nachdem ganz unverhofft in den letzten Wochen immer mal etwas Zeit frei geworden ist, konnte ich meine Ungeduld in Sachen 67er Lotus nicht mehr bändigen...
In diesem und in den weiteren Fotos: Nr. 4 ist das unveränderte Original-HW-Modell
Die hier noch weißen Teile des Chassis werden später noch unauffäliig mattschwarz lackert.
Das HW-Modell des Lotus hat einen Radstand von 45mm. Das ist mir zu groß. Gemäß unseren Maßstab 1:64 sollen es eher 38mm sein. Und mit viel Wohlwollen wären es bei 1:60 dann 40,2mm.
Nun ist das ja mit unserem "wilden und vogelfreien" H0-Maßstab, von Faller bis Microscalextric /Tyco, so eine Sache...
Am wichtigsten ist für mich immer noch, dass die Proportionen einigermaßen stimmig bleiben.
Also habe ich mir erst mal etliche Bilder vom Original angesehen und dabei festgestellt, dass die verchromte Motor-Atrappe des HW-Modells tendenziell zum restlichen Modell etwas lang aussieht.
Habe mich dann dafür entschieden, an der sinnvollsten Motorstelle später 2mm herauszuschneiden und das dafür vorgesehene Chassis deshalb mit 43mm Radstand aufzubauen.
Mitentscheidend dafür, das Thema Lotus 49 überhaupt anzugehen, war zum einen natürlich mein Spass an dem kleinen, 7mm Sol-Motor und zum anderen der Beitrag von Nossy hier im Forum über den Umbau seiner Microscalextric-Fahrzeuge von Litzenschleifer auf dünne Federstahlblech-Schleifer.
Hier die ersten Bilder,
Bau des Chassis #3 für den Lotus 49:
Die 1,5mm dicke Epoxy-Grundplatte ist an den beiden Stellen (wo der 0,1mm dicke Federstahlstreifen eingeschoben wird), jeweils in 3,5mm Breite um 0,2mm tief abgefräst.
Die beidseitig darüber geklebten Achslagerböcke (für die Vorderachse) sind aus einem Baumarkt PVC-T-Profil, das ich entsprechend zugeschnitten habe. Das Profil bildet durch die T-Form nach unten gleichzeitig die seitliche Absicherung, damit die Schleifer nicht herausrutschen können. Die hier zu sehende Biege-Form des Schleifers ist noch nicht die Endgültige. Wichtig ist, dass der Schleifer in der Fahrzeughöhe so wenig Platz wie möglich beansprucht.
Um den Lotus, analog zum Vorbild, so flach wie möglich zu bekommen, habe ich aktuell eine Bodenfreiheit von 0,7mm (vorn) und 0,6mm (hinten). Das ist sehr eng und für eine einwandfreie Schleifer-Funktion schon eine Herausforderung. Bin (an)gespannt, ob das nachher ordentlich genug wird...
Ich versuche, wegen der Thementrennung zwischen Chassis und Karosserie hier im Forum, die Bauabschnitte entsprechend zuzuordnen, muss aber beim Bauen natürlich immer wieder auch in Sachen Karosserie parallel arbeiten, um jeden Arbeitsgang, wo nötig, miteinander abzustimmen.
Ganz links oben der gescheiterte Versuch, den 0,2mm Schlitz seitlich in die 1,5mm Chassis-Grundplatte zu fräsen. Das dünne Sägeblatt war einfach nicht seitenführungsstabil genug. Auch der Versuch mit 2 aneinander gespannten Sägeblättern, je 0,1mm, ist gescheitert.
Oben rechts meine optimierte kompakte Schleifereinheit mit den üblichen Druckfedern, die auch für das neue Bugatti 35-Modell von finbar/Grifo als Schleifer-Geometrie-Vorbild dient.
Darunter ein Blockmotor, wie er von seiner Baugröße in einigen Racingmodellen zu finden ist und hier nur als Größenvergleich dienen soll.
Der eingesetzte Motor, im Bild daneben das Motor-Bett und die Schließung der seitlichen Lücke zwischen Hinterachslagerbock und Karosserie.
Motorbefestigung in der Mulde mittels Teppichklebeband.
Leider muss ich als nächstes die Mulde und die seitlichen Dreiecksleisten noch etwas nacharbeiten/tiefer machen, weil ich das nur 0,2mm dicke Klebeband vernachlässigt hatte. Aber diese 0,2mm mehr sind leider an Einbauhöhe schon zu viel für die kleine Verzahnung. Das Ritzel des Motors liegt nach dem Motor-Einkleben nicht mehr exakt in Höhe der Hinterachse und hakelt dadurch in der Verzahnung des Kronenrades.
Um den Fahrer möglicht tief ins Cockpit zu bekommen und dabei keine Einbauhöhe zu verschenken, habe ich entschieden, dass er Teil des Chassis werden muss.
Damit bekommt er außerdem noch eine 2. Funktion. Er wird direkt auf dem Motor aufgeklebt und dient so zusätzlich in seinem engen Cockpit als Drehmomentstütze/Verdrehsicherung für den mit Teppichklebeband aufgeklebten Motor.
Und außerdem: Ein richtig guter Rennfahrer hat sein Gefühl für die Reaktionen seines Wagens ja sowieso nicht nur in den Händen und im Gasfuß, sondern ganz besonders im .......
So in etwa könnte er aussehen. Aber es ist noch ein langer Weg...
Zwei schöne HW-Diecast-Modelle.
Nur ein schöner Traum? Oder realisierbar? Wie realitätsnah kann es werden? Keine Ahnung, aber Lust, es heraus zu finden...
Hallo Jungs,
ein legitimer Nachfolger für die Faller-Zigarre? Eher nicht. Die ist in unseren Erinnerungen und für viele auch heute immer noch ein ganz besonderes Modell.
Warum dann trotzdem dieses Projekt?
Es reizt mich ungemein, weitere Möglichkeiten des kleinen Sol-Expert Motors auszutesten.
Ein schönes Modell ist schnell gefunden: der Lotus 49 von 1967.
Das es ihn z.Zt. (Maßstab 1:64 von HW) in 2 Versionen in vielen Läden gibt, passt daher ganz gut. Fast alles an dem Modell ist in Metall, außer die verchromte Motorplastik und die Räder.
Da man für diesen reinrassigen Rennwagen aufgrund der sehr schmalen Bauform vorne (wo kein Platz ist) auf jeden Falle Gewichte benötigt, nehme ich der Einfachheit halber für die ersten Versuche gleich die kurze Metall-Karosserie, die, noch etwas ausgefräst, nur etwa 8g auf die Waage bringt. Spare mir damit auch erstmal die aufwendige Lackierung.
Ein späteres Resine-Modell sollte natürlich dann auch machbar sein.
Hinten müssten dann Haftmagnete ran, weil der 7mm-Mini-Motor in der Fahrzeugmitte ja selber keinerlei Haftwirkung mitbringt.
Erste Überlegungen:
- Die größten Schwierigkeiten sehe ich momentan in der Bauhöhe hinsichtlich Fahrerfigur und in der Schleiferkonstruktion.
Keiner meiner beiden Bugatti-ChassisSchleiferausführungen kommt in Frage, weil die für das Modell viel zu viel Platz benötigen. Und wegen der Metallkarosse müssen die Schleifer unterhalb der Bodenplatte bleiben, damit es nicht zu Kurzschlüssen durch den Lotus-Metalldeckel kommt. Von Litzenschleifern bin ich kein Fan, aber wenn mir nichts anderes einfällt, wäre das der Weg, dass Modell wenigstens zum Laufen zu bringen.
- Das Kronen-Zahnrad wird leider vermutlich minimal aus der Motor-Atrappe herausragen. Optische Schadensbegrenzung wäre dann, es in Motorfarbe silbern zu lackieren.
- Das Chassis darf in der Fahrzeugmitte maximal 10,5mm breit werden, nach vorn schmaler werdend.
- Die Achslager können, wie im Original, außerhalb der Karosserie liegen, was es etwas leichter macht.
Erste Idee für die Chassis-Grundplatte, vorn die angedachten Schleiferaufnahme-Flügel
Der Motor wird wohl zum heißen Fahrersitz
Zumindest annähernd so flach soll er werden
Die Motor-Atrappe ist hier bereits etwas ausgefräst für das Kronen-Zahnrad. Aber es fehlt noch viel, denn so krumm darf er nachher natürlich nicht aussehen
Ab Ende Juli hoffe ich dann mit dem Projekt so richtig in Gang zu kommen...
Hallo zusammen,
ich habe jetzt das relativ neue JAG ST-7 Chassis in die Finger bekommen. Eine Neuentwicklung von JAG-Hobbies aus den USA. Es ist als Austauschchassis für T-Jets konzipiert, also für Karos mit Schraubstutzen vorne und hinten, mit T-Jet-Radstand. Die VA ist umstellbar auf kurzen und langen Radstand, wie bei TJets. Es gibt noch eine Variante mit größeren Rädern (JAG ST-8), für die Aurora-slimline-Formelracer.
Ok, es ist kein Flachanker, aber im Fahrverhalten sehr nah dran. Ich habe natürlich die Variante ohne Haftmagnete genommen.... Es fährt sich wie ein gut laufender TJet! Es hat recht schwache Motormagnete, die praktisch keinen Downforce produzieren. Schnell wie Tjet und man kann sogar driften! Es lässt sich viel besser regulieren als das DK-4, das viel zu schnell loslegt und kaum langsam gefahren werden kann. Das ST-7 lässt sich so langsam wie ein Faller Blomo fahren, ich könnte mir vorstellen, dass auch Stadtbahner daran gefallen finden können.
Der größte Vorteil ist, dass es extrem flach UND schmal ist. Das Chassis ist 8mm stark, also tiefer als die Reifen! Es ist nur 12mm breit und passt in Karos, die sonst nicht zu motorisieren waren. Ich bin ziemlich begeistert davon und werde einige MEVs vom Offroadmodus auf Normalhöhe umstellen!
Man kann bei JAG direkt bestellen. Porto ca. 23 $ unversichert, oder man kauft es bei Bauer.
Grüße Klaus
Ich habe für Samstag, den 27. September den nächsten Renn-Nachmittag geplant. Einlass ist wie immer ab 17.00 Uhr und nach dem obligatorischen kleinen Imbiss starten die Rennen ab ca 18.30 Uhr. Die Rennklassen sind:
T2 / TFX
h0m MT
4Gear
h0m Pool ( JAG NC2 )
MAG +
Es sind zwar noch fast 4 Monate, aber so könnt ihr schon einmal den Termin in euren Kalendern vormerken. Wie immer freue ich mich auf zahlreiche Teilnehmer und vielleicht auch auf interessierte Einsteiger ( Umsteiger von 1:32/1:24 ? ). Es sind ausreichend Leihfahrzeuge/ -regler vorhanden. Wer noch nicht bei mir gefahren ist, erhält meine Anschrift auf Anfrage über PN.
Allen, die ich bis dahin nicht sehe, eine gute Zeit!
Teilnehmer:
Stefan Flachanker
Lutz drusus.lucius
Torsten Torsten
Miriam Torsten
Michael MicMac
Dirk
Peter L. slotdo
Wolfgang
-
-
Peter R GT40
Ich habe Heute in der Bucht durch Zufall einen Porsche GT Typ 5 gesehen. Wieviele Typen gibt es eigentlich
von diesem Modell und wodurch unterscheiden sich diese Modelle
Einen Unterschied habe ich leider nicht feststellen können.