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| Eigenbau-Chassis #4, für Mabuchi-Motor |
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Geschrieben von: Hebi - 02-09-2025, 01:12 - Forum: Antrieb & Tuning
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Hallo Jungs,
es gibt z. Zt. im Handel eine ganze Reihe sehr guter Chassis und schöner Fahrzeuge!!! Und außerdem mehr noch als noch vor einigen Jahren... 
Sorry, aber mich treibt meine Bastel- und Entwicklungsleidenschaft gerade mal wieder ziemlich um...
Bin schon länger auf der Suche, für die üblichen Magneter-Karosserien (einschließlich Metall-Deckel) einen Weg zu finden, ein Eigenbau-Chassis so einfach wie möglich zu bauen.
Mein Pflichtenheft:
- ggf. ganz pragmatisch, auch mal ohne Grundplatte/Grundchassis
- mit einfachen Fertigungs-Möglichkeiten herstellbar
- starker Motor fürs Racing
- ausgewogenes Fahrverhalten, dabei schnell und trotzdem easy zu fahren
- notfalls auch noch stark genug und einigermaßen schnell fahrbar mit Metall-Karosserien, falls die gewünschte Karosserie nicht in Kunststoff erhältlich ist, dann ggf. mit stärkeren Magneten
- trotz breitem Blockmotor so schmal wie möglich, um einige meiner Wunsch-Karosserie-Kandidaten mit Innenweiten von nur um die 20mm aufzunehmen
- variable Achsabstände möglich durch weitere Bohrungen für die Vorderachse (zw. 38-43,5mm)
Der günstige Mabuchi-Flach/Block-Motor (5 Stück für 0,43€) bildet die Basis.
Motordaten: 3-9V/0,2A, angegeben für 9V: 10500U/Min, Motorwelle 1,5mm, das Gewicht ist wegen des Messinggehäuses geringfügig höher als ein Tomy Turbo, SRT oder Tyco HP-7. Macht einen sehr soliden Eindruck, die Kohlen sind austauschbar.
Power und Speed des ersten eingebauten Motors bei 15V sind vergleichbar mit einem guten, durchschnittlich schnellen Tyco 440x2.
Wegen der Motor-Breite von 17,5mm, an den Messing Kohlebuchsen sogar noch etwas breiter mit 19mm und seiner Höhe von 9,5mm habe ich auf ein durchgehendes U-förmiges Profil für den Motor-Einbau verzichtet.
Dazu kommt, dass der Motor ohnehin eine große Bodenöffnung im U-Chassis-Profil gebraucht hätte, um Unterkante bündig zur Unterkante Chassis zu kommen. Um so mit den üblichen 11,2-11,8mm Hinterreifen fahren zu können.
Zwingend nötig: Die Motorachse muss bei flachem Motoreinbau immer genau in der Höhe der Hinterachse liegen, sonst greift das Motorritzel nicht sauber in das Kronen-Zahnrad. Die Folge wären nicht unerhebliche Leistungsverluste durch das Getriebe. Aber das ist ja im Grunde den meisten von uns bekannt...
Deshalb der neue Ansatz: Der Motor selber bildet den Mittelteil des Chassis.
Dafür ist das Motorgehäuse natürlich überhaupt nicht konzipiert. Damit er bei starken Crashs nicht auseinander fliegt, habe ich die vier sehr steifen Messing-Montageklammern, die um den Kunststoff-Motorkopf greifen, alle nachgebogen. Jetzt sind sie noch fester und stehen im 90°-Winkel.
Ich kenne etwas größere Mabuchi-Motoren (soweit ich mich erinnern kann, sprich: Mabutschi) seit über 40 Jahren, die waren immer solide, schnell und eine Leistungs-Streuung war nicht erkennbar.
Bin mal gespannt, wie sich diese kleinen Dinger in dieser Hinsicht bewähren...
Der erste Prototyp:
Der Aufbau aus Vorder- und Hinterteil, fest verklebt mit Sekundenkleber + Sek-Kleb.-Granulat
Seitenansicht, hinten 1 kleiner Neo-Haftmagnet 4x4x2mm und unmittelbar vor dem Motor 2 von Umpfis Mini Neo-Magneten, 0,5mm dick.
Dahinter steht schon der Jaguar MK1 bereit, leider aus Metall, aber er gefällt mir so gut, dass ich ihn laufen sehen möchte. Fotos dazu in Kürze unter Karosserie und Resine...
Bodenfreiheit 0,5mm, Radstand aktuell 43,5mm, die restlichen Bohrungen für die Vorderachse sind noch nicht drin. Die einzelne seitliche Bohrung ist das Loch für den Drahtstift zur hinteren Schleiferaufnahme.
Die Motorkabel sind direkt vorn an den Schleifern angelötet. Das ist absolut verlustfrei und die Bremswirkung ist immer gleich, nicht gestreut durch in diesem Augenblick evtl. flatternde Schleifer.
Sieht ungewohnt aus, aber solange die Karosserie die Anlötstelle vorne am Schleifer abdeckt, ist der Anschluß direkt am Schleifer für mich die bessere Option fürs Maximum an Motor- und Bremsleistung. Die dünnen flexiblen Kabel bilden bei der Länge keinen mechanischen Widerstand, der die freie Schleiferbewegung stören könnte.
Das Chassis (solo) läuft auf Anhieb super gut. Vom Speed und easy-Fahrverhalten (bei 15V) bringt es die deutlich schnellsten Rundenzeiten meiner bisherigen Eigenbauten, obwohl der eingebaute Mabuchi-Motor nicht ganz den gleichen Speed hat, wie beispielsweise der sehr gute Tomy-SRT-Motor in meinem ersten Eigenbau.
Noch nicht gemacht, gewichtsmäßig ist das Chassis noch noch um 1-2g optimierbar.
BG
Hebi
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| Bauer bringt Porsche 550 RS |
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Geschrieben von: Nossy - 13-08-2025, 13:21 - Forum: Händlerneuheiten
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Moin,
wer den Bauer-Newsletter abonniert hat, weiß es natürlich schon, aber für die anderen ist es vielleicht interessant. Es gibt eine spezielle weiß-blaue Version für die Abonnenten, und für alle anderen die frei verkäufliche silberfarbene Ausführung. Erscheinungsdatum ist Ende August bis Anfang September, der Preis liegt bei 99,90 €. Erstmals ist das Modell nicht aus Resin gegossen, sondern gedruckt.
Volker
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| Schaltung Bahnschranke |
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Geschrieben von: RobertC - 10-08-2025, 16:35 - Forum: Stadtbahn
- Antworten (13)
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Liebe Kollegen, viele Einspeisungen werden bei einer größeren Bahn ja regelmäßig empfohlen. Ich bin gerade dabei, eine 70 m Stadtbahn aufzubauen. Bislang habe ich ca. 15 Einspeisungen vorgesehen. Jetzt stehe ich aber vor der Frage, wie schalte ich das mit dem Faller-Bahnübergang 176. Mit einem Schaltgleis ca. 1 - 2 m vor der Schranke würde ich die Schranke in Betrieb setzen und den Fahrstrom der a-m-s-Bahn unterbrechen. Wenn ich das Prinzip richtig verstanden habe, muss ich die a-m-s-Bahn z. B. 20 oder 30 cm vor und nach dem Bahnübergang strommäßig unterbrechen. Von meinen geplanten 15 zusätzlichen Stromeinspeisungen darf in diesem Abschnitt keine angeschlossen werden. Sehe ich das so richtig oder was meint ihr?
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| Tipp: Fahrbahn-Kontaktübergänge, Wartung |
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Geschrieben von: Hebi - 06-08-2025, 00:27 - Forum: Werkzeug
- Antworten (8)
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Hallo Jungs,
habe vor einigen Monaten festgestellt, dass, nach 14 Jahren festem Fahrbahnlayout, die Fahrzeuge in einigen Bereichen meiner Anlage nicht mehr so beschleunigen wie an anderen Stellen der Bahn.
Habe dann mal mit dem Multimeter dort einige Messungen gemacht, im Vergleich auch in den "guten" Bereichen. Und siehe da, es gab etwas höhere Ohm-Werte. Der Zahn der Zeit ist leider immer und überall zugange. Außerdem scheint die Materialqualität der teils auch recht grob gefertigten Tomy-AFX Fahrbahn-Stromleiter ohnehin nicht die edelste zu sein... Ansonsten finde ich die Tomy Fahrbahnteile ziemlich gut.
Leider hatte ich bei Baubeginn 2011 nur 4 Strom-Einspeisestellen pro Fahrspur gemacht. Jetzt komme ich nicht mehr ran an die Schienen-Unterseiten.
Also habe ich alle Schienenstöße komplett durchgemessen und an den schlechten Stromleiter-Übergängen zwischen den (senkrechten) Konktaktstellen mühsam mit einen kleinen Schraubendreher solange blankgekratzt, bis die Übergangs-Messwerte gut waren.
Für die 2-spurige 25m-Bahn bedeutete das, an insgesamt 100 Metern Stromschiene, sämtliche Übergänge zu messen und wo nötig blank zu kratzen. Das waren etliche Stunden angespannte Fummelarbeit. Mein Rücken hat ziemlich gelitten dabei.
Aber jetzt funzt wieder alles...
Kann aus diesen Erfahrungen allen, die im Aufbau oder in der Planungssphase für eine größere Anlage sind, nur raten, wenn sie eine lange Standzeit haben wollen, reichlich Einspeisungen zu machen. Das reduziert Spannnungsabfälle schon mal grundsätzlich und schwächt solche Probleme, wie ich sie hatte, zusätzlich ab.
Im Nachhinein habe ich mir ein paar Gedanken gemacht, wie ich ggf. beim nächsten Mal besser zwischen den Kontaktstellen reinigen kann.
Es sollte sehr dünnes, starres sein und beidseitig etwas Rauhigkeit haben, sowas im Sinne von feinem Schmiergelpapier, und von oben zwischen die Kontaktbleche steckbar und bewegbar sein.
Ein erster Versuch mit einer billigen saphirbeschichteten Nagelfeile hat gleich gut funktionert.
Diese Nagelfeile ist nur 0,75mm dick. Ist sie dann wie auf dem Bild abgeschitten (m. Seitenschneider) und minimal spitz geschliffen, lässt sie sich leicht zwischen die Kontakte drücken und etwas hin und her bewegen. Die Kontaktstelle wird so viel schneller als mit dem kl. Schraubendreher blank. Den Abrieb muss man anschließend nur noch heraus pusten. Dabei natürlich bewußt darauf achten, dass das nicht zu "feucht" erfolgt... 
Je nach Qualität der Nagelfeile mag sie mehr oder weniger schnell verschleißen, dann kann man sie aber leicht um jeweils ca. 3mm kürzen und mit frischen "Saphiren" weitermachen. Das geht relativ oft, je länger die Feile ist.
Abgeschnitten, habe hier anfangs unnötig viel abgeschnitten...
Dazwischen schieben und durch hin und her schieben Kontaktflächen blank machen
Kontakt mit kl. Schraubendreher leicht auseinander drücken und auspusten
Wünsche allzeit die maximale Spanung auf den Schleifern
Hebi
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