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@ Hebi
Ich wollte den Absolut faszinierenden Baufortschritt nicht mit überflüssigen Komentaren zum stocken bringen. Nach der Vollendung des Kunstwerkes muss ich deiner Frau vollumfänlich zustimmen. Der Schal ist dir einfach sehr gut gelungen und lässt den Bugatti selbst im Stand schneller aussehen, als ein Auto ohne Schal bei 200 km/h. Das übrige Fahrzeug steht dem nicht nach und bildet zusammen mit dem Schal das anfangs erwähnte Kunstwerk. Kurz gesagt, bin ich begeistert von deinen Ideen und deinem Bestreben, als automobiler Frankenstein in die Geschichte des Forums einzugehen.
@ finbar
Es ist sicher eine Überlegung wert, das Modell abzuformen. An Hebis Stellte würde ich mich diesem Vorhaben allerdings verweigern, da am Modell beim Abformvorgang gewisse Schäden entstehen könnten. Einfacher ist es eventuell ein vergleichbares Modell im diecast Bereich zu suchen oder die Karo mittels CAD selbst zu zeichnen. Im zweiten Fall bestünde die Wahlmöglichkeit aus verschiedenen Fertigungsverfahren das günstigste zu wählen. Mit einer geeigneten Vorlage sollte sich der Zeichenaufwand in Grenzen halten, da die Grundform recht einfach gehalten ist.
Grifo
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(30-03-2025, 00:15)finbar schrieb: Also, ich würde mich sehr freuen, und ich denke ich bin nicht alleine, wenn sich doch eine Möglichkeit auftäte, den Bugatti 35 in einer übersichtlichen Stückzahl herzustellen. Meine Unterstützung hast du.
Viele Grüße
finbar
(30-03-2025, 09:34)Grifo schrieb: @ finbar
Es ist sicher eine Überlegung wert, das Modell abzuformen. An Hebis Stellte würde ich mich diesem Vorhaben allerdings verweigern, da am Modell beim Abformvorgang gewisse Schäden entstehen könnten. Einfacher ist es eventuell ein vergleichbares Modell im diecast Bereich zu suchen oder die Karo mittels CAD selbst zu zeichnen.
Im zweiten Fall bestünde die Wahlmöglichkeit aus verschiedenen Fertigungsverfahren das günstigste zu wählen. Mit einer geeigneten Vorlage sollte sich der Zeichenaufwand in Grenzen halten, da die Grundform recht einfach gehalten ist.
Hallo ihr Beiden, Hallo liebe Bugatti-Interessierte,
zuerst mal Danke für eure positiven Kommentare zu meinem Bugatti 35-Projekt.
Mal kurz das für und wider zum Bau einer kleinen Serie:
Ich bin absolut offen dafür, dass das Modell auch auf anderen Rennstrecken oder Städten sein Runden drehen darf.
Habe da auch keinerlei Einmaligkeitsbedarf oder finanzielle Interessen. Im Gegenteil, gewissermaßen ein Bugatti-"Volkswagen" für alle, die ihn möchten, das fände ich gut.
1. Möchte allerdings darauf hinweisen, dass aus meiner Sicht das Fahrzeug chassis - das für den Betrieb nun mal nötig ist - noch nicht völlig ausgereift ist (die Schleifer und in Teilen auch die Regelbarkeit des Micro-Motors).
Außerdem ist das Handmade-Chassis, was durch viel rumprobieren und wiederholtem umbauen entstanden ist (teil auch "zwei Schritte vor, ein Schritt zurück" und "verbohrt, geflickt, neu gebohrt", nicht dazu geeignet, als gute Basis für einen Abguss zu dienen.
Um für alle ein ordentliches Chassis hinzustellen, müsste ich Grunde ein komplett neues Chassis bauen.
Ich habe noch eine verbesserte Schleifer-Lösung im Sinn. Wenn das klappt, könnte dieses Chassis als Weiterentwicklung davon profitieren. Allerdings setzt es die kurzen LifeLike-T Schleifer vorraus, von den ich noch einige habe. (Problem allerdings: wo kann man die herbekommen für die Serie?)
Ob man dieses schmale Chassis allerdings auch im Druckverfahren herstellen sollte, sehe ich hinsichtlich Verzug/Dauer-Formstabilität kritisch wegen der dünnen und schmalen "Taille", die nur aufgrund der harten Pertinax-Platte möglich war.
Oder gibt es vielleicht eine Alternative hinsichtlich Chassis?
Welches der käuflich zu erwerbenden Chassis wäre denn vielleicht passend für eine vorn und hinten so schmale Karosserie (ggf. durch Umbau)?
2. Mal ausgehend davon, dass das Ganze, neben der Karosserie, auch noch aus einer Reihe von Einzelteilen besteht, die nur im Selbstbau gefertigt werden können, macht den Serien-Bau nicht einfach.
Und da nicht jeder, der das Modell vielleicht auch gerne fahren möchte, diese Anbau-Teile selber anfertigen kann/möchte, wäre es aus meiner Sicht am sinnvollsten, einen kompletten Bausatz (unlackiert) zusammen zu stellen.
Das alles zu organisieren setzt einen verantwortlichen Projektleiter voraus, bei dem alle Fäden zusammenlaufen, der sich mit viel Engagement einsetzten müsste, der den Bausatz für den Versand zusammenstellt und so für alle zu einem guten Abschluß zu bringt.
Der auch ermitteln müsste, wo und wieviel Kosten (z.B. Resine-Abguss von Karosserie und Fahrer, Mikro-Motor mit Ritzel, Hinterachse mit Kronenrad, Schleifer, große schmale Räder, schmale Siliconreifen, passende Verschraubung, mehrere gestapelte Micro-Haftmagnete...) anfallen.
Und der dann die kompletten Zukaufteile bestellen könnte.
Wie hoch sollte dann sinnvollerweise die Anzahlung des Einzelnen für die Resine, das Chassis und die Zukaufteile sein?
Wer aus dem Forum würde diese Aufgabe übernehmen wollen?
Könntest du das vielleicht übernehmen finbar?
3. Das aktuelle Bugatti-Modell, so wie es jetzt da steht, einfach abzugießen geht nicht. Erst müssten Anbautteile, wie Klarsicht-Frontscheibe, Schalthebel, Bremse, Lenkstange abgeflext werden, denn die sitzen dank Sekundenkleber + Granulat bombenfest. Auch der fest eingeklebte Fahrer müsste noch herausgeschnitten werden, was auch nicht ohne Schäden für ihn abgehen würde.
Und die aufgeklebten "Lüftungsgitter" würden für den Resine-Abguss stören, weil, obwohl die Folie sehr dünn ist, sie doch dann als leichte Erhebung auf dem Abguss zu sehen wären. Das könnte man aber noch mit etwas Sorgfalt am neuen Resine-Rohling abschleifen.
Aus meiner Sicht müsste ich für das Projekt eine neue Rohkarosserie (ohne Anbauteile) machen. Oder Grifos weg über eine CAD-Zeichnung gehen?
4. Der Zeitfaktor: das alles wird viel Zeit benötigen. Ich habe die nächsten dreieinhalb Monate nur sehr wenig Zeit für solch ein umfassendes Projekt, erst ab Ende Juli geht wieder mehr.
Außerdem bin ich mit Mitte 70 inzwischen in die Jahre gekommen und zudem chronisch krank, was meine Powerlinie an manchen Tagen steil abfallen lässt. Könnte auch eine Zeitlang komplett ausfallen wie letztes Jahr, wo ich kaum am Forum teilnehmen konnte.
Aber ich sehe das ziemlich pragmatisch, der Zahn der Zeit  ist eben unabwendbar...
5. Ich fände ein solches H0-Forum-Gemeinschaftsprojekt echt spannend.
Doch ehe man in eine tiefere Planung einsteigt, wäre es wegen des hier nur angerissenen großen Aufwands,
vielleicht als erstes sinnvoll, zu ermitteln:
- Wer aus dem Forum hat ein wirklich konkretes Interesse an solch einem Bugatti? Bitte sich dazu einfach mal hier im Thread melden/einschreiben.
- Um dem Aufwand gerecht zu werden, sollten es aus meiner Sicht schon mindestens ein Dutzend Mitmacher sein.
- Und wer könnte eine entsprechende Kleinserie - von welchen Anbau-Teilen fertigen?
- Wer könnte einen neuen, passenden Fahrer zurechtschnitzen für den Druck oder Resine (bei Resine mehrteilig nötig?)
- Wer könnte die Decals, die Lüftungsschlitze und einen Satz verschiedener weißer Startnummern anfertigen?
(meine Lüftungsschlitze sind nur eine lange Reihe von kleinen "l"´s, gemacht im Textprogramm, ausgedruckt auf klarer Selbstklebefolie  )
6. Wer aus dem H0-Forum würde sich voll einbringen und sich dabei um die zentrale Koordination, Kostenvoranschlag und Bestellung von Zukaufteilen kümmern? Wer wäre zu diesem Einsatz bereit und dabei auch stressresistent?
Soweit mal meine Gedanken, wie man ein solches Gemeinschaftprojekt vielleicht geordnet angehen könnte.
Um so möglichst zu vermeiden, dass es in einer (unfertigen) Sackgasse endet...
Wie seht ihr das?
Oder was sollte man anders aufziehen?
BG
Hebi
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(30-03-2025, 21:53)Hebi schrieb: Ich bin absolut offen dafür, dass das Modell auch auf anderen Rennstrecken oder Städten sein Runden drehen darf.
Habe da auch keinerlei Einmaligkeitsbedarf oder finanzielle Interessen. Im Gegenteil, gewissermaßen ein Bugatti-"Volkswagen" für alle, die ihn möchten, das fände ich gut.
Hebi
Hallo Hebi,
Also ich habe schon Interesse an der neuen Göttin und ich würde drei Exemplare abnehmen.
CNC Fräsmaschine steht bereit für alle fräsbaren Teile und viele Materialien.
Aber, falls ich der einzige Interessent bleibe, lohnt es wohl nicht eine Kleinserie anzugehen. Hoffentlich melden sich hier noch weitere Interessierte, unverbindlich natürlich.
Könntest du vielleicht zum Größenvergleich neben dem Bugatti noch ein 1:64 Fahrzeug mit abbilden?
Zu den oben angesprochenen Punkten möchte ich mich gerne äußern, sobald das Projekt in eine realistische Nähe rückt.
Viele Grüße
finbar
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(31-03-2025, 15:08)finbar schrieb: Hallo Hebi,
CNC Fräsmaschine steht bereit für alle fräsbaren Teile und viele Materialien.
Könntest du vielleicht zum Größenvergleich neben dem Bugatti noch ein 1:64 Fahrzeug mit abbilden?
Viele Grüße
finbar
Hallo finbar, hallo Bugatti-Freunde,
hier ein paar Fotos zum Einordnen der Bugatti-Größe.
Das schwarze US-Modell ist die einzige Karosse die ich hinsichlich T-Jet-Baugröße habe. Wobei es anscheinend eines der größeren T-Jet Modelle zu sein scheint. Jedenfalls habe ich, noch ziemlich zu Beginn meiner Karosserie-Umbau-Arbeiten, ein baugrößeres Tyco-440x2 Chassis (damals als Wolf im Schafspelz gedacht) darunter bekommen. Habe es dann irgendwann nicht mehr auf dem Schirm gehabt, der besseren Optik wegen, die Achsen mit schmaleren Felgen zu versehen...
Ich finde, dass im 2. Bild der Unterschied in der Bauhöhe schon recht deutlich ist, zumal es sich um einen großen Amischlitten handelt.
Habe leider vergessen, was das für ein Auto-Typ das ist. Wer kann mir hier helfen?
Die anderen Modelle sind alles typische Magneter-Rennfahrzeuge. Ich habe sie deshalb für den Größenvergleich ausgewählt, weil sie in hohen Stückzahlen gebaut wurden und wahrscheinlich die meisten unter uns wenigstens eines der Modelle haben.
Die Aufnahme ist leider etwas verwackelt. Die Corvette links und der Porsche rechts haben nicht die Original-Höhe, sind etwas tiefer gelegt.
Hier erkennt man durch die Nahaufnahme/Vergrößerung des Modells auch einige Schwächen,
z. B. die Nacharbeit vor der Frontscheibe ist nicht so gelungen. Da war ich schon genervt und zu ungeduldig - nach vielen gescheiterten Anklebeversuchen der kleinen Scheibe.
Die Mini-Stoßstange, die fest mit dem Chassis verklebt ist (weil die Vorderachse dazwischen liegt), ist ein wenig schräg geworden.
Sowas ist ein leider ein häufiger Fehler, weil der Sekundenkleber immer zu schnell abbindet. Entweder man trennt es dann mit entsprechendem Werkzeug wieder, oder mit Gewalt, schleift/feilt alles wieder sauber für einen erneuten, besseren Positionierungs-Versuch.
Oder man akzeptiert bei 3. Versuch  , so wie hier, dann doch eine kleine Ungenauigkeit.
Leider haben meine früheren Versuche mit 2K-Kleber, wo man in Ruhe genau nachpositionieren kann, nicht die gleiche hohe Festigkeit ergeben.
Das aufgeklebte Felgendesign ist aus dieser Perspektive natürlich auch nicht schön.
Hier wäre eine gefräste Achtspeichen-Alufelge der absolute Hit!
Der gebohrte Achsabstand des Chassis ist links zu rechts um 0,5mm an der Vorderachse verschieden, was beim Fahren - subjektiv - anscheinend (bei den schmalen Reifen) noch keine Rolle spielt.
Ich komme mit dem Chassis, mal abgesehen von der unausgereiften Schleifergeschichte, gut klar. Aber fürs Abgiessen fände ich das Chassis nicht präzise genug. Diese Ungenauigkeiten dann in eine Serie zu reproduzieren, das ist nicht sinnvoll.
Ein Handmuster/Nichtserienmodell, wie meines, das so "hingebastelt" wurde, das es funktioniert, ist, aus je mehr Teilen es besteht, nicht gleich die perfekte Schablone für eine Serie.
Deshalb bin ich, was das Chassis angeht, etwas skeptisch in Hinsicht auf das Gesamt-Projekt. Um auf der sicheren Seite zu sein, müsste eigentlich ein neues Chassis her, mit einer besseren Schleiferversion.
Oder, der einfachere Weg, falls es das gibt:
Eine Chassis-Kaufversion suchen, die man ohne großen Aufwand entsprechend schmal modifizieren könnte.
Ich kenne eigentlich nur die großen Magneter-Chassis von Tomy/AFX/ Bulldog, Tyco, LifeLike, Wizzard...
Was gibt es noch?
Wer kennt ein Chassis, das als Basis zumindest schon mal einen schmalen Motor hat!!! In der Bau-Breite störende Teile kann man ja vielleicht abtrennen oder baulich umsetzen...
BG
Hebi
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Hallo Hebi,
bei Deiner Ami-Karo dürfte es sich um einen Chevy Impala von Autoworld handeln.
Bei den Chassis könnte man bei Bauer/Burn4Slot oder bei Joeslot (fertigt wohl auch passend an) fündig werden.
Eine Reproduktion Deines wirklich toll gelungenen Bugatti
(gibt es absolut sehenswerte Videos auf dem Youtube-Kanal des Goodwood-Festivals) -
hatte ich schonmal in 1/10 von der Firma Yucan als RC-Modell -
wäre schon interessant.
Aber ich fürchte leider, das würde ein ziemlich teures Unterfangen werden, bis man ein Modell davon in die Vitrine stellen kann.
Ich denke, das eine Preiskalkulation sicherlich hilfreich für ein eventuelles Interesse hier im Forum wäre.
Christoph
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@ Cristoph
So teuer wie man sich das oft vorstellt, wird es in der Mehrzahl der Fälle nicht werden.
Das größte Problem wird die Begrenzung der Streuung bezüglich der Fahrbarkeit sein.
Es wird bestimmt kein Modell, was man einfach auf die Schienen stellt und das problemlos seine Runden dreht. Ich habe da so ein paar Erfahrungen bei der Bostella sammeln dürfen, die nicht immer positiv waren.
@ Bugatti Konstrukteure
Ich habe etwas im Netz gestöbert und bin auf verschiedene Blueprints, stl-Dateien und einen Bausatz aus den 70ern gestoßen. Anscheinend gab es von dem Typ 35 verschiedene Ausführungen. Vielleicht ist es sinnvoll, vor Beginn der Planungen den genauen Typ festzulegen.
Grifo
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(31-03-2025, 22:00)cw658 schrieb: Hallo Hebi,
bei Deiner Ami-Karo dürfte es sich um einen Chevy Impala von Autoworld handeln.
Bei den Chassis könnte man bei Bauer/Burn4Slot oder bei Joeslot (fertigt wohl auch passend an) fündig werden. Hallo Christoph,
herzlichen Dank für die schnelle Info zum Chevy Impala, ja genau, das ist er. Habe gesehen, bei Burn4slotracing wird er aktuell sogar noch angeboten...
Ein guter Tip könnte das Joeslot-Renn-Chassis sein. Mit dem schmalen-Inliner-Motor ist es trotz der aktuell breiten Ausführung möglichweise nach einigen Änderungen geeignet für einen Umbau.
Hat jemand hier im Forum das Chassis, und kann was dazu schreiben?
Fahrverhalten?
Motorleistung?
Welcher Widerstand? Nimmt der Widerstand viel von der Motor-Leistung weg?
Sind die großen Seitenkästen für Gewichte?
Welcher Regler ist geeignet, wieviel Ohm?
Was kostet das Chassis?
(01-04-2025, 06:56)Grifo schrieb: @ Cristoph
Es wird bestimmt kein Modell, was man einfach auf die Schienen stellt und das problemlos seine Runden dreht. Ich habe da so ein paar Erfahrungen bei der Bostella sammeln dürfen, die nicht immer positiv waren.
@ Bugatti Konstrukteure
Ich habe etwas im Netz gestöbert und bin auf verschiedene Blueprints, stl-Dateien und einen Bausatz aus den 70ern gestoßen. Anscheinend gab es von dem Typ 35 verschiedene Ausführungen. Vielleicht ist es sinnvoll, vor Beginn der Planungen den genauen Typ festzulegen. Hallo Grifo,
ja, das mit dem auf die Schiene stellen und losfahren, da hast du sowas von recht... Ist genauso so wie im großen Rennsport, da spielen viele Komponenten mit rein.
Eine gute Übersicht der Typen mit Bildern findest du in der Wikipedia.
Mein Modell ist der Rennversion 35B oder C (C=Motor mit Kompressor) nachempfunden. Natürlich gab es im Laufe der Bauzeit einige Änderungen, aber die äußerlichen die waren nicht wesentlich.
Ich habe der schlankeren Optik halber bewusst die reine Kurzstrecken-Rennversion ohne Lampen und ohne Ersatzreifen gewählt. Bei Langstreckenrennen hatte das Ersatzrad logischerweise dabei zu sein.
Ich denke, für den Druck könnte man ja, falls gewünscht, zusätzlich einen Lampen-Anbausatz und ein Reserverad anfertigen. Das würde besser zum Stadtbetrieb passen.
BG
Hebi
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Hallo,
Die Diskussion um den Bugatti läuft für den Stadtbahner leider in eine ungünstige Richtung, indem alternative Rennchassis als Option für den Aufbau angesprochen werden. Ich hatte mir gedacht, mit dem Bugatti angesicht seines Alters und des filigranen Aufbaus ganz gemütlich unterwegs zu sein. Ich möchte deshalb einmal auf Hebis 6 Punkte aus meiner Sicht eingehen.
Punkt 1: Chassis
Hebi hat bereits ein funktionierende Chassis entwickelt, das nach seiner Meinung noch zwei Verbesserungspunkte besitzt.
a) Regelbarkeit des Micromotors: Ich würde in jedem Fall den 12V Solar-Motor bevorzugen. Ich habe mit verschiedenen Motorsteuerungen gespielt, PWM, LED-Stromregelung, Arduino-Drehzahlregelung, sodaß mich das Thema schon reizen würde.
b) Schleifer: Hier sind vielleicht einige Fahrversuche nötig, Hebi spricht von einer verbesserten Schleifer-Idee. Was liegt näher, ausgehend von Hebis Muster, einen Chassis-Prototyp CNC zu fräsen oder zu drucken. Dieses Chassis könnte in beliebiger Anzahl für Fahrversuche reproduziert werden und erforderliche Änderungen können sehr einfach einfließen. Aufgrund von Hebis Bedenken hinsichtlich der Stabilität würde ich das Chassis in FR4 Material fräsen. FR4 ist ja ein glasfaserverstärktes Verbundprodukt und stabiler und länger haltbar als Pertinax, welches papierverstärkt ist. Aus FR4 habe ich bereits das Rasant-Chassis reproduziert sowie diverse Ankerplatten und viele weitere Maschinenteile.
Rasant Chassis klein.jpg (Größe: 40,22 KB / Downloads: 348)
Punkt 2: Einzelteile
Zur Durchführung von Fahrversuchen und zur Optimierung der Schleiferproblematik sind zunächst die Achsen, Räder, Reifen und Zahnräder erforderlich.
Achsen: ev. Fertigbauteile aus dem Modellbau
Räder: sollten gedreht werden, behelfsmäßig ev. gefräst/gedruckt
Reifen: Es gibt hier Reifenspezalisten im Forum, provisorisch O-Ringe?
Zahnräder: Fertigbauteile, gefräst/ gedruckt
Über die weiteren Anbauteile würde ich mir erst dann Gedanken machen, sobald das optimierte Chassis zur Verfügung steht.
Punkt 3: Karosserie
Ich denke, es ist klar, daß das fertiggestellte Modell auf keinen Fall wieder zerlegt wird. Es sollte ein Resinator gefunden werden, der seine Erfahrung mit einbringt und es bräuchte ein Modell für den Abguss, das entweder von Hand oder per CAD erstellt werden muß.
Punkt 4: Zeitfaktor
Dieser Faktor trifft jeden, nicht nur in unserem Alter. Aber gibt es etwas schöneres, als sich mit seinem Hobby zu beschäftigen, seine Erfahrungen einzubringen und neue Herausforderungen und Entwicklungen anzugehen, wenn es die Zeit zulässt? Ich bin zuversichtlich und könnte mir vorstellen, daß 2025 unter dem Weihnachtsbaum bei einigen ein funkelnagelneuer Bugatti 35 steht.
Punkt 5: Gemeinschaftsprojekt
Nun ja, die Resonanz auf das Thema ist leider nicht gerade überwältigend und vielleicht ist der Kleinserien-Nachbau des Bugatti damit schon in unendliche Ferne gerückt. Ich persönlich würde schon gerne einmal ein optimiertes Chassis mit diesem Motor aus der Sicht des Stadtbahners erleben. Ich könnte mir vorstellen, daß ein 5-poliger Motor geringere Drehzahlen erlaubt als ein dreipoliger Motor.
Punkt 6: Solange es eine Chance gibt, daß das Chassis für den Stadtverkehr in irgendeiner Art geeignet ist, würde ich mich, falls es sonst niemand übernehmen möchte, einbringen, aber gerne auch als Teammitglied.
@Hebi: Ich denke, vielleicht sollte man zunächst das Chassis angehen und die erwähnte Optimierung der Schleifer umsetzen. Dazu mache ich dir gerne auch mehrere Prototypen des Chassis in FR4, Zahnräder in POM. Räder habe ich noch nicht gemacht, könnte ich versuchen.
Viele Grüße
finbar
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(02-04-2025, 15:48)finbar schrieb: Ich würde in jedem Fall den 12V Solar-Motor bevorzugen. Ich habe mit verschiedenen Motorsteuerungen gespielt, PWM, LED-Stromregelung, Arduino-Drehzahlregelung, sodaß mich das Thema schon reizen würde. Dem stimme ich zu. Und ob analog oder digital, es bräuchte Platz für ein kleines Platinchen.
ciao michaelo
... und wer zuletzt aufgibt gewinnt.
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Hallo finbar, hallo Bugatti-Freunde,
um sich konkreter in der Sache auszutauschen, würde ich vorschlagen, dass wir uns mal an einem Abend über Zoom zusammensetzen, um das - ob überhaupt, bzw. wenn, dann das wie - zu klären.
Vielleicht geht dieses Treffen ja über eurer bewährtes "Stadtbahner-Zoom"? Man braucht, glaube ich, dazu keine eigene Zoom-Software, nur Webkam und Micro plus den Einladungslink mit PW.
Dazu sind dann alle, die auch ein solches Modell haben möchten, herzlich eingeladen.
Um bei dem Treffen alle Möglichkeiten zu betrachten, wäre es schön, wenn auch Grifo mit seinem Wissen ums Teile-Drucken dabei sein könnte. Dann könnte man klären, welche Teile sinnvollerweise als Druck herstellbar sind.
Würde jemand gerne die Resine, die Reifen oder die Decals anfertigen wollen? Dann bitte auch dazu kommen.
Da ich, wie bereits angeführt, gerade jetzt und in nächster Zeit nur sehr wenig Freiräume fürs Basteln habe, würde ich einen Abend zwischen Mo., dem 21. und Do, dem 24. April vorschlagen, oder eine Woche später an einem der gleichen Wochentage.
Vielleicht kann ich bis dahin schon was dazu sagen, ob meine Schleifer-Einheit/Plan-B machbar ist und besser als die aktuelle Version funktionieren sollte...
BG
Hebi
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Zitat:...wäre es schön, wenn auch Grifo mit seinem Wissen ums Teile-Drucken...
 @ Hebi
Mein Wissen zum Teile Drucken ist sicher nicht ausgeprägter als bei der Mehrzahl der hier im Forum vertretenen Akteure.
Zum Drucken vergleichbarer Teile, wie sie für den Bugatti benötigt werden, habe ich öfters auf den Druckdienstleister Shapeways zurückgegriffen.
Zumindest dann, wenn sehr filigrane, hoch belastbare oder Bauteile ohne Stützstrukturen benötigt wurden.
Für den täglichen Gebrauch verwende ich noch immer meinen kleinen NEO FDM-Drucker, den ich seit 2015 im Einsatz habe.
Für die Bugatti Karosserie ist ein Drucker welcher mit flüssigem Kunstharz druck sicher viel besser geeignet.
@ finbar
Das Chassis sieht sehr gut aus.
Die Rasant Chassis bekommen gerne mal Risse und brechen in der Mitte durch.
Ein Schaden der sich durch Kleben kaum beheben lässt.
Vielleicht könnte man von deinem Chassis auch eine Variante für N20 Motoren auslegen.
@ Bugattibastler
Der Radstand des 35B soll 2400 mm sein.
Auf den Maßstab 1/64 umgerechnet sind es 37,5 mm.
Mit dieser Anfangsgröße werde ich in der nächsten Zeit versuchen ein Modell der Karosserie zu zeichnen.
Grifo
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Hallo,
@Grifo: Hebi hatte erwähnt, daß das Chassis nicht maßstabgetreu ist. Der Radstand beim Modell beträgt 43mm und die Motorhaube wurde aus optischen Gründen gekürzt. Aber wahrscheinlich kann man das Objekt im CAD entsprechend skalieren.
Viele Grüße
finbar
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Skalieren geht immer.
Wenn ich das Modell neu zeichne und sowieso ein neues Chassis verwendet wird, ist das Skalieren nicht notwendig. Es sei denn, der Motor würde micht mehr in das Auto passen.
Grifo
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Hallo,
Bei einem Online-Treffen zum Thema Bugatti bin ich gerne dabei. Die bisherigen Online-Treffen hat immer Fallerista organisiert, da er eine professionelle Lizenz besitzt. Ohne Lizenz ist ein Video-Treffen auf max. 40 min beschränkt. Ich nehme immer mit meinem Handy teil, dazu benötigt es die entsprechende App.
Selbst habe ich noch kein Meeting erstellt, wer kennt sich damit aus?
In der Woche nach Ostern ist oftmals Urlaub angesagt, vielleicht ist die darauffolgende Woche günstiger?
Viele Grüße
finbar
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Ihr könntet mal meetzi.de testen.
Das scheint recht unkompliziert zu sein.
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Damit niemand auf die Idee kommt, das Thema sei eingeschlafen, werde ich in der nächsten Zeit ein paar Bilder vom "Malen nach Zahlen" Fortschritt einstellen.
Das Ganze in loser Reihenfolge und in unterschiedlichen Zeitabständen.
Übersicht
Seitenansicht
Draufsicht
Maßstab 1/64
Radstand 37,5 mm
Grifo
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Christoph
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(08-04-2025, 11:50)Grifo schrieb: Damit niemand auf die Idee kommt, das Thema sei eingeschlafen, werde ich in der nächsten Zeit ein paar Bilder vom "Malen nach Zahlen" Fortschritt einstellen.
Maßstab 1/64
Radstand 37,5 mm Hallo Grifo,
dass sieht alles sehr sehr gut aus!
Sind das jetzt Zeichnungen aus dem Netz, oder sind die schon aus deiner Feder?
Falls du da jetzt schon viel Mühe investiert hast,
möchte ich nochmal erinnern an das, worin ich in meiner Antwort vom 29.3. eingegangen bin.
Wir können dieses Modell nicht komplett maßstäblich in 1:64 bauen. Das liegt an unseren Fahrbahnen und ihren Stromschienen-Abständen.
Die einzige Chance ist es, so zu bauen, dass die Fahrzeug-Proportionen einigermaßen optisch stimmen.
Die echten Daten des Modells - Link: Abmaße und techn. Daten
Gesamt-Länge = 3700mm - in 1:64 hieße das 57,8mm, was machbar wäre...
Achsabstand = 2400mm - in 1:64 hieße das 37,5mm, was machbar wäre...
Spurweite (Mitte Rad zu Mitte Rad) = 1200mm - in 1:64 hieße das 18,8mm, was leider nicht geht, denn das hieße, das die Schleifer vor oder hinter den Vorderrädern angeordnet sein müssten.
Oder bezogen auf die Gesamtbreite, das gleiche:
Achsbreite über alles (Radmaße außen) = 1330mm - in 1:64 hieße das 20,8mm, was leider nicht geht, denn das hieße, das die Schleifer vor oder hinter den Vorderrädern anfgeordnet sein müssten.
Denn die Tomy und Tyco-Fahrbahnen haben einen Stromschienen-Abstand von 14,5mm, Faller sogar 15mm.
Das bedeutet, davon ausgehend, das die Schleifer mittig auf den Stromleiter zu laufen haben, haben wir bei einer normal-sicheren Schleiferbreite von 4mm für Faller-Schienen bereits ein Außenmaß über alles von 19mm Schleiferbreite über alles.
Wenn man das Modell also in Achsabstand 37,5mm und Gesamtlänge maßstäblich bauen würde, in der Breite aber zwangsweise wegen der Schleifer bereits eine Breite von 19mm haben, dazu dann noch die Felgen kommen von 2x 3,5mm Breite, dann haben wir mit 19mm +2x3,5mm = 26mm Fahrzeugbreite über alles.
Dabei haben wir noch keinen Sicherheitsabstand zwischen den Schleifern und den sich drehenden Vorderrädern eingerechnet, wir kämen also auf eine effektive Baubreite von 27-28mm... Das sind 6,2 bis 7,2mm in der Baubreite über dem Maßstab, oder gemittelt 32% über dem Original-Länge-Breite-Verhältnis.
Die echte Länge (maßstäblich) und die zwangsweise notwendige Baubreite ergäben für mein Empfinden einen viel zu pummeligen Bugatti... Das schöne schlanke Design würde noch stärker auf der Strecke bleiben, als es jetzt schon ein wenig der Fall ist.
Das ist der Grund, warum ich das Chassis gleich mit 43mm (+15%) Achsabstand angesetzt habe, und dann solange an den Karosseriemaßen hin und her probiert habe, bis ich mit der Optik und den Abmessungen der Karosserie zufrieden war.
Außerdem hatte ich von Anfang ja sowieso nicht an den Druck, in Stadtbahner-Modellgröße bauen zu müssen, weil meine etwas größeren Magneter-Fahrzeuge tendenziell besser zu dem Bugatti passen.
Meine oben angeführte Bauzeit von ca. 40 Stunden für das komplette Modell betreffen nur die reine Bauzeit. Wieviele Stunden ich im Vorfeld über die Machbarkeit nachgedacht habe, bis ich ein einigermaßen komplettes Bild des Bugatti im Kopf hatte, inklusive der ggf. nötigen diversen Kompromisse und Rechenvergleiche im Laufe der Bau-Pausen, kann ich gar nicht sagen.
Grifo, ich finde das echt super, dass du den Bugatti zeichnest mit dem Ziel, die Karosserie zu im 3D-Druck zu erstellen!
Bin sehr gespannt auf das Ergebnis und wünsche dir dabei den maximalen Erfolg!
Deshalb diese etwas ausführlicheren Rechenbeispiele, die dir dabei helfen möchten, von Beginn an unsere diversen Bau-Zwänge in deine Planungen mit einzubeziehen.
@finbar
Sind deine beiden Chassis in den Bildern aus FR4? Man kann leider kaum Einzelheiten hinsichtlich Bearbeitungmöglichkeiten erkennen.
Von früher kenne ich Epxidharzplatten, mit denen wir Wettbewerbs-Chassis für ferngesteuerte RC-Cars im Maßstab 1:8 (mit Verbrennungsmotoren) und 1:12 (E-Motoren) gebaut haben, Plattendicke 3, bzw. 1,5mm. Die Bezeichnung FR4 kenne ich aber nicht.
Ist FR4 das gleiche oder was ähnliches?
Wäre es denkbar, das eigentliche Grundchassis aus FR4 zu fräsen, die Achshalter-Böcke aber aus Polystyrol oder PVC (wegen des verschleisslosen Einklippsens der Achsen), dann alles im aufgeklebten Zustand zu bearbeiten und die Achslöcher exakt zu bohren, samt genauer Einklippsöffnung?
Für Gleitlagerungszwecke hatten die damals von mir verwendeten Epxidharzplatten (Rennsport-Beanspruchung) ohnehin nicht getaugt.
Als Zoom-Besprechungstermin wäre einer der Tage von Mo.-Do. in der letzten April-Woche in Ordnung.
BG
Hebi
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09-04-2025, 12:32
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 09-04-2025, 12:35 von Grifo.)
Hallo Christop
Hallo Hebi
Die Zeichnungen sind Blaupausen oder Blueprints aus dem Netz.
Ich speichere die verschiedenen Ansichten als Hintergrundbilder ab und habe so eine Vorlage für mein 3D-Modell.
Bis auf ein paar bunte Linien und der Festlegung der Abmessungen ist von meiner Seite noch nicht viel passiert.
Die Vorlagen sind auf den Maßstab 1/64 skaliert.
Änderungen bezüglich der Modellgröße sind zu jeder Zeit möglich, aber zum Beginn am sinnvollsten.
In die 1/64 Draufsicht habe ich die Stromleiter der Fallerschienen eingezeichnet.
Die Platzverhältnisse sind beengt.
Wenn man den negativen Sturz der Vorderräder entfernt und die Schleifergeometrie an die Gegebenheiten anpasst, könnte dennoch ein funktionstüchtiges Modell entstehen.
Eine andere Frage ist, ob der Motor und das Getriebe in die Karosserie passen.
Grifo
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Hallo,
@Hebi
Hier nochmal ein höher aufgelöstes Bild des Rasant Chassis. Beim Fräsen werden alle senkrechten Innenecken abgerundet.
Der Fräser kann nur von oben nach unten verfahren und das Werkstück in x und y Richtung. Das Rasant Chassis muß also einmal umgespannt werden, damit zuerst die Oberseite und dann die Unterseite bearbeitet wird. Ein Umspannen bietet leider oft die Gefahr eines Versatzes. Sollten Löcher für die Achsen gebohrt werden, dann muß das Werkstück erneut umgespannt werden.
Ja, FR4 ist ein Verbundwerkstoff aus glasfaserverstärktem Epoxidharz und ist wohl das was du kennst, FR2 oder Pertinax (Markenname) ist ein Verbundmaterial aus Phenolharz und Papier.
Das Rasantchassis besitzt zur Achslagerung eingefräste Nuten und zur Abdeckung eine verschraubte Metallplatte (im Bild nicht vorhanden). Ich denke für den Stadtverkehr reicht FR4 als Lagermaterial. Für die Racerfraktion könnte man vielleicht Achslager im POM (technischer Kunststoff für z.B. Zahnräder) oder in Teflon oder in Bronze anfertigen. Wie die Achsen bei dir eingeklipst werden, habe ich nicht so genau verstanden, das musst du mir nochmal erklären. Aber grundsätzlich würde ich schon versuchen, möglichst alle Teile beim Fräsen auszuarbeiten und auf ein Kleben zu verzichten.
Für das Meeting also der 28., 29. oder 30. April? Wer macht den Moderator?
Viele Grüße
finbar
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