreifen, welcher sich in beide Richtungen noch ein Stück entlang der Geraden fortsetzt. An diesen Stellen wird der Forex-Unterbau entsprechend verlängert / verbreitert. Genügen da 3cm Breite in den Kurven und 1cm auf der Geraden?
Viele Grüße
Dominik
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(29-09-2021, 08:15)Klenkes schrieb: Ich persönlich fand dein letztes Layout (V6) interessanter. Das Infield war schwieriger zu fahren, aber gerade für kleine Flachanker wie Faller oder T-Jets braucht es auch etwas kniffligere Passagen.
Die V7 ist deutlich flüssiger zu fahren. Für schnelle Magneter ist das Layout gut geeignet, für Flachanker vielleicht schon etwas zu einfach.
Oder anders ausgedrückt: Auf dem Layout V7 entscheidet bei Flachankern eher das Auto über den Sieg, bei V6 eher der gute Fahrer.
Gruß
Markus
Keine Frage, dass die V7 im Vergleich zur V6 einfacher zu fahren ist. Das war jedoch auch der Sinn der Überarbeitung, da ich hier als "Renn-Rookie" die meiste Zeit mit ungeübten Fahrern fahren werde (z.B. meinem Sohnemann, seinen Freunden und deren Vätern). Wenn das Infield zu kniffelig ist und dauernd die Autos rausballern haben die schnell keine Lust mehr auf Rennen. Das mag für Profis etwas "langweilig" wirken, der Kompromiss trifft jedoch aktuell am besten meine Anforderungen.
Und es muss ja nicht die letzte Bahn sein, die ich baue...
Viele Grüße
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02-04-2022, 23:52
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 02-04-2022, 23:54 von Bon_Slott.)
Heute Testklebung mit einem Gemisch aus Aceton und Tyco-Resten (ABS-Slurry wie der YouTuber sagt). Funktioniert ganz gut: Link zu Testfahrt auf YouTube
Zuerst die fettfreien Einzelteile auf einer Glasplatte fixiert und verklebt. Drei Stützstreifen geben zusätzlichen Halt.
Danach noch mit altem Lautsprecherkabel die Leiterbahnen verbunden.
Viele Grüße
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Moin Dominik,
was für ein Aufwand den Du da freiwillig betreibsr. Hut ab.
Ich habe ein einzigsten Mal bei einem Festaufbau mit Faller-Schienen costumiziert, nen 7mm Stück selbst
aus einer alten Steilkurvengeraden geschnitzt. Ging ganz gut, würde ich heute nicht mehr machen.
Bei Dir weiterhin gutes Gelingen und Fortsetzung follgt.
Viele Grüsse,
Hans
Lionel und BloMo Fan, Atlas und jetzt wireless
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