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| Jaguar MK1 auf Eigenbau-Chassis #4 |
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Geschrieben von: Hebi - 02-09-2025, 22:43 - Forum: Karosserie & Resinmodelle
- Antworten (5)
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Hallo,
zwischendurch mal wieder was schnelles einfaches, ein individuelles Slotcar, an dem fast nichts zu machen war...
Der Jaguar MK1 von Hot Wheels.
Das Modell in Understatement-Grau von Grant Williams Racing hat mir auf Anhieb sehr gefallen. Da es ihn leider nicht als Kunststoffmodell in 1:64 gibt, muss ihm halt (erstmal) so das Laufen/Rennen beigebracht werden.
Lediglich die beiden Zinkdruckguss-Montagebolzen (mit dem Minitool von Hand) heraus gefräst,
den hinteren Radausschnitt minimal erweitert,
Heckleuchten und Türgriffe angemalt,
wegen der Decals die komplette Karosserie mit Klarlack gesprüht,
die Kunststoff-Stoßstangen angeklebt,
und die Original-Verglasung eingeklebt.
Karosserie-Daten:
- Radstand 43,5mm (passt auch auf Mega G und G+ in der langen Version)
- Breite 29mm, im Bereich der Kotflügel 27mm
- Karosserie-Gewicht 24,9g, kpl. inkl. Eigenbau-Chassis #4, heftige 40,6g, die schwerste Metall-Karosserie, die ich bisher hatte
Früher fand ich solch ein hohes Fahrgewicht nicht mehr sinnvoll. Jetzt, in Kombination mit dem guten Chassis geht es mit viel Konzentration einigermaßen bis passabel. Und weil der Motor noch Leistungsreserven für zusätzliche Magnete hat, habe ich in dieser Hinsicht sogar noch etwas Luft nach oben... Ist nur etwas eng mit dem Anbau zusätzlicher Magnete.
Anders ist, man kann damit nicht so früh aus den Kurven heraus beschleunigen, der Mabuchi ist da zu stark. Aber aufgrund der guten Bremse des Mabuchi kann man auf den Geraden doch mal kurz ordentlich Gas geben...
Dabei helfen die guten Hinterrad-Silikonreifen von HK schon sehr.
Foto zum Original, häufig in Goodwood und bei historischen Rennen zu sehen, Link: Jaguar MK1 Grant Williams
2 kurze Videos, Grant Wiliams mit irrer Fahrzeugbeherrschung, Link: Goodwood-Racing
Passend, dass er selber Reifenhersteller ist
BG
Hebi
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| Eigenbau-Chassis #4, für Mabuchi-Motor |
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Geschrieben von: Hebi - 02-09-2025, 01:12 - Forum: Antrieb & Tuning
- Antworten (11)
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Hallo Jungs,
es gibt z. Zt. im Handel eine ganze Reihe sehr guter Chassis und schöner Fahrzeuge!!! Und außerdem mehr noch als noch vor einigen Jahren... 
Sorry, aber mich treibt meine Bastel- und Entwicklungsleidenschaft gerade mal wieder ziemlich um...
Bin schon länger auf der Suche, für die üblichen Magneter-Karosserien (einschließlich Metall-Deckel) einen Weg zu finden, ein Eigenbau-Chassis so einfach wie möglich zu bauen.
Mein Pflichtenheft:
- ggf. ganz pragmatisch, auch mal ohne Grundplatte/Grundchassis
- mit einfachen Fertigungs-Möglichkeiten herstellbar
- starker Motor fürs Racing
- ausgewogenes Fahrverhalten, dabei schnell und trotzdem easy zu fahren
- notfalls auch noch stark genug und einigermaßen schnell fahrbar mit Metall-Karosserien, falls die gewünschte Karosserie nicht in Kunststoff erhältlich ist, dann ggf. mit stärkeren Magneten
- trotz breitem Blockmotor so schmal wie möglich, um einige meiner Wunsch-Karosserie-Kandidaten mit Innenweiten von nur um die 20mm aufzunehmen
- variable Achsabstände möglich durch weitere Bohrungen für die Vorderachse (zw. 38-43,5mm)
Der günstige Mabuchi-Flach/Block-Motor (5 Stück für 0,43€) bildet die Basis.
Motordaten: 3-9V/0,2A, angegeben für 9V: 10500U/Min, Motorwelle 1,5mm, das Gewicht ist wegen des Messinggehäuses geringfügig höher als ein Tomy Turbo, SRT oder Tyco HP-7. Macht einen sehr soliden Eindruck, die Kohlen sind austauschbar.
Power und Speed des ersten eingebauten Motors bei 15V sind vergleichbar mit einem guten, durchschnittlich schnellen Tyco 440x2.
Wegen der Motor-Breite von 17,5mm, an den Messing Kohlebuchsen sogar noch etwas breiter mit 19mm und seiner Höhe von 9,5mm habe ich auf ein durchgehendes U-förmiges Profil für den Motor-Einbau verzichtet.
Dazu kommt, dass der Motor ohnehin eine große Bodenöffnung im U-Chassis-Profil gebraucht hätte, um Unterkante bündig zur Unterkante Chassis zu kommen. Um so mit den üblichen 11,2-11,8mm Hinterreifen fahren zu können.
Zwingend nötig: Die Motorachse muss bei flachem Motoreinbau immer genau in der Höhe der Hinterachse liegen, sonst greift das Motorritzel nicht sauber in das Kronen-Zahnrad. Die Folge wären nicht unerhebliche Leistungsverluste durch das Getriebe. Aber das ist ja im Grunde den meisten von uns bekannt...
Deshalb der neue Ansatz: Der Motor selber bildet den Mittelteil des Chassis.
Dafür ist das Motorgehäuse natürlich überhaupt nicht konzipiert. Damit er bei starken Crashs nicht auseinander fliegt, habe ich die vier sehr steifen Messing-Montageklammern, die um den Kunststoff-Motorkopf greifen, alle nachgebogen. Jetzt sind sie noch fester und stehen im 90°-Winkel.
Ich kenne etwas größere Mabuchi-Motoren (soweit ich mich erinnern kann, sprich: Mabutschi) seit über 40 Jahren, die waren immer solide, schnell und eine Leistungs-Streuung war nicht erkennbar.
Bin mal gespannt, wie sich diese kleinen Dinger in dieser Hinsicht bewähren...
Der erste Prototyp:
Der Aufbau aus Vorder- und Hinterteil, fest verklebt mit Sekundenkleber + Sek-Kleb.-Granulat
Seitenansicht, hinten 1 kleiner Neo-Haftmagnet 4x4x2mm und unmittelbar vor dem Motor 2 von Umpfis Mini Neo-Magneten, 0,5mm dick.
Dahinter steht schon der Jaguar MK1 bereit, leider aus Metall, aber er gefällt mir so gut, dass ich ihn laufen sehen möchte. Fotos dazu in Kürze unter Karosserie und Resine...
Bodenfreiheit 0,5mm, Radstand aktuell 43,5mm, die restlichen Bohrungen für die Vorderachse sind noch nicht drin. Die einzelne seitliche Bohrung ist das Loch für den Drahtstift zur hinteren Schleiferaufnahme.
Die Motorkabel sind direkt vorn an den Schleifern angelötet. Das ist absolut verlustfrei und die Bremswirkung ist immer gleich, nicht gestreut durch in diesem Augenblick evtl. flatternde Schleifer.
Sieht ungewohnt aus, aber solange die Karosserie die Anlötstelle vorne am Schleifer abdeckt, ist der Anschluß direkt am Schleifer für mich die bessere Option fürs Maximum an Motor- und Bremsleistung. Die dünnen flexiblen Kabel bilden bei der Länge keinen mechanischen Widerstand, der die freie Schleiferbewegung stören könnte.
Das Chassis (solo) läuft auf Anhieb super gut. Vom Speed und easy-Fahrverhalten (bei 15V) bringt es die deutlich schnellsten Rundenzeiten meiner bisherigen Eigenbauten, obwohl der eingebaute Mabuchi-Motor nicht ganz den gleichen Speed hat, wie beispielsweise der sehr gute Tomy-SRT-Motor in meinem ersten Eigenbau.
Noch nicht gemacht, gewichtsmäßig ist das Chassis noch noch um 1-2g optimierbar.
BG
Hebi
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| Bauer bringt Porsche 550 RS |
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Geschrieben von: Nossy - 13-08-2025, 13:21 - Forum: Händlerneuheiten
- Antworten (2)
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Moin,
wer den Bauer-Newsletter abonniert hat, weiß es natürlich schon, aber für die anderen ist es vielleicht interessant. Es gibt eine spezielle weiß-blaue Version für die Abonnenten, und für alle anderen die frei verkäufliche silberfarbene Ausführung. Erscheinungsdatum ist Ende August bis Anfang September, der Preis liegt bei 99,90 €. Erstmals ist das Modell nicht aus Resin gegossen, sondern gedruckt.
Volker
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